Zinsschwankungen zwischen 3 und 4 % im Laufe des Jahres


Aktuell:
Im Januar liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen bei rund 3,9 %
Der Grund:
Die amerikanische Zentralbank (FED) und die Europäische Zentralbank (EZB) haben im Dezember trotz leicht nachlassendem Inflationsdruck die Geldpolitik gestrafft
Unsere Empfehlung:
Kaufinteressierte sollten sich in 2023 nicht allein vom Zinsniveau bei den Darlehen abschrecken lassen. Loten Sie Ihre finanziellen Möglichkeiten aus und gehen mit Immobilienverkäufern in Preisverhandlungen

Zum Interhyp Zinsbericht:
Interhyp gibt im monatlichen Zinsbericht eine Einschätzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel von zehn namhaften deutschen Kreditinstituten zur Einschätzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjährigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen für Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So können Sie sich für Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die für Sie besonders günstig sind - oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer hier auf unserer Seite:

interhyp
München, 13. Januar 2023 - von Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG:

Der Kampf der Zentralbanken gegen die historisch hohe Inflation ist noch nicht ganz ausgestanden. Volatile Zinsen in Kombination mit Sorgen um die Konjunktur werden das Finanzierungsumfeld für Immobilienkäufer auch im neuen Jahr prägen – wir rechnen mit Zinsschwankungen zwischen 3 und 4 % im Laufe des Jahres."

Anfang Januar liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen im Schnitt wieder bei 3,9 %. Verantwortlich für die aktuelle Entwicklung bei den Krediten sind die amerikanische Zentralbank (FED) und die Europäische Zentralbank (EZB). Die Währungshüter hatten im Dezember trotz leicht nachlassendem Inflationsdruck die Geldpolitik durch Anhebung des Leitzinses in Kombination mit dem sukzessiven Zurückfahren der Anleihen-Kaufprogramme weiter gestrafft. Darauf weist die Interhyp AG hin, Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen. Durch den Zinsrückgang von 0,6 Prozentpunkten von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2022 konnten Kreditnehmer auf Zehnjahressicht pro 100.000 Euro Darlehen immerhin 6.000 Euro sparen.

"Wir werden uns weiter dafür stark machen, dass so viele Menschen wie möglich den Weg ins eigene Zuhause schaffen – und sich mit einer soliden Finanzierung den Weg zu mehr Wohlstand, Lebensqualität und einer soliden Altersvorsorge ebnen. Interessenten mit Finanzierungsbedarf sollten jetzt einen Beratungstermin vereinbaren - sei es per Video, sei es per Telefon."


Aktuell steigen die Zinsen wieder. Eine Häfte der Expertinnen und Experten ist sich einig, dass die Zinsen kurzfristig gleichbleiben. Die andere Hälfte vermutet auch kruzfristig einen Anstieg der Zinsen. Der Großteil ist sich jedoch einig, dass sie im Verlauf des Jahres wahrscheinlich weiter steigen. Das Bauzins-Trendbarometer gibt Ihnen eine Prognose, wie sich die Zinsen für Baudarlehen entwickeln. Sie erhalten einen ersten Eindruck über die Lage am Markt und entscheiden dadurch vielleicht sogar, wann der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen ist.

Aktuelles Interhyp Bauzins Trendbarometer

Interhyp Expertenrat

Kaufwillige, die in Wohneigentum investieren wollen, sollten sich in 2023 nicht allein vom Zinsniveau bei den Darlehen abschrecken lassen. Die Konditionen liegen Anfang 2023 zwar mehr als dreimal so hoch wie vor einem Jahr. Gleichzeitig hat das geänderte Zinsumfeld jedoch Bewegung in den über Jahre regelrecht festgefahrenen Immobilienmarkt gebracht. So hat das Angebot an verfügbaren Objekten in vielen Orten deutlich zugenommen. Neben einer höheren Auswahl sind die Preise für Wohnimmobilien vielerorts gesunken. Mirjam Mohr von der Interhyp AG rät Interessenten, die eigenen finanziellen Möglichkeiten auszuloten und den Preis der Immobilie zu verhandeln.



Zins- und Marktumfeld

Immobilienkäufer werden auch in 2023 finanziell die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der Energiekrise und der Lieferengpässe zu spüren bekommen. Daneben können zum Beispiel der Umgang mit der Corona-Pandemie in Ländern wie China sowie geopolitische Veränderungen das Marktgeschehen beeinflussen. Auch die immense Verschuldung vieler Länder und die Inflation setzen einen Rahmen für die Refinanzierung an den Finanzmärkten.

Kurz und knapp: Das sagen die Experten

Zinsschwankungen zwischen 3 und 4 % sind wahrscheinlich. Insgesamt erwarten, die von uns monatlich befragten Expertinnen und Experten mittelfristig ebenfalls eine Schwankung innerhalb des genannten Korridors.


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