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Schnelle Hilfe zum Schutz vor Radon
Kontrollierte Wohnraumlüftung mindert Gesundheitsrisiko
Umweltministerium plant neues Gesetz










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Viel Frischluft mindert Radonrisiko

Allgemeine Informationen

Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas, das seit jeher in allen Böden und Gesteinen, in Wässern und in der Luft vorhanden ist.

Radon wird in den natürlichen Zerfallsreihen von Uran und Thorium aus seinem Mutternuklid Radium ständig neu gebildet (Emanation). Als Gas kann es sich leicht von seinem Bildungsort - den Böden und Gesteinen des Untergrundes - entfernen und wandern (Migration).

Über Undichtigkeiten und Risse im Fundament kann Radon ins Haus eindringen und sich dort anreichern. Radon steht in Verdacht, Lungenkrebs hervorzurufen. Aus diesem Grunde kommt der Radonkonzentration im Wohnhaus eine besondere Bedeutung zu.

Die im Haus vorkommende Konzentration ist unter anderem abhängig von:

 - der Beschaffenheit des Untergrundes
(z.B.: Gesteinsart, Klüftung)

 - den Witterungsbedingungen
(z.B.: Temperatur, Feuchtigkeit)

 - der Beschaffenheit der Bausubstanz
(z.B.: Alt-/Neubau, Baumaterial)

Eigenschaften von Radon:
- Es ist geruchlos.
- Es ist geschmacklos.
- Es ist farblos.
- Es ist chemisch nahezu inert.
- Und es ist radioaktiv.



Umweltministerium plant neues Gesetz

Für Wirbel sorgt zurzeit ein Gesetz, das das Bundesumweltministerium (BMU) zum Schutz vor erhöhten Radonwerten in Räumen plant. Während Kritiker immense Kosten für Sanierung auf die Gebäudeeigentümer zukommen sehen, will das Ministerium die Bevölkerung vor möglichen Gefahren schützen.

Nach aktuellen Erkenntnissen sind etwa 7 Prozent der Lungenkrebserkrankungen in Deutschland dem Radon und seinen Folgeprodukten anzulasten. Das entspricht 3.000 Erkrankungen pro Jahr und Platz drei der Ursachenliste für Lungenkrebs (nach Rauchen und Dieselruß). Das natürlich vorkommende Edelgas entsteht beim radioaktiven Zerfall aus dem Radium, vor allem im Erdboden. Durch undichtes Mauerwerk – besonders im Keller – kann Radon aus dem Untergrund in Gebäude eindringen, die Raumluft belasten und mit der Atemluft in die Lunge gelangen und diese bestrahlen.

Neben der Beschaffenheit des Untergrundes spielen die Witterung (Temperatur, Feuchtigkeit) und der Zustand der Bausubstanz (Alt-/Neubau, Feuchtigkeit) eine Rolle. Der Gesetzentwurf sieht nun vor, dass durch bautechnische Maßnahmen wie der Abdichtung gegen das umgebende Erdreich bei Neubauten die Radonbelastung unter 100 Becquerel/m2 liegen soll. Bei einer Untersuchung des Bayerischen Umweltministeriums von 1500 Haushalten in Oberbayern überschritt rund ein Drittel aller Wohnungen diesen Wert.

Frischluft ohne Energieverschwendung

Grundsätzlich kann die Radonkonzentration auch durch vermehrtes Lüften (Stoßlüftung, gekippte Fenster) gesenkt werden, was aber zu Wärmeverlust und damit Energie- Verschwendung führt. Eine gute Vorbeugung stellen daher Systeme zur kontrollierten Wohnraumlüftung dar, die vor allem in besonders dichten Gebäuden wie Niedrigenergie Häusern für ständigen Frischluft-Nachschub sorgen. Die Schiedel GmbH & Co beispielsweise bietet mit ihrem Lüftungs-System "AERA" eine im Preis-/Leistungsverhältnis günstige und leicht zu bedienende Lüftungsanlage für den Einbau im Rohbau an.

Experten betonen, dass die Radon-Problematik in erster Linie mit den Undichtigkeiten im Boden zu tun hat. Wer jedoch permanent für eine gute Durchlüftung des Hauses sorge, habe "ein gutes Pfund in der Hand", wie es Dr. Ralf Klingel formuliert. Er ist ein Partner von Kemski & Partner (www.radon-info.de), die als Geologen dieses Thema erforschen und seit einem Jahrzehnt die Bundesregierung in Fragen der Umwelt Radioaktivität beraten.

Das Bundesumweltministerium stellt in seinem Gesetzentwurf jedem, der sein eigenes Haus bewohnt, frei, ob er die Bestimmungen durch Sanierung erfüllen möchte oder nicht. Für Mieter will das BMU aber sichergehen, dass sie nicht den gesundheitlichen Risiken von Radon ausgesetzt sind. Das gilt auch für Schulen, Kindergärten und öffentliche Gebäude.

Wie hoch die Belastung in einer Wohnung ist, kann man für knapp 40 Euro herausfinden. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Messstellen, die auf Anfrage interessierten Bürgern sog. Radondosimeter zusenden und die Belastung mitteilen. Dieser Radondosimeter hat die Form einer kleinen Plastikdose und sollte mehrere Monate, am günstigsten ein Jahr lang, im Wohnraum ausgelegt werden.

Informationen gibt es neben dem Bundesumweltministerium (www.bmu.de) bei den Verbraucherzentralen unter der Domain www.verbraucherzentrale.de und unter der Adresse www.radon-info.de
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