Homeoffice: Arbeitsklima fördern durch Anpassungen der Inneneinrichtung

Nervende Geräusche können auf Dauer krank machen. Eine schlechte Akustik ist genauso negativ wie unergonomische Bürostühle oder falsches Licht.

Arbeiten im Home Office mit dem Laptop
(Quelle: pixabay.com / © niklaspatzig)

Einige Menschen arbeiten seit Jahren im Homeoffice, andere wurden durch äußere Umstände kurzfristig dazu geleitet von zu Hause aus zu arbeiten. Hat man sich vorher im Büro noch beschwert, dass Ergonomie und Akustik nicht dem neusten technischen Stand entsprechen, stellt man schnell fest, dass die häusliche Arbeitsatmosphäre in Küche und Wohnzimmer ebenfalls nicht optimal sind. Sofern noch der Partner/in und die Kinder hinzukommen, ist an ruhiges, konzentriertes Arbeiten kaum noch zu denken.

Ausstattung der Inneneinrichtung

Ein perfekt ausgestattetes Büro, ergonomisch ausgeformt und vom Rest des Hauses akustisch abgeschirmt, können die wenigsten Menschen ihr Eigen nennen. Die meisten sind froh, wenn sie ihr Wohnzimmer oder ihre Küche nicht mit allzu vielen anderen Menschen teilen müssen. Wer neben der Arbeit gleichzeitig kleine Kinder zu betreuen hat, weiß, dass man sie im Blick haben möchte, aber nicht gleichzeitig jedes Geräusch hören will.

Für die Ergonomie gibt es umfangreiche Angebote bei Bürostühlen und Schreibtischen. Mit einfachem Ausmessen oder dem direkten Testen vor Ort im Fachgeschäft lässt sich an dieser Stelle recht schnell eine Verbesserung erreichen.

Akustik verbessern

Schwieriger wird es bei der Akustik. Schall, Lärm und Geräusche sind meist hochkomplex und die Anpassung an ein angenehmes Niveau erfordert Fachwissen und eine professionelle Ausstattung. Die gute Nachricht ist, dass es verschiedene Anbieter gibt, die bei der Ausmessung und Optimierung der Akustik behilflich sein können. Der Anbieter EASY Noise Control erfasst zum Beispiel schnell und kostengünstig die akustische Situation direkt in der Wohnung und erstellt gezielt individuelle Verbesserungsvorschläge. Ein einfaches Akustikbild im Wohnzimmer kann bereits zur hörbaren Verbesserung der Wohnraumakustik beitragen.

Individuelle Anpassung der Akustik

Geräusche werden unterschiedlich empfunden. Nicht nur die reine Lautstärke, sondern auch die Frequenz und andere Faktoren sind für das persönliche Geräuschempfinden ausschlaggebend. Ein hochfrequenter Pfeifton oder ein tropfender Wasserhahn stören meist, während die Atemlaute eines friedlich schlafenden Babys oder Meeresrauschen von den meisten Menschen als angenehm empfunden werden. Dabei spielen psychologische Faktoren, wie zum Beispiel die Erwartungshaltung eine Rolle. Während laute Musik in der Disco so gewollt ist, möchte man diese zu Hause aber nicht vom Nachbarn hören.
Nervende Geräusche können auf Dauer krank machen. Ebenso wie unergonomische Bürostühle dem Rücken schaden. Im Sinne der eigenen Gesundheit, dem höchsten Gut, sollte man mögliche Schäden frühzeitig vorbeugen.

Die Verbesserung der individuellen Akustik sollte also vorzugsweise vom Fachmann gemessen und verbessert werden. Der Experte kann dann verschiedene Möglichkeiten der Schalldämmung vorschlagen. Er kann zum Beispiel auch gezielt nach Schall-Lecks suchen, die der Laie so nie vermutet hätte. Wände, Böden oder Decken können durch technische Anpassungen optimiert werden. Aber auch innerhalb eines Raums kann durch schallabsorbierende Installationen ein verbessertes Akustikerlebnis geschaffen werden. Schon durch eine einfach aufzustellende Schallbarriere um den eigenen Schreibtisch kann ein erster Effekt erzielt werden.

Experten haben den nötigen technischen Hintergrund

Nicht nur im Automobilbereich, sondern in vielen Branchen gibt es ganze Abteilungen, die sich ausschließlich mit den akustischen Eigenschaften ihrer Produkte oder Anlagen beschäftigen. Die Eigenfrequenz von Meereswellen kann beispielsweise riesige Ölplattformen zum Einsturz bringen. Akustik ist also grundsätzlich nicht trivial, sondern hochkomplex.

Auch bei den Materialien gibt es große Unterschiede. Werkstoffhersteller haben sich auf akustisch wirksame Produkte spezialisiert und entwickeln diese immer weiter. Es geht im Grunde darum, den Schall zu dämpfen, also zu absorbieren und damit die Lautstärke zu reduzieren. Außerdem sollen störende Frequenzen herausgefiltert werden. Ungewollter Schall muss also umgeleitet und von spezialisierten Materialien aufgefangen und neutralisiert werden. Dabei beachtet werden muss auf jeden Fall, inwieweit die Materialien feuerfest oder wasserabweisend sein sollen. Auch sollten sie möglichst robust, strapazierfähig und langlebig sein.

Sobald man sich etwas genauer mit der Materie beschäftigt, erkennt man schnell, dass Experten im Bereich Akustik gefragt sind, um wirksam Abhilfe bei störenden Geräuschen zu schaffen.

Wohnzimmer-Essraum als Home Office
(Quelle: pixabay.com / © Victoria_Borodinova)

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