Jahresauftakt 2021 mit günstigen Finanzierungsbedingungen


Zweiter Lockdown verschiebt wirtschaftliche Erholung
Weiterhin expansive Geldpolitik auch bei Impferfolgen sehr wahrscheinlich
Zinsen für zehnjährige Immobilienkredite niedrig

interhyp

München, 7. Januar 2021 - Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG:

"Was wird das Jahr 2021 für Immobilieninteressenten und Baufinanzierungskunden bringen? Das wird im Wesentlichen davon abhängen, wie die Impfstoffverteilung funktioniert und ob und wie schnell die Pandemie eingedämmt werden kann. Fürs Erste wird Corona weiterhin große Auswirkungen auf die weltweite Konjunktur und die Märkte haben. Wegen der angespannten wirtschaftlichen Lage müssen die Notenbanken ihre Niedrigzinspolitik fortführen. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen befinden sich deutlich im Minusbereich. Damit bleiben zum Jahresauftakt die Weichen für günstige Immobiliendarlehen gestellt. Die Konditionen für zehnjährige Darlehen liegen im Mittel deutlich unter einem Prozent pro Jahr. Bei entsprechender Bonität und eher hohem Eigenkapitalanteil sind Bestsätze unter der 0,5-Prozent-Marke möglich. Wir sind vorsichtig optimistisch, was die konjunkturelle Entwicklung vor allem im zweiten Halbjahr betrifft und halten daher leicht steigende Zinsen in der zweiten Jahreshälfte für möglich. Diese Einschätzung teilt auch die Mehrzahl der Experten im Interhyp Bauzins-Trendbarometer, unserer monatlichen Umfrage unter zehn deutschen Kreditinstituten."

Der europaweite Impfstart gegen Covid-19 wirkte zum Jahresende wie ein historischer und symbolischer Lichtblick. Trotz des im Dezember verhängten und jetzt verlängerten harten Lockdowns konnte nach einem turbulenten Jahr zum Jahresausklang vielerorts etwas Zuversicht einkehren – trotz hoher und teilweise steigender Pandemie-Fallzahlen. Nachdem Corona in 2020 wie ein Brennglas gewirkt und Entwicklungen wie die Digitalisierung verstärkt hat, wird die Pandemie 2021 weiterhin Einfluss nehmen – etwa auf die Konjunktur und das Kauf- und Anlageverhalten der Menschen. Immobilien werden aus unserer Sicht auch 2021 hoch im Kurs stehen. Das liegt zum einen an mangelnden Anlagealternativen und dem Wunsch, fürs Alter vorzusorgen. Zum anderen sehen wir auch: Viele Menschen sehnen sich nach einem eigenen Zuhause. Das eigene Zuhause steht für Sicherheit und Geborgenheit und ist jetzt verstärkt auch ein Ort, an dem sich Themen wie Homeoffice und Familie bestmöglich verbinden lassen.

Die von Interhyp monatlich befragten Experten sind sich weitgehend einig, dass die derzeitige Pandemieentwicklung und ihre Auswirkungen die wirtschaftliche Erholung verzögert. Ebenso einig zeigen sie sich, dass die Geldpolitik trotz des Impfstoffs expansiv bleiben wird und dass damit das Aufwärtspotenzial für die Zinsen begrenzt ist – wenngleich die meisten einen leichten Aufwärtstrend im zweiten Halbjahr für möglich oder wahrscheinlich halten. Zum Jahresanfang 2021 gilt: Das niedrige Zinsumfeld bietet positive Impulse für Immobilieninteressenten, insbesondere in Verbindung mit dem bis Ende März verlängerten Baukindergeld und dem in Kraft getretenen Gesetz zur Teilung der Maklercourtage.

Wer jetzt finanzieren will, kann sich trotz anhaltender Einschränkungen kompetent beraten lassen. Interessenten mit Finanzierungsbedarf sollten jetzt einen Beratungstermin vereinbaren.

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Zins- und Marktumfeld

Nach der Einigung beim Handelsabkommen im Zuge des Brexits in letzter Sekunde und dem absehbaren Einzug Joe Bidens ins Weiße Haus könnten die politischen Einflüsse auf das Marktgeschehen in 2021 etwas abnehmen - wobei weiter auf die Entwicklungen geschaut werden sollte, wie die aktuellen Ereignisse in den USA gerade zeigen.

Deutliche Impulse auf das Marktgeschehen sind vor allem von wirtschaftlichen Verschiebungen und möglichen Neuordnungen infolge der Corona-Pandemie zu erwarten.

Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat die Pandemie die deutsche Volkswirtschaft bereits mehr als 200 Milliarden Euro gekostet. Am Ende der Krise könnten es laut den Berechnungen des DIW 391 Milliarden Euro sein. Als große Unbekannte gelten mögliche Unternehmensinsolvenzen. Selbst, wenn die großzügigen Staatshilfen bei vielen Unternehmen greifen, ist im Augenblick kaum absehbar, welche nachgelagerten Folgen die Pandemie auf Innenstädte sowie Regionen oder ganze Branchen hat. Die Prognosen sind, auch nach den aktuellen Korrekturen, fürs Gesamtjahr 2021 eher zuversichtlich, dass die Erholung kommt, trotz des Aufschubs durch die zweite Welle. So geht das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in 2021 insgesamt von einer Zunahme des Bruttoinlandsproduktes von 3,1 Prozent aus. Das Handelsblatt Research Institut (HRI) rechnet damit, dass die wirtschaftliche Gesamtleistung im neuen Jahr um 3,3 Prozent und 2022 um zwei Prozent wächst.

