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Solarthermie – aber wie?    
Der Expertentipp für die optimale Kollektorwahl.


Entscheidung für eine Kollektorvariante immer in Abstimmung mit dem Fachhandwerker treffen.

Röhrenkollektoren

Flach- und Röhrenkollektor

Flachkollektoren sorgen für hohe Wärmeerträge und ermöglichen vielseitige architektonische Gestaltungsmöglichkeiten bei In- oder Aufdachmontage sowie auf Flachdächern. Vakuumröhrenkollektoren haben bei Standardgebäuden einen geringen Flächenbedarf und sind für Anwendungen mit hohen Zieltemperaturen geeignet.


Höhere Qualität und mehr Sicherheit für Öltankanlagen
Zukünftig bundesweit einheitliche Regelung zur Wartung privater Öltankanlagen

Mit 01. August 2017 tritt die bereits seit einigen Jahren diskutierte AwSV - die sogenannte "Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen" in Kraft. 

Sicherer Öltank - Prüfung durch Fachmann

Ab August 2017 wird durch die neue AwSV der Umgang mit Heizöltankanlagen bundesweit vereinheitlicht. Das garantiert Rechtssicherheit und gleiche Qualitätsstandards für alle Anlagen in Deutschland.


Würzburg/Berlin, Mai 2017

Mit dem 01. August 2017 tritt die bereits seit einigen Jahren diskutierte AwSV, die sogenannte „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“, in Kraft.
Mit der neuen gesetzlichen Regelung gelten für private Öltankbesitzer zukünftig höhere Standards in Bezug auf Qualität und Sicherheit ihrer Anlage. So wird für Neuanlagen erstmals bundesweit eine Überprüfung durch einen ausgewiesenen Sachverständigen vorgeschrieben. Ