Lagerraum mieten gegen Platzprobleme - Externes Einlagern liegt im Trend

Sie haben zu viel Möbel oder Hausrat und zu Hause keinen Platz? Dann bietet sich das Self-Storage-Konzept an, welches in immer mehr deutschen Städten angeboten wird. Dabei handelt es sich um einen vermieteten Lagerplatz in Form eines Raumes, weshalb auch häufig die Rede von einer Lagerbox ist. Worauf es bei der Anmietung zu achten gilt, lesen Sie in nachfolgendem Ratgeber.

Lagerraum Bilder Kunstwerke im Dachboden
Wenn Sie Ihren Dachboden ausbauen wollen oder Ihre Bilder und Liebhaberstücke professionell einlagern wollen, dann empfiehlt sich eine "Lagerbox" anzumieten. Mehr dazu im folgenden Artikel. (Bildquelle: pixabay.com/users/tama66-1032521)

Was kostet eine Lagerbox?

Hier gibt es keine Pauschalantwort, da die Preise variieren. Diese richten sich nach den jeweiligen Anbieter und nach der Größe der gewünschten Lagerbox. Viele Anbieter stellen auf ihren Webseiten einen Raumrechner zur Verfügung. Damit bekommt man einen guten Überblick, was die Box monatlich kostet. Da jeder Anbieter seinen eigenen Preis bestimmen kann, ist es sinnvoll zu vergleichen. Denn gerade in großen Städten wie Berlin tummeln sich zahlreiche Lagerboxen, weshalb die Wohnortnähe nicht zwangsläufig über die Auswahl entscheidet. Gibt es ein günstigeres Angebot, sind viele Nutzer bereit, ihren Lagerplatz auch in einem etwas entfernteren Stadtteil anzumieten.

Mittelgroße Lagerboxen mit einer Größe von 4 m² bis 9 m² kosten im Schnitt 12 EUR bis 13 EUR pro Woche. Soll es etwas mehr Platz sein und Sie entscheiden sich für einen Lagerraum von 9 m² bis 20 m², belaufen sich die Kosten auf rund 25 EUR bis 30 EUR pro Woche. Dabei handelt es sich allerdings um Preise für die langfristige Mietdauer. Soll die Lagerbox stattdessen kurzfristig und nur für einen überschaubaren Zeitraum (zum Beispiel einen Monat) angemietet werden, ist mit doppelten Kosten zu rechnen. Dann kann der große Self-Storage-Platz auch locker 60 EUR kosten. Neben den Kosten sollten auch zusätzliche Services der Anbieter im Vergleich berücksichtigt werden. Inzwischen gibt es sogar Mietmöglichkeiten, welche die Paketannahme oder einen kostenlosen Transporter, beziehungsweise Anhänger einschließen.

Sind meine eingelagerten Gegenstände versichert?

Sofern Ihre bereits bestehende Versicherung keine externen Einlagerungen abdeckt, müssen Sie beim Anmieten Ihrer Lagerbox eine Versicherung abschließen. Der Abschluss einer Versicherung ist in der Regel schnell erledigt und erfordert nicht viel bürokratischen Aufwand. Auch hier variieren die Kosten von Anbieter zu Anbieter, wobei es auch Preisunterschiede ein Bezug auf das Bundesland und natürlich auf die angemietete Größe der Lagerbox gibt. Die meisten Anbieter überreichen Ihren Kunden vorgefertigte Formulare, welche lediglich ausgefüllt und unterschrieben werden müssen. Wichtig ist, dass Sie sich die Formulare gründlich durchlesen.

Viele Anbieter limitieren den Versicherungswert von wertvollen Gegenständen.
Das betrifft zum Beispiel:

Briefmarken
Edelmetalle
Edelsteine
Uhren
Schmuck
Pelze
Handys
Parfüm
Tabakwaren
Spirituosen

Kann ich alles uneingeschränkt einlagern?

Nein. Hier gibt es große Einschränkungen, weshalb Sie sich vor der Anmietung mit den verbotenen Gegenständen vertraut machen sollten. Dass illegale Gegenstände wie Waffen oder Drogen nichts in einer Lagerbox zu suchen haben, sollte einleuchtend sein. Auch leicht Entflammbares oder Verderbliches ist im Abstellraum fehl am Platz. Dasselbe gilt für lebende Tiere. Viele Anbieter weisen in ihrer "Hausordnung" auch darauf hin, dass es verboten ist Pflanzen einzulagern. Lesen Sie sich die Vertragsunterlagen deshalb genau durch, um Konsequenzen zu vermeiden.

Wie ist es um die Sicherheit bestellt?

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, dass nur Sie Zutritt zur Lagerbox haben. Bei den meisten Anbietern sind Kunden dazu angehalten, ein eigenes Schloss mitzubringen. Wird der Schlüssel verloren, kann auch der Vermieter nicht helfen und das Schloss muss aufgebrochen werden. Einige Anbieter stellen alternativ eine App zur Verfügung, welche darüber informiert, wann der gemietete Verstauraum geöffnet und geschlossen wurde. Außerdem weisen diese Apps auch darauf hin, wenn die Tür versehentlich offen gelassen wurde. Im Rahmen der App-Optionen ist kein Schlüssel erforderlich, da das Smartphone den Schlüssel darstellt. Die Weitergabe von Zutrittsberechtigungen lässt sich damit ganz einfach über das Handy verwalten.

Externes Einlagern liegt im Trend

Die stetig wachsende Zahl der Self-Storage-Plätze macht deutlich, wie beliebt das Einlagern inzwischen geworden ist. De Gründe dafür könnten unterschiedlicher nicht sein. Meistens reicht der Platz in den eigenen vier Wänden nicht aus, weshalb externer Speicherplatz in den Fokus rückt. Was zum Wegwerfen zu schade ist, nicht verkauft werden kann oder einen emotionalen Wert hat, findet in einer Lagerbox kurzfristigen oder dauerhaften Platz. Wer zum Beispiel Haus oder Wohnung umfangreich renovieren möchten und keinen Platz hat, Möbel und Hausrat sicher unterzubringen, der sollte eine externe Lagerbox für die Zeit der Renovierung anmieten. Ein Umzugsunternehmen hilft professionel, alle Gegenstände sicher und ohne Schäden zu transportieren.


Garagenlager mit Hausrat - so sollten Sie nicht lagern
Wenn Sie absolut keinen Platz mehr haben und auch Ihre Garage voll ist, dann ist die Anmietung eines externen Lagerraums ideal. Ihre Garage können Sie dann wieder für Ihren Pkw nutzen. (Bildquelle: pixabay.com/users/mih83-464187)


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