Neustart nach der Corona-Krise: gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wiederaufbau nur mit erneuerbaren Energien

Keine Rückkehr zum Status-Quo – Energiewende jetzt erst recht. Im Rahmen einer mehrteiligen Analyse von EUPD Research werden deutschlandweit die  Erwartungen und Einschätzungen von Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern zur Energiewende ermittelt. Die aktuelle Befragung nimmt den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise in den Fokus: Die überwiegende Mehrheit der Befragten fordert, dass finanzielle Mittel für saubere Technologien und zugunsten der Energiewende verwendet werden.

Windkraftanlagen in Voralpenlandschaft

Bonn, im Mai 2020

Die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des landesweiten Shutdowns sind noch schwer absehbar. Doch schon jetzt müssen Entscheidungen fallen, wie finanzielle Mittel effizient und nachhaltig für Wirtschaft und Gesellschaft einzusetzen sind. Im Auftrag des Stromspeicher-Spezialisten E3/DC wurden durch den Bonner Markt- und Wirtschaftsforscher EUPD Research 2.000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer gefragt, welche Rolle die Energiewende auf dem Weg aus der Corona-Krise spielen soll.

Keine Rückkehr zum Status-Quo – Energiewende jetzt erst recht

In der Befragung positioniert sich die deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger für einen nachhaltigen Neustart nach Ende der Pandemie in Deutschland. Zwei Drittel der Befragten sehen bei der Rückkehr zur Normalität keine Gefahr für die Wirtschaft, wenn Deutschland konsequent seinen Weg in die Energiewende fortsetzt. Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird vielmehr als Chance für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Überwindung der Corona-Krise wahrgenommen. Lediglich jede zehnte befragte Person stimmt dieser Aussage nicht zu.



Auch im Umgang mit bestehenden Erneuerbaren-Energien-Anlagen sprechen sich die deutschen Bürgerinnen und Bürger eindeutig dafür aus, diese langfristig in den Energiemarkt zu integrieren. Die regulatorischen Lücken zum Weiterbetrieb von bspw. Photovoltaik-Anlagen nach Ablauf der 20-Jährigen Förderperiode des Erneuerbare-Energie-Gesetzes (EEG) müssen umgehend geschlossen werden.

Grafik EUPD Reserch 2020 - Aussage Energiewende 

Weitere Befragungsergebnisse zeigen, dass für ein Drittel aller Befragten gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für Deutschland gekommen ist, um in erneuerbare Energien zu investieren. Über die Hälfte gibt hierzu an, dass dies schon vor dem Ausbruch von COVID-19 hätte passieren müssen. Bisher zur Verfügung stehende Mittel müssen auch weiterhin konsequent für die Energiewende genutzt werden und dürfen nicht im Angesicht der Krise für die Aufrechterhaltung des überalterten, fossil geprägten Energiesystems verwendet werden, so die Meinung jeder zweiten befragten Person. Die Befragten aus den westlichen deutschen Bundesländern sind dabei noch eindeutiger in ihrer Einstellung pro Energiewende, wobei die Tendenz auch im Osten Deutschlands deutlich zur  Investition in erneuerbare Energien steht.

 Grafik EUPD Reserch 2020 - Aussagen OST-WEST

Die politische Strategie muss nun dem Willen der Bevölkerung folgen und der ist laut Markus A.W. Hoehner, Gründer und Geschäftsführer von EUPD Research, eindeutig: „Die Ergebnisse unserer Befragung zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger gerade jetzt Investitionen in die Energiewende erwarten. Die Bevölkerung in Deutschland hat längst erkannt, dass es sinnvoll ist auf erneuerbare Energien zu setzen.“ Auch Dr. Andreas Piepenbrink, Geschäftsführer von E3/DC, äußert sich deutlich: „Auf die Corona-Krise folgt eine einzigartige Gelegenheit, endgültig den Hebel umzulegen und unsere Energieversorgung zukunftsfähig zu machen. Vielleicht ist es unsere letzte Chance, um zu 100% auf erneuerbare Energien umzustellen.“

Vorbild Österreich: Alle Argumente für die Energiewende

Österreich hat bereits die richtigen Schlüsse aus aktuellen Studien und Experteneinschätzungen gezogen und fördert den Ausbau der Solarindustrie. [1]
Mit der Investition in eine moderne Energiewirtschaft ist neben dem Schutz des Lebensraumes und einer erhöhten Krisenresistenz auch mit zahlreichen neuen Arbeitsplätzen zu rechnen. Ein unmittelbarer positiver Effekt für die Wirtschaft, der nach der Corona-Krise nötig ist. Der Neustart aus dem gesellschaftlichen Shutdown muss nachhaltig und ökologisch ausgerichtet sein und die Energiewende darf nicht wieder in den Hintergrund rücken. Der Versuch ein veraltetes Energiesystem am Leben zu erhalten, wird von der deutschen Bevölkerung eindeutig abgelehnt.

[1] pv magazine, Sandra Enkhardt am 9. April 2020. URL:
https://www.pv-magazine.de/2020/04/09/oesterreich-photovoltaik-ausbau-hat-potenzial-fuer-200-000-neue-arbeitsplaetze-bis-2030/



Über E3/DC


Die E3/DC GmbH, eine 100%ige Tochter der Hager Group, wurde 2010 in Osnabrück gegründet. Heute ist E3/DC als Wechselrichterhersteller in Deutschland Marktführer für die netzgekoppelte solare Ersatzstromversorgung. Die von E3/DC entwickelte dreiphasige DC-Technologie (TriLINK®) und die Ladesysteme für Elektrofahrzeuge sorgen beim Einsatz in Privat- und Gewerbeimmobilien für höchste Autarkiegrade und Einsparungen – insbesondere im oberen Leistungsbereich. 2018 wurde E3/DC zum zweiten Mal in Folge von Florian Langenscheidt als „Marke des Jahrhunderts“ ausgezeichnet. In einer von EuPD Research (Bonn) durchgeführten unabhängigen Kundenbefragung erreichte das Unternehmen im vergangenen Jahr den höchsten Weiterempfehlungswert. Die Kundenzufriedenheitsanalyse des Instituts ergab für E3/DC 2018 zum dritten Mal in Folge die Note 1,6. Im April 2019 wurde die Kundenzufriedenheit von TÜV SÜD zertifiziert.
Das nach ISO 9001 zertifizierte Unternehmen beschäftigt aktuell über 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Osnabrück, Göttingen, Wetter (Ruhr) und München. Entwickelt und produziert werden Lithium-Speichersysteme, Wechselrichter, Wallbox und andere Komponenten in Deutschland

Weitere Informationen: www.e3dc.com


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