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Kaufen statt Mieten

Steuerbonus auf Handwerkerlohn weitgehend unbekannt:

Handwerker- und Dienstleistungen für Modernisierung so wie
Gebäude- und Wohnungserhaltung sind von der Steuer absetzbar


Presseinformation Juni 2011

Wer Haushalts- oder Handwerker- Tätigkeiten von einem Dienstleister als Fachkraft ausführen lässt, kann Steuern sparen. Nach dem Gesetz können Eigentümer und Mieter Arbeitskosten von Handwerker Leistungen bei der Steuer geltend machen.


Wie hoch ist die Steuerbegünstigung?

Haushaltsnahe Dienstleistungen können in der Steuererklärung zu 20 Prozent von bis zu 20.000 Euro geltend gemacht werden, also maximal bis zu 4.000 Euro pro Jahr. Dieser Betrag wird nicht von der Grundlage für die Bemessung der Steuerschuld abgezogen, sondern direkt von der Steuerschuld, weiß immowelt.de.


Zusätzlicher Steuerbonus für Handwerkerleistungen

Vermieter können Handwerkerleistungen zum Erhalt, zur Renovierung und zur Modernisierung ihrer vermieteten Immobilie als Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Aber auch Mieter und Immobilien- Eigentümer, die ihr Wohneigentum selbst nutzen, haben die Möglichkeit, zusätzlich zu den haushaltsnahen Dienstleistungen die Kosten für Handwerkerarbeiten in ihre Steuererklärung einfließen zu lassen. Dazu zählen Ausgaben für Arbeiten, die in der Regel von Fachkräften ausgeführt werden, wie die Reparatur der Waschmaschine, das Streichen der Hausfassade oder das Erneuern des Garagentors.

Der Steuerbonus von 20 Prozent von bis zu 6.000 Euro, also maximal 1.200 Euro, gilt nur für die Arbeitslohnkosten, nicht für die Materialkosten. Auch dieser Betrag wird direkt von der Steuerschuld abgezogen.


Heizkörper-Erneuerung
Foto-Quelle: www.zehnder-systems.de


Keine Steuererstattung bei Barzahlung

Ob haushaltsnahe Dienstleistung oder Handwerkerleistung: Das Finanzamt gewährt nur einen Steuerabzug, wenn die unbare Zahlung der erhaltenen Rechnung auf das Konto des Dienstleisters oder Handwerkers nachgewiesen werden kann. Als Zahlungsnachweis gilt der Bankbeleg.

WICHTIG: Eine Quittung bei Barzahlung ist kein Zahlungsnachweis, warnt immowelt.de: selbst dann nicht, wenn der Empfänger den Geldeingang und dessen ordnungsgemäße Versteuerung bestätigt. Auf Verlangen muss dem Finanzamt auch eine detaillierte Rechnung über die Leistungen vorgelegt werden.

Ganz wichtig also ist die Art der Bezahlung der Rechnung. Nur wer den geschuldeten Betrag per Bank überweist, kann die Rechnung später beim Finanzamt geltend machen. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit seinem Urteil vom 20. November 2008 (VI R 14/08) ausdrücklich bestätigt.

Renovierung
Foto-Quelle: www.farbqualitaet.de


Außerdem muss die Rechnung des Handwerksbetriebs (gemäß § 14 UStG) die formalen Bedingungen erfüllen:

1. Sie muss den vollständigen Namen und die komplette Anschrift sowohl des Bauunternehmens als auch des Bauherrn tragen.

2. In der Rechnung muss die Steuernummer oder die vom Bundesamt für Finanzen erteilte Umsatzsteueridentifikationsnummer des Rechnungsstellers aufgeführt sein.

3. Nicht fehlen darf auch das Datum, und die Rechnung muss außerdem eine Rechnungsnummer haben.

4. Art und Umfang der erbrachten Arbeiten müssen eindeutig bezeichnet sein, ebenso wie der Zeitpunkt der Leistung.

5. Und natürlich müssen auch der Umsatzsteuersatz und die entsprechende zu zahlende Summe am Ende der Rechnung ausgewiesen werden.
6. Oft vergessen wird, nach Erfahrung der ARGE Baurecht, in den Rechnungen der Hinweis auf die Aufbewahrungspflicht.

Aufbewahrungspflicht:

Geschäftsleute müssen ihre Rechnungen zehn Jahre lang aufheben. Private Bauherren, die nicht der Umsatzsteuer unterliegen, müssen ihre Rechnungen zwei Jahre lang aufbewahren. Kann der Bauherr innerhalb dieser zwei Jahre dem Finanzamt auf Nachfrage keine Rechnung vorweisen, droht ihm ein Bußgeld von bis zu 500 Euro.

Außerdem, so rät die ARGE Baurecht, sollten Bauherren ihre Rechnungen grundsätzlich sorgfältig aufbewahren, um später eventuelle Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können.

Abzugsfähig sind grundsätzlich alle Handwerkerrechungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungs- Maßnahmen im inländischen Haushalt.

Nicht steuerlich geltend machen können Bauherren Handwerkerarbeiten an Neubauten.

Heizungscheck
Foto: Heizungscheck zur Renovierung








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