Interhyp Bester Baufinanzierer 2020Marktbeobachter blicken in 2021 zudem mit Spannung auf das wirtschaftliche Kräfteverhältnis zwischen den USA und China. Nachdem die Konjunktur in China zum Jahresende bereits deutlich im Plus lag und das Land bisher scheinbar besser mit der Pandemie umzugehen wusste, erwarten nicht wenige Experten eine asiatische Dekade. Welche Auswirkungen dies auf die Dollar-Entwicklung, Exporte und Rohstoffpreise hat, bleibt abzuwarten.

Anhaltende Rezessionsgefahr, niedrige Inflation, wachsende Spannungen: Die Notenbanken sind sich der Gemengelage bewusst. Die Kerninflation wird 2021 aller Voraussicht nach gering bleiben. Das Tiefzinsumfeld bleibt damit für die Notenbanker ein wichtiger Konjunkturmotor. Erfolge in der Impfstoffentwicklung könnten zwar Impulse für die Wirtschaft und damit leichte Zinserhöhungen mit sich bringen. Rückschläge oder Verzögerungen bei der Pandemie-Bekämpfung sowie andere Unsicherheiten, etwa politischer Art, könnten das Zinsniveau dagegen weiter drücken. Je nachdem, welche Kräfte überwiegen, kann es wieder leicht nach oben oder nach unten gehen.

Die Leitplanken in diesem Szenario bilden die Leitzinsen sowie die Anleihemärkte. Investoren werden anhaltend nach sicheren Anlagen suchen. Die Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen wird hoch bleiben – was deren Renditen niedrig hält. Im Moment liegt die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe bei rund minus 0,6 Prozent. Die Zinsen für Immobilienkredite, die sich an der Entwicklung der Anleiherenditen orientieren, werden sich daher selbst bei Schwankungen seitwärts bewegen – mit einem Aufwärtstrend zum zweiten Halbjahr.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Auf Halbjahres- und Jahressicht halten sechs der zehn befragten Institute steigende Zinsen für wahrscheinlich. Gleichzeitig zeigen die Kommentare, dass das Aufwärtspotenzial insgesamt als eher gering eingeschätzt wird.

Die derzeit günstigen Zinsen sollten Sie 2021 für sich nutzen. Die Immobilienfinanzierung ist für viele Menschen der Schlüssel in die eigenen vier Wände. Wichtig ist dabei: Die Finanzierung sollte langfristig sicher und tragbar sein. Die Tilgung ist der zentrale Hebel bei der Entschuldung. Wie sie funktioniert, zeigen wir Ihnen in unserem Video. Wir raten zu einer Anfangstilgung von drei Prozent und mehr – bei Anschlussfinanzierungen in der Regel zu noch höheren Tilgungen.

Das Video zeigt, wie die Tilgung funktioniert:



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* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Für diese Ausgabe haben wir Experten der Allianz, der Commerzbank, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, der ING Deutschland, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank und der PSD Bank RheinNeckarSaar zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung befragt. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "gleichbleibend", "fallend" oder "steigend" angegeben haben.

Interhyp Bester Baufinanzierer 2020** Repräsentatives Beispiel: Bei 2/3 der durch die Vermittlung der Interhyp AG, Domagkstraße 34 in 80807 München, zustande kommenden Verträge, erhalten Interhyp-Kunden einen festen Sollzins von 0,69% p.a. und einen effektiven Jahreszins von 0,69% p.a., unter Berücksichtigung folgender Annahmen: Nettodarlehensbetrag 200.000 Euro (Kaufpreis der Immobilie 250.000), Tilgung 3% p.a., Laufzeit des Verbraucherdarlehensvertrages 30 Jahre 2 Monate, 10 Jahre Sollzinsbindung, pro Jahr 12 Ratenzahlungen in der Höhe von 615,00 Euro. Weitere etwaige Gebühren (z.B. Teilauszahlungszuschläge, Auslagen (z.B. Grundbuchkosten)) und sonstige Kosten können anfallen. Sofern der Darlehensnehmer diese im Zusammenhang mit dem Vertrag zu tragen hat, kann sich der effektive Jahreszins erhöhen. Der zu zahlende Gesamtbetrag während der Sollzinsbindung beläuft sich auf 76.386. Die Restschuld am Ende der Zinsbindung beträgt 137.900,05 Euro. Weitere Voraussetzungen: Einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation, erstrangige Besicherung über ein Grundpfandrecht, Auszahlung in einer Summe. Die Konditionen können auch regional sowie von weiteren Faktoren abhängig sein.


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