Sieben Asthma-Auslöser in Ihrem Zuhause

Normalerweise halten wir unser Zuhause für sicher, wenn es um Asthma-Auslöser geht. Allerdings werden manche Teile unserer Einrichtung immer wieder zur Quelle von Schadstoffen. Wer Asthma hat, läuft durch schlechte Luft in Innenräumen Gefahr, dass sich die Symptome verschlimmern. In diesem Artikel finden Sie eine Aufzählung von sieben häufigen Asthma-Auslösern in Innenräumen.

Schimmel an der Wand
(Foto: unsplash.com)

Feuchtigkeit und Schimmel

Manche Menschen berichten, dass ihnen ein Luftfilter oder Luftreiniger bei ihren durch Schimmelpilze ausgelösten Asthmasymptomen hilft. Sie können jedoch nicht alle Allergene entfernen, und selbst einige wenige zurückbleibende können Asthmasymptome auslösen. Auch moderne Wohnungslüftungsanlagen oder dezentrale Lüftungssysteme sind ideal, um Schimmel und andere Schadstoffe aus der Raumluft zu entfernen bzw. gar nicht erst hinein zu lassen. Damit wird garantiert, dass die Raumluft weitaus gesünder ist als in Räumen ohne Lüftungsautomatik.

Sollte aber wirklich eine Schimmelpilzallergie der Grund für Asthma-Beschwerden sein, muss die Ursache des Befalls so schnell wie möglich gefunden und beseitigt werden! Es ist dabei notwendig, die Suche nach der Ursache und die Sanierung in fachkundige Hänge zu geben!

Gasofen Flamme
(Foto: pixabay.com)

Herde und Feuerstellen

Beim Kochen können Dämpfe entstehen. Menschen mit Asthma sollten einen Dunstabzug verwenden, der wenn möglich die Luft nach draussen bläst, oder oft das Fenster öffnen. Beim Kochen selbst ist es am besten, die höchste Stufe auf der Rückseite des Kochfelds zu benutzen, weil dabei der Dunstabzug am besten funktioniert. Nach dem Kochen sollte man das Gebläse noch zehn Minuten lang laufen lassen.

Gasherde stoßen die meisten Schadstoffe aus. Sie emittieren Stickstoffdioxid und feine Partikel, die klein genug sind, um in die Lunge zu gelangen. Diese Teilchen können dazu führen, dass die Atemwege anschwellen und sich entzünden, sodass das Risiko von Asthmasymptomen steigt. Daher ist eine gute Belüftung in der Küche umso wichtiger, wenn man mit Gas kocht.

Kamin-Holzfeuer
(Foto: pixabay.com)

Heizungen

Besonders bei der Verbrennung von Kohle wird Schwefeldioxid freigesetzt, das Asthma oder Bronchitis auslösen kann. Besser sind Brennstoffe, die als schwefelarm und weniger umweltschädlich gekennzeichnet sind. Auch Holz kann problematisch sein: Bei der Verbrennung von Holz werden winzige Partikel freigesetzt, die in die Atemwege gelangen können.

Zentralheizungen sind normalerweise eine sichere und saubere Option, aber auch sie können Schadstoffe abgeben, vor allem, wenn man einen alten Heizkessel in Verwendung hat. Asthmatiker sollten darauf achten, ob sich ihre Symptome verschlimmern, wenn die Heizung läuft.

Reinigungsspray
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Aerosole und Sprays

Viele Alltagsprodukte enthalten sogenannte flüchtige organische Verbindungen. Diese geben Gase ab und können Asthmasymptome auslösen. Asthmatiker reagieren eher und stärker auf Chemikalien und parfümierte Produkte als gesunde Menschen. Oft handelt es sich dabei um Chemikalien mit einem starken Geruch. Das können etwa Haushaltsreiniger, Möbelpolitur, Lufterfrischer, Teppich- oder Ofenreiniger sein, aber auch Kosmetikprodukte wie Körpersprays, Parfüm, Nagellack und Produkte für das Haarstyling.

Möbel

Bei der Herstellung von Teppichen, Möbeln, Regalen und Laminatböden werden manchmal flüchtige organische Verbindungen verwendet. Dadurch können neue Möbel Dämpfe abgeben. Eine dieser Verbindungen ist Formaldehyd. Es wird hauptsächlich in neuen Holzprodukten wie Fußböden oder Möbeln verwendet. Es reizt die Atemwege, kann auch dazu führen, dass die Atemwege empfindlicher auf andere Auslöser reagieren.

Staub in der Luft
(Foto: unsplash.com)

Malerei, Dekoration und Bauarbeiten

Einige Produkte, die viele Menschen gern beim Dekorieren und Heimwerken verwenden, etwa Farben, Kleber und Lacke, enthalten flüchtige organische Verbindungen. Viele Bauarbeiten in einem Haus können Asthma auslösen, sei es durch Staub oder die verwendeten Materialien. Es ist empfehlenswert, genau zu wissen, welche Materialien bei einem Umbau oder einer Renovierung zum Einsatz kommen - und sich gegebenenfalls durch die Anpassung der Dosierung der Medikamente darauf einzustellen.

Schädlinge

Glücklicherweise ist dieser Auslöser in den städtischen Regionen Deutschlands eher selten, aber Studien deuten darauf hin, dass schlechte Wohnverhältnisse mit Kakerlaken ein Risikofaktor für Asthmatiker sind, die allergisch auf sie reagieren. Aber auch winzige Tierchen wie zum Beispiel Hausstaubmilben können Reize in Nase, Lunge und Auge hervorrufen. Hausstaubmilben nisten gerne in Bettwäsche, Matratzen, Teppichen und Polstermöbeln.

Asthma Inhalator
Asthma-Medikamente ergänzen die Gegenmaßnahmen

Zu einem effektiven Umgang mit diesen Auslösern gehört es immer, die Medikamente zur Vorbeugung regelmäßig wie verschrieben einzunehmen, damit die Atemwege weniger empfindlich reagieren. Es ist sehr empfehlenswert, für den Bezug von Asthma Inhalator Apotheke oder Sanitätshaus rechtzeitig aufzusuchen oder bei einem Online-Anbieter für regelmäßigen Nachschub zu sorgen, um auf Notfälle vorbereitet zu sein.




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Wohnungslüftung: Frische saubere Luft im Haus ist viel wichtiger als im Freien

Die Luft, die wir täglich Zuhause oder im Büro einatmen, ist schmutziger als gedacht: Innenraumluft ist häufig stark mit Schadstoffen belastet. Nach Angaben der Europäischen Lungen Stiftung, ist die Innenraumluft bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Der Grund: Radon, Chemikalien, (Fein)staub und Allergene sind im Gebäude „gefangen“ und können bei schlechter Belüftung nicht nach draußen entweichen. Eine "Kontrollierte Wohnraumlüftung" verbessert die Luftqualität enorm.



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