So machen Sie Ihr Zuhause sicherer

Die Einbruchzahlen steigen bundesweit: Alarmanlagen und Sicherheitstechnik helfen. Befolgen Sie stets diese Hinweise.

Haussicherheit HauseinbruchschutzErschreckenderweise mangelt es vielen Häusern und Wohnungen bereits an den einfachsten Ausstattungsgegenständen gegen Einbrecher. Viele Fensterverriegelungen entsprechen nicht mehr dem modernen Standard. Foto: pixabay.com





Mit diesen Maßnahmen machen Sie Ihr Zuhause sicherer



Der Schutz der Privatsphäre und des persönlichen Eigentums hat für alle Menschen oberste Priorität. Trotzdem verlassen sich viele Hausbesitzer auf eher schwache Sicherheitsvorkehrungen. Der erfreuliche Grund dafür mag sein, dass es in Deutschland trotz aller Negativschlagzeilen noch recht sicher ist. Doch für die Opfer eines Einbruchs ist das nur ein schwacher Trost. Bevor es zu spät ist, sollten Sie also vorsorgen und zumindest einige grundsätzliche Maßnahmen ergreifen, um Haus und Hof zu schützen.



Einbruchzahlen steigen bundesweit



Obwohl die reine Anzahl der Eigentumsdelikte in Deutschland noch nicht so besorgniserregend ist wie in anderen Ländern, zeigt sich doch seit Jahren ein deutlicher Trend bei Einbrüchen und Diebstählen. Vor allem organisierte Banden aus Osteuropa zwingen verzweifelte Asylsuchende häufig zu Straftaten, um Schleuserschulden auszugleichen. Die Polizei ist weitgehend machtlos und krankt an Personalmangel und bürokratischen Hürden bei der Verfolgung der grenzübertretend aktiven Banden. Es ist kaum zu erwarten, dass sich an diesen Voraussetzungen in der nächsten Zeit etwas ändern wird. Es obliegt also dem Bürger, sich zu wappnen.



Schlösser, Fenster, Scharniere – die Basics

Erschreckenderweise mangelt es vielen Häusern und Wohnungen bereits an den einfachsten Ausstattungsgegenständen gegen Einbrecher. Viele Schlösser und Fensterverriegelungen entsprechen nicht mehr dem modernen Standard. Auch Scharniere und Türzargen laden oft genug zum Aushebeln oder Aufbrechen ein. Es lohnt sich also, einmal das ganze Haus genau auf solche Schwachstellen abzusuchen und schnell zu reagieren.



Sicherheitsschlösser und andere mechanische Elemente zum Verstärken der Sicherheit im Haus finden Sie im örtlichen Baumarkt, bei spezialisierten Anbietern und natürlich auch in entsprechenden Online-Shops. Schon ein simples Schloss mit hohem Widerstand kann sich lohnen, denn laut Polizei lässt ein Großteil der Einbrecher vom Vorhaben ab, wenn das Eindringen länger als ein paar Sekunden dauert. Was Sie noch tun können, erfahren Sie unter anderem auf dieser Präventionsseite der Polizei.



Alarmanlagen und Sicherheitstechnik helfen

Vor allem Besitzer von Häusern sollten sich überlegen, ob eine fest installierte Alarmanlage sowie gegebenenfalls eine Videoüberwachung die Investition wert ist. Die meisten modernen Alarmanlagen sind 24 Stunden mit der Polizei-Notrufzentrale verbunden und informieren auch den Hausbesitzer bei Abwesenheit – etwa per SMS.

Akustische Alarmanlagen oder bewegungsgesteuerte Sensoren, die das Licht im und am Haus einschalten, schrecken möglicherweise die Täter ab. 

Wenn die Verdächtigen auf Video aufgenommen werden, steigt zudem die Wahrscheinlichkeit, dass die Polizei die Identität ermitteln kann. Eine gute Idee ist es auch, Nachbarn oder Freunde und Familienangehörige zu informieren und möglicherweise in einem Einbruchsfall durch das Alarmsystem benachrichtigen zu lassen.

Auf keinen Fall sollten Sie oder Ihre Bekannten und Verwandten sich jedoch in Gefahr begeben. Allein die Verständigung der Polizei sowie ein Signal, dass die Einbrecher ertappt worden sind, reichen oft aus, um den Spuk zu beenden.



Befolgen Sie stets diese Hinweise

Zum Schluss haben wir noch einige Hinweise für Sie zusammengetragen, die sich leicht beachten lassen und die manchmal bereits ausreichen, um den Einbrechern das Leben schwer zu machen. So sichern beispielsweise viele Hausbesitzer den Eingangsbereich, vergessen aber Terrassentür, Kellerzugang oder Hintereingang. Findige Diebe versuchen es folglich oft erst gar nicht an der beleuchteten und gesicherten Haustür zur Straße hin, sondern erschleichen sich andere Wege. 



Ein oftmals verwundbarer Punkt sind auch die Fenster. Hier gilt es zu prüfen, ob zusätzliches Verbundglas, neue Scharniere oder sogar eine Vergitterung in Frage kommen. Alternativ tun es auch solide automatische Rollläden an allen Fenstern, die sich bei Anwesenheit über elektronische Motoren hochrollen lassen. Zeitschaltuhren lassen Rollläden automatisch früh hochgehen und später wieder schließen, so dass das Haus bewohnt wirkt.



Definitiv vergittern sollten Sie allerdings Kellerfenster und Zugangsschächte. Nicht selten machen es die Hausbewohner den Dieben auch versehentlich zu einfach. Vordächer und Geräteschuppen, aber auch Bäume oder Stapel mit Feuerholz sind exzellente Klettergerüste, mit denen man Zugang zu oberen Stockwerken bekommt. 



Stellen Sie sich einfach in Ihren Garten und denken Sie einen kurzen Moment wie ein Einbrecher und Sie werden staunen, wie viele verwundbare Stellen Sie an Ihrem eigenen Haus entdecken werden.

Haussicherheit Schutz vor Einbruch
Stabile Rollläden oder Fensterläden, die von innen verschließbar sind, bieten einen guten Schutz vor schnellen Einbrüchen durch die Fenster. Wenn dann noch eine Beleuchtung mit Sensor installiert ist, werden Einbrecher gut abgeschreckt. (Foto: BauPraxis Archiv)




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