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Verbraucher-Zentrale empfiehlt:
Kesselsanierung nicht ohne Sonne
Staatlichen Zuschuss für Solaranlagen nutzen!


Im Zusammenhang mit einer Heizungsmodernisierung sollte heute immer die Frage nach einer Solaranlage gestellt werden. Mit dieser Empfehlung plädiert die Verbraucher-Zentrale NRW für eine verstärkte Nutzung der Solarthermie auch bei bestehenden Gebäuden. Eine Erklärung liefern die Experten gleich mit: "Bei günstigen Voraussetzungen kann in unseren Breiten die Solaranlage 50 bis 70 Prozent des jährlichen Energiebedarfs zur Trinkwasser- Erwärmung liefern."

"Das Anzapfen der Sonne ist immer lohnend, dafür braucht’s keinen Super-Sommer", erklärt dazu das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO).

Immerhin beträgt die jährlich eingestrahlte Sonnenenergie in der Bundesrepublik zwischen 900 und 1200 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter, das entspricht dem Energiegehalt von 90 bis 120 Litern Heizöl.

Heizungsanlage erneuern
Alte Heizkessel und Brenner sollten vom Heizungsfachmann schleunigst gegen moderne Energiespargeräte ausgetauscht werden!

Moderne Sonnenkollektoren können bis zu 80 % dieses Energieeintrages in nutzbare Wärme umwandeln.

In der Kombination "Solaranlage plus effiziente Ölheizungstechnik" lässt sich einiges herausholen.

Moderne Solaranlage auf dem DachFoto: Suntechnics

Wird ein veralteter Heizkessel zum Beispiel durch ein Öl-Brennwertgerät und eine solarthermische Anlage ersetzt, kann sich der Heizölverbrauch im besten Fall halbieren. Bis zu 40 Prozent Ersparnis bringt das Brennwertgerät, bis zu zehn Prozent die Solaranlage.

Hier gibt es kein langes Nachdenken und Zögern, wenn man vermeiden will, dass die Tausenderscheine Euro im Winter nur so einfach durch den Schornstein geblasen werden...

FÖRDERUNG:

Die Neuerrichtung einer Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungs- Unterstützung wird staatlich bezuschusst.

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