Homepage

Ein massives Dach aus Porenbeton
bietet ein ausgeglichenes Dachraumklima




Schutz gegen Sommerhitze, guter Wärmeschutz, hoher Schallschutz
Unter vielen deutschen Dächern wird es im Sommer oft unerträglich heiß. Vor allem, wenn im Dachgeschoss die Schlafzimmer liegen, wissen die Bewohner nicht mehr so richtig, ob sie sich einen langen, schönen Sommer überhaupt wünschen sollen. Ursache für das Problem ist zum einen die schlechte Wärmedämmung in älteren Gebäuden, zum anderen fehlende Speichermasse bei konventionellen Dächern.

Eine Lösung bieten Massivdächer aus hoch wärmedämmendem Porenbeton, die die Räume darunter im Sommer wirksam vor Hitze und im Winter optimal vor Kälte schützen.

In der Praxis bewährt:
Dachplatten aus Porenbeton

Hier besteht die Dachkonstruktion nicht, wie bei einem konventionellen Dach üblich, aus Holzsparren. Der Dachstuhl aus Holz entfällt und wird durch bis zu 8 m lange Porenbeton-Dachplatten ersetzt. Sie lassen sich schnell und wirtschaftlich direkt vom Lieferfahrzeug auf das Dach verlegen.

Massive Platten aus Porenbeton

Je nach Ausrichtung spricht man von Schottenbauweise - hier werden die Dachplatten parallel zum First bzw. der Traufe verlegt - oder von der Sparrenbauweise, wenn sie in der Richtung der sonst üblichen Sparren verlegt werden.

Zur Eindeckung sind alle in der Praxis üblichen Materialien geeignet, wie Dachsteine oder Dachziegel. Die raumseitige Verkleidung mit Gipskartonplatten oder dergleichen ist nicht erforderlich. Je nach persönlichem Geschmack können die Dachplatten sichtbar bleiben oder verputzt und mit einer Tapete oder einem Anstrich versehen werden.

Das Massivdach kommt für alle Dachformen in Frage – vom Satteldach über Pult- und Tonnendach bis hin zum Flachdach. Selbstverständlich können auch hier Dachfenster eingebaut werden – schließlich sorgt viel Licht im Dachgeschoss erst für die richtige Atmosphäre. Je nach architektonischer Vorstellung sind Dachgauben, Erker oder Dachterrassen möglich.

Effektiver sommerlicher
Wärmeschutz

Porenbeton ist bekannt als Baustoff mit einer hervorragenden Wärmedämmung. Die geringe Wärmeleitfähigkeit bewirkt, dass im Winter möglichst wenig Wärme nach außen abgegeben wird. Umgekehrt sorgt sie im Sommer dafür, dass es im Inneren trotz hoher Außentemperaturen angenehm kühl bleibt. Für den sommerlichen Wärmeschutz genauso wichtig ist die Fähigkeit von Porenbeton, Wärme zwischenzuspeichern und somit als zusätzlicher Puffer zu wirken. Während der Nacht kühlen die massiven Bauteile ab und können dann am Tag wieder Wärme aufnehmen und speichern. Voraussetzung ist, dass während der Nacht die Wärme durch ausreichende Lüftung wieder abgeführt wird. Dieser Effekt zeigt auch bei längeren Hitzeperioden seine Wirkung. Unabhängige Messungen haben gezeigt, dass die Innenraumtemperatur selbst unter extremen sommerlichen Temperaturen nur wenig beeinflusst wird.
Porenbeton Massivdach

Bild: In vielen Fällen die bessere Alternative: Das Massivdach aus Porenbeton bietet einen effektiven Wärmeschutz und ein ausgeglichenes Raumklima. Im Sommer bleibt es auch unterm Dach angenehm kühl, im Winter geht nur wenig Wärme nach außen verloren. Der Baustoff besitzt die Fähigkeit, Wärme zwischenzuspeichern und wirkt so als zusätzlicher Puffer.
(Foto: Bundesverband Porenbeton)



Im Gegensatz zur Außenwand kommt das Porenbeton-Massivdach dennoch nicht ganz ohne zusätzliche Wärmedämmung aus. Gegenüber einer herkömmlichen Dachkonstruktion kann jedoch die Dicke der Dämmung deutlich reduziert werden. Mit dem Massivdach ist es möglich, den kompletten Rohbau aus dem Baustoff Porenbeton zu erstellen. Dadurch lässt sich der Einfluss von Wärmebrücken auf ein Minimum reduzieren. Das bedeutet: Die Energieverluste über das Dach sind verschwindend gering. Die Anforderungen an die Energieeinsparverordnung sind damit ebenso leicht zu erfüllen wie die an ein staatlich gefördertes KfW-Energiesparhaus 60.

Erhöhter Schall-
und Brandschutz

Den Bewohnern eines Dachgeschosses kommt ein weiterer positiver Effekt zugute. Aufgrund seiner höheren Masse im Vergleich zu einem konventionellen Dach hat das Porenbeton-Massivdach einen eindeutig besseren Schallschutz. Dies gilt sowohl beim Schallschutz gegenüber Außenlärm, wie z.B. Verkehrs- und Fluglärm, als auch bei der oft vernachlässigten Schalllängsleitung in der Dachebene, die besonders bei Reihenhäusern oder aneinander grenzenden Wohnungen von Interesse ist.

Wie für alle Massivbaustoffe gilt: Porenbeton brennt nicht. Er gehört somit zur Brandschutzklasse A1 (nicht brennbar). Hinzu kommt, dass im Brandfall kein Rauch oder giftige Gase entstehen. Ein weiteres Plus ist die hohe Feuerwiderstandsdauer von Porenbeton. Möglich sind Feuerwiderstandsklassen zwischen F 30 und F 180. Je höher die Feuerwiderstandsdauer, desto größer ist die Sicherheit gegenüber einer Brandausbreitung. Die Feuerwiderstandsdauer wird nicht durch eine zusätzliche Wärmedämmung oder die Dacheindeckung beeinflusst.

Informationen zum Baustoff Porenbeton gibt es unter: www.bv-porenbeton.de.
BauPraxis Surf-Tipp:

XELLANeuer Porenbeton-Planstein von Ytong mit einem Wärmeleitfähigkeitswert 0,07 W/mK. Bei einem neu gebauten Einfamilienhaus werden damit während der gesamten Laufzeit eines Hauses (ca 70 Jahre) etwa 10 - 15 Tonnen CO2 Ausstoß eingespart.
GZ EnergiedeckeZukunftssicherer bauen: Ziegel-Energiedecke und -Energiedach aus Gundelfingen. Neue Energiespar-Deckenheizung für Wärmepumpe und Solar in die Ziegeldecke integriert. In Zukunft preiswerter und umweltbewußter heizen, gesünder wohnen und leben. Alle Infos lesen Sie hier...
Strom und WärmeHeiztechnik der Zukunft: Erstes serienmäßiges Mikro-Blockheizwerk wird auf der bautec 2010 in Berlin vorgestellt. Große Leistung - klein wie eine Waschmaschine. Mit der ersten verfügbaren Mikro-KWK-Anlage für das Einfamilienhaus kann jeder Hausbesitzer seinen Beitrag zur Primärenergie-Einsparung leisten: Strom und Wärme aus dem eigenen umweltschonenden Erdgas-Kraftwerk im Keller. Mehr...

<< top

BauPraxis
Das Bauherren-Portal · Redaktion@BauPraxis.de · Copyright · alle Rechte vorbehalten