Der Baufinanzrechner als Planungshilfe: so funktioniert er

Ein Haus zu bauen ist eine große Investition – daher ist es wichtig, die Kosten genau zu kalkulieren. Mit diesem Rechner können Sie ihren Baukredit berechnen und ganz einfach die Kosten für den Hausbau und allem drumherum sowie die finanzielle Planung im Blick behalten.

Ein Baufinanzierungsrechner hilf beim Kostenüberblick
Bild: Ein Rechner kann dafür sorgen, die Kosten im Blick zu behalten (Bildquelle: annicapictures via Pixabay)


In diesem Artikel verraten wir alles über den Baufinanzrechner und wie man ihn für die eigene Hausplanung nutzen kann.

Der Baufinanzrechner als Planungshilfe

Ein Baufinanzrechner ist eine großartige Planungshilfe für das persönliche Bauvorhaben. Hier gibt man bloß die Kosten wie Kredithöhe, Tilgung und Zins sowie Laufzeit an. Daraus ergibt sich das monatlich benötigte Budget. Doch Achtung! Viele vergessen beim Einsatz eines Rechners die regelmäßigen laufenden Kosten, die auf einen zukommen.

Das können Wasser-, Strom- oder Heizkosten sein – je nachdem, mit welcher Energieform geheizt wird, kommen Kosten für Gas, Heizöl oder Pellets hinzu. Auch Solaranlagen wie Photovoltaik oder Solarthermie können dazu gehören und sollten in die Berechnung mit einfließen.

Außerdem sollte man auch weitere Nebenkosten Ausgaben, etwa für Müll, Telefon, Wifi oder TV-Kabel sowie Versicherungsbeiträge aller Art hinzuziehen. Und nicht zu vergessen sind: Lebenshaltungskosten der Familien wie Lebensmittel im Supermarkt oder Kinderbetreuungskostenzahlen wie Schule und Kleidung. Es ist also ratsam, sich gründlich über alle tatsächlichen Kostenfaktoren der Immobilienfinanzierung zu informieren und hierzu zählt deutlich mehr als nur die Kosten des reinen Immobilienbaus.

Wie funktioniert dieses nützliche Tool?

Der Baufinanzrechner ist ein Online-Tool, welches zukünftigen Bauherren dabei hilft, die Konditionen verschiedener Banken zu vergleichen. In der Regel gibt es verschiedene Eingabemöglichkeiten für Kreditbetrag, Laufzeit, Sollzins und Tilgungsrate. Mit diesen Informationen berechnet der Rechner dann die monatliche Rate sowie die Gesamtkosten des Kredits.

Auf diese Weise kann man ganz einfach sehen, welche Bank einem das beste Angebot macht. Natürlich sollte man bei der Nutzung eines solchen Rechners auch bedenken, dass es sich hier nur um einen Richtwert handelt.
Die tatsächlichen Konditionen können unter Umständen etwas abweichen. Trotzdem ist der Baufinanzrechner eine echte Möglichkeit, um sich über die ungefähren Kosten seiner Wunschfinanzierung informieren zu lassen und verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen.

Welche Vorteile bietet er?

Zahlreiche Bauherren entscheiden sich dafür, einen Baufinanzrechner zu nutzen, um die Kosten für ihr Vorhaben besser abschätzen zu können. Doch welche Vorteile hat der Rechner tatsächlich? Wir haben uns mit dieser Frage beschäftigt und stellen hier die wichtigsten Punkte vor.

Der erste große Vorteil ist, dass man mit dem Rechner ganz einfach verschiedene Szenarien durchspielen und vergleichen kann. So lässt sich beispielsweise herausfinden, ob es Sinn ergibt, in eine bestimmte Immobilie zu investieren oder nicht. Auch kann man mit dem Rechner verschiedene Finanzierungsoptionen miteinander vergleichen und so die beste Lösung für sich finden.

Ein weiterer großer Vorteil des Baufinanzrechners ist, dass er hilft, die Gesamtkosten des Vorhabens besser einschätzen zu können. Denn neben den Herstellungskosten muss man natürlich auch noch andere Kostenfaktoren berücksichtigen – etwa Maklergebühren oder Notarkosten. Zu der ermittelten Rate kommen später noch laufende Kosten wie Strom, Wasser, Energie oder Lebensmittel, welche das Budget zusätzlich belasten.

Beispiel für eine Rechnung mit dem Baufinanzrechner

Angenommen, man plant den Bau eines Hauses mit den diesen Eckdaten: Grundstücksgröße: 1000 m², Baujahr: 2022, Baukosten: 200.000 €. Dann gibt man diese Daten in den Rechner ein und erhält folgende Ergebnisse:
Kreditbetrag: 200.000 €
Zinsen: 4 % p.a.
Sollzins: 4 % p.a.
Tilgung: 2 % p.a.
Laufzeit: 30 Jahre
Gesamtkosten: 320.000 €
monatliche Rate: 666,67 €

Die Berechnung der Gesamtkosten ist hierbei sehr wichtig, da sie Auskunft darüber gibt, wie hoch die Kosten für das gesamte Bauvorhaben inklusive Zins- und Tilgungskosten sind. Dies ist wichtig, um zu entscheiden, ob sich das Vorhaben finanziell lohnt oder nicht.


Fazit: Eine kluge Entscheidung für die Finanzplanung

Mit dem Baufinanzrechner lassen sich die Kosten für ein Bauvorhaben ganz einfach berechnen. Dabei werden alle relevanten Faktoren berücksichtigt, sodass man am Ende eine genaue Kostenkalkulation erhält. Dies ist besonders wichtig, wenn man sich für einen Baukredit entscheiden möchte. Denn nur so kann man sicher sein, dass man die Kreditraten auch wirklich tragen kann.
 

  BauPraxis Tipps

Interessante Beiträge aus anderen Themenbereichen von BauPraxis:

  BauPraxis Link Tipp

Neue Fenster einbauen - Staatliche Förderung!

Neue Fenster mit staatlicher Förderung

Krisen und Klimawandel führen zu steigenden Energiepreisen. Neue Fenster, die eine gute Wärmedämmung bieten, leisten einen Beitrag zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz. Eine staatliche Förderung bietet einen Anreiz, ältere und schlecht gedämmte Gebäude mit neuen modernen Fenstern auszustatten. Lesen Sie unseren Artikel...







Drucken E-Mail


BauPraxis und seine Werbepartner brauchen für einzelne Coockies und Datennutzungen Ihre Einwilligung, um Inhalte und Anzeigen individuell zu gestalten. Mit Klick auf "Akzeptieren" sind Sie einverstanden. Vielen Dank! Sie können auch ablehnen, wobei dann BauPraxis eventuell nicht optimal funktioniert.