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Wie kann ich mein Haus
mit eigenem Solarstrom versorgen?

Solarstromanlage
Als Standard gilt die Autonomie im Bereich der Wärmeversorgung bereits seit langer Zeit. Die Versorgung über Fernwärme ist in diesem Segment ausschließlich in einigen Städten ein Thema.

Beim Strom ist es allerdings anders: der elektrische Strom kam bis vor wenigen Jahren über das Stromnetz in das eigene Haus. Dies ändert sich allerdings mit einer Photovoltaikanlage: Inzwischen kann von jedem die Energie der Sonne ausgenutzt werden, mithilfe der auch eigener Strom erzeugt werden kann.
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Das Dach und weitere Flächen
müssen ermittelt werden







Damit man sich unabhängig machen kann, ist für die Nutzung von Solargeneratoren möglichst viel Fläche nötig. Davon ist mindestens so viel nötig, dass der gesamte Bedarf an Warmwasser und Haushaltsstrom im Sommer gedeckt werden kann - und zwar in die Übergangszeit möglichst weit hinein. Der Strom für Elektrofahrzeuge wie Rasenmäher, E-Bikes, Autos, Rollstühle etc. sollte ebenfalls mit Photovoltaik möglichst lange abgedeckt werden. Je mehr von den Solargeneratoren abgedeckt wird - auch in regnerischen oder kühlen Jahren - desto weniger Strom muss aus dem zweiten Generator erzeugt werden. Weitere wichtige Informationen und Details können Sie sich jederzeit bei Eigensonne ansehen.

Analyse der Risiken und Kosten
der Netzversorgung

Möchte man sich in der Stromversorgung wirklich unabhängig machen, dann muss zuerst ermittelt werden, welche Risiken und Kosten der Netzanschluss mit sich zieht. Die meisten deutschen Eigenheime haben einen Anschluss an dreiphasige Niederspannungsnetze. In aller Regel gehört dabei der Hauszähler dem regionalen Grundversorger. Solange das Stromnetz des Hauses mit diesem Zähler verbunden ist, kassiert der Staat beim selbsterzeugten Strom bei jeder Kilowattstunde mit. Da der Wechselstrom ebenfalls gehandelt werden kann, wird auch die Mehrwertsteuer auf Solarstrom fällig - obwohl man diesen im eigenen Haushalt nutzt. Netzgebühren und Zählermiete zählen ebenfalls zu den Zusatzkosten. 

Im Winter muss der Strombedarf
ermittelt werden

Die gesamte Eigenversorgung kann im Winter kritisch sein, falls der eigene Sonnenstrom nicht mehr ausreicht. In diesem Fall muss in der Regel eine BHKW (Blockheizkraftwerk) einspringen. Als Brennstoff nutzt dieses Bio-, Erdgas oder Diesel, um Heizwärme und Strom zu erzeugen. In der lichtschwachen Jahreszeit wird das Gebäude vom Drehstrom aus dem Blockheizkraftwerk versorgt - dies gilt ebenfalls, wenn auf den Solarmodulen Schnee liegt.

Das genaue Auslegen der Speicher
ist ein wichtiger Punkt

Wie gut Motor- und Solargeneratoren miteinander agieren können, hängt von den verfügbaren Solarspeichern für die Abwärme des Blockheizkraftwerks und den erzeugten Strom. Das Blockheizkraftwerk und die Photovoltaikanlage können prinzipiell in die gleiche Solar-Batterie speisen. Dabei wird die Solaranlage an den Akku über Wechselstrom geführt. Der Akku müsste dann ein dreiphasig und genügend groß sein, damit er auch in den Sommermonaten viel Sonnenstrom puffern kann. Damit das Blockheizkraftwerk und das thermische System im Sommer komplett stillgelegt werden kann, sollte auch das Warmwasser elektrisch erzeugt werden.

Die Wartungskosten müssen
im Voraus ermittelt werden

Wartung ist bei Photovoltaik nötig, allerdings nur wenig. Ein Blockheizkraftwerk muss hingegen alle paar Monate geprüft und gesäubert werden. Alle zwei Jahre wird das BHKW gründlich geprüft, wobei das Lagerspiel eingestellt wird, die Verschleißteile ausgewechselt werden etc. Zudem muss auch der Notstrom und weitere Backups eingeplant werden: Sollte der Strom im Winter ausfallen, fällt auch die Wärme aus. Für diesen Fall muss ein Scheitholz-Kamin oder ein kleiner Notfallbrenner bereitstehen.
solarstrom
Bilder: https://pixabay.com
 
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