Viele Menschen wünschen sich eine Immobilie. Diejenigen, die jedoch keinen Hausbau vornehmen möchten, schauen sich nach bestehenden Immobilien um. Das ist eine gute Entscheidung, die viel Zeit, Mühe und Geld spart. Dennoch ist auch dieser Immobilienkauf mit einigen Bemühungen und Risiken verbunden. Wer sich jedoch gut informiert und strukturiert den Immobilienkauf plant, kann sich langfristig über ein sicheres Heim freuen. 
Bild: Wer ein Haus kaufen will anstatt neu zu bauen, sollte sich einen erfahrenen Immobilienmakler an die Seite nehmen. (Bildquelle: BauPraxis Bildarchiv)
Was ist beim Kauf einer bestehenden Immobilie zu beherzigen?
Immobilienkäufer, die den Überblick verloren haben und nicht wissen, worauf es beim Immobilienkauf ankommt, wenden sich zunächst an einen ➔ Immobilienmakler in Solingen, München, Frankfurt oder einer anderen Stadt. Makler sind in der Lage, das passende Objekt zu finden und helfen bei der Besichtigung und Kaufabwicklung in jedem Bereich weiter. Denn auch der Kauf einer bestehenden Immobilie ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Lage überprüfen
Die meisten Interessierten haben oft eine Stadt oder eine Gemeinde ins Auge gefasst, welche sie präferieren. Dabei gilt es nicht nur die Situation vor Ort, sondern auch die Verkehrsanbindung, Einkaufsmöglichkeiten, das Angebot an Ärzten und Veränderungen in der Umgebung in den nächsten Jahren zu berücksichtigen. Auch Schulen, Freizeitangebote und Grundstückspreise spielen nicht selten eine eminente Rolle. Wer also gemeinsam mit dem Makler eine solide Standortanalyse vornimmt, kann ein Objekt finden, das gefällt, die Lebensqualität steigert und auch im Laufe der Zeit keinem Wertverlust unterliegt.
Bausubstanz und Haustechnik kontrollieren
Bei Bestandsimmobilien ist das Exposé genau in Augenschein zu nehmen. Wie steht es um das Baujahr, die bisherige Pflege, Dämmung von Dach und Fassade? Ebenso sind sämtliche ➔ Türen, Fenster und Keller genau zu inspizieren. Sind Risse, Schäden oder ein mangelnder Dämmstandard vorhanden, können Interessierte zwar den Immobilienpreis drücken. Doch Neuanschaffungen sind ebenso nötig. Das kann das eigene Budget belasten. Müssen nämlich Leitungen, ➔ Heizungsanlagen und Dämmungen erneuert werden, sind einige Aufwendungen einzuplanen.
Tipp: Ein unabhängiger Gutachter ist ratsam, um versteckte Mängel zeitnah aufzudecken. Das ist sinnvoll, um böse Überraschungen nach dem Kauf zu vermeiden.
Kaufnebenkosten und Grundsteuer nicht vergessen
Neben dem Kaufpreis fallen eine Reihe von weiteren Kaufnebenkosten an. Diese umfassen die Maklerprovision, Notarkosten, Grundbuchgebühren sowie die Grunderwerbsteuer. Damit diese Kosten den Rahmen nicht sprengen, ist es empfehlenswert, eine Kalkulation anzulegen. Hier sind alle nötigen Punkte aufzuführen, um finanzielle Engpässe zu vermeiden. Gleichzeitig gilt es, sämtliche Dokumente gut zu prüfen.
Gibt es Hypotheken oder Wegerechte, die mit dem Grundstück verknüpft sind? Gibt es einen Nießbrauch oder Teilungserklärungen und welche Rechte liegen vor? Wer sich unsicher ist, fragt den Makler oder einen Rechtsbeistand um Rat. Das ist wichtig, um sich nach dem Kauf nicht unnötig ärgern zu müssen.
Bild: Beispiel für ein renovierungsbedürftiges Haus. Hier muss gut überlegt werden, was zu tun ist und wieviel es kosten wird. (Bildquelle: pixabay.com)
Renovierungen einplanen
Die meisten Käufer nehmen gern ein paar Renovierungsarbeiten in Kauf, die bei jeder bestehenden Immobilie anfallen können. Eine ➔ Modernisierung der Küche oder des Badezimmers, neue ➔ Bodenbeläge und das Streichen von Wänden gehören oftmals vor dem Einzug dazu. Wer die Kosten gering halten möchte, kontrolliert im Vorfeld verschiedene Handwerkerangebote oder nimmt diverse Arbeiten selbst in die Hand. Das kann helfen, Kosten einzusparen.
Der Kauf einer bestehenden Immobilie bringt viele Vorzüge mit sich. Doch ein wachsames Auge kann nicht schaden, damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum mutiert. Wer also gut plant, genau hinsieht und alles hinterfragt, kann auf lange Sicht von der Immobilie profitieren.
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