Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung gehört zur Standard-Haustechnik

Gute Luft im Haus ist kein Luxus. Eine Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung gehört zur Standard-Haustechnik für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Planung eines energieeffizienten Neubaus
Bei der Planung eines energieeffizienten Neubaus oder einer Sanierung sollte an eine kontrollierte Frischluftzufuhr gedacht werden. Wohnungslüftungsanlagen sind die energiesparendste und komfortabelste Lösung. (Bildquelle: © Robert Kneschke/Adobe Stock/Initiative „Gute Luft“)


Köln/Ludwigsburg/Berlin im September 2022

Wer ein Haus bauen oder sanieren möchte, denkt selten an eine Lüftungsanlage. Laut einer Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online, ist diese Haustechnik bei den Verbrauchern kaum bekannt. Eine kontrollierte Frischluftzufuhr stellt jedoch ein wichtiges Element in der Bauplanung dar: Bei der heutigen, energieeffizienten Bauweise können Luftfeuchte und Schadstoffe nicht mehr über Undichtigkeiten in der Gebäudehülle entweichen. Um eine gesunde Luftqualität sicherzustellen und das Gebäude vor Feuchteschäden zu schützen, gibt es für jedes Bauprojekt ein passendes Lüftungssystem. Anlagen mit Wärmerückgewinnung lüften zudem energiesparend und bergen großes Potenzial für Klimaschutz und Energieeffizienz. Frische und gesunde Luft im Haus ist also kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit! Weiterführende Informationen zum automatischen Lüften liefert die Initiative „Gute Luft“ unter www.wohnungs-lueftung.de.

Frische Luft plus Enegieeinsparung

Um Energie und Heizkosten zu sparen, werden Wohnhäuser über gesetzliche Anforderungen mit möglichst luftdichter Gebäudehülle gebaut. Auch bei einer energetischen Sanierung ist eine gute Dämmung von Fassade, Dach und Fenstern Ziel der baulichen Maßnahmen. Dies verbessert zwar die Energiebilanz, sorgt jedoch zwangsläufig dafür, dass nur ein geringer Luftaustausch stattfinden kann. So entsteht schnell eine schlechte Raumluftqualität: das ausgeatmete CO2 der Bewohner, Luftfeuchtigkeit vom Kochen und Waschen sowie Schadstoffe können nicht mehr über Fugen und Ritzen entweichen. Die Folgen sind eine starke CO2-Belastung im Wohnraum sowie eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, welche zu gesundheitsschädlichem Bauschimmel führen und den Wert der Immobilie erheblich mindern kann.

Grafik: Wasserdampf in der Wohnung

Selbst zweimaliges Stoßlüften am Tag ist meist unzureichend für den geforderten Mindestluftwechsel und „lüftet“ zudem einen Großteil der eingedämmten Heizwärme wieder zum Fenster hinaus. „Mehr als die Hälfte der Wärmeverluste eines Gebäudes gehen auf das Konto des manuellen Fensterlüftens“, erklärt Lüftungsexpertin Barbara Kaiser vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. „Das ist weder energetisch noch für den Geldbeutel eine sinnvolle Option.“ Um dem vorzubeugen, wird in Deutschland nach der Norm DIN 1946-6 ein Lüftungskonzept für alle Neubauten sowie im Sanierungsfall, wenn mehr als ein Drittel der Fenster ausgetauscht bzw. mehr als ein Drittel der Dachfläche neu abgedichtet werden, gefordert.

Grafik: Wärmerückgewinnung Lüftungsanlage

Die energiesparendste und komfortabelste Lösung für den garantierten Luftwechsel sind Wohnungslüftungsanlagen. Die Vorteile dieser Haustechnik sind jedoch kaum bekannt, wie eine Umfrage der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online ergeben hat. 70 Prozent der insgesamt 500 befragten Eigenheimbesitzer ist eine automatische Lüftung nicht bekannt, 50 Prozent befürchten zu hohe Kosten und 30 Prozent fehlt es an verlässlichen Informationen.

Lüftungsanlage im Schnitt eines Hauses
In dicht gedämmten Häusern ist eine Lüftungsanlage sinnvoll, um den hygienisch und bauphysikalisch wichtigen Mindestluftwechsel sicherzustellen. (Bildquelle: Initiative „Gute Luft“)
❌ Sie können das Bild hier vergrößern um die Details besser zu sehen!


„Eine Wohnraumlüftung ist kein Luxusartikel, sondern eine notwendige Haustechnik, die im Kontext des energieeffizienten Bauens und Sanierens für jeden Bauherrn selbstverständlich sein sollte“, klärt Barbara Kaiser auf. „Energetisch sinnvoll ist nur eine Anlage mit Wärmerückgewinnung.“ Durch regelmäßige oder bedarfsgeführte Luftwechsel wird eine Überfeuchtung der Räume vermieden und die Luftqualität verbessert. Effiziente Lüftungsanlagen übertragen den Großteil der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft und senken damit den Heizwärmebedarf und die Heizkosten. Dabei ist der Stromverbrauch für den Betrieb dieser Geräte minimal.

Letztendlich ist eine Lüftungsanlage ein Gewinn für die Gesundheit und steigert den Wert eines Wohngebäudes. Egal ob Neubau oder Sanierung: Heute gibt es für jeden Bautypus das passende Lüftungssystem. Weiterführende Informationen zur Systemtechnik und den Fördermöglichkeiten gibt es bei der Initiative „Gute Luft“ unter www.wohnungs-lueftung.de.


Zentrale der Wohnungslüftungsanlage im Keller

Blick auf die Zentrale der Anlage: Für jedes Bauprojekt gibt es ein passendes Lüftungssystem.
Weiterführende Informationen zur Systemtechnik und den Fördermöglichkeiten gibt es bei der Initiative „Gute Luft"
unter www.wohnungs-lueftung.de. (Bildquelle: Initiative „Gute Luft“)

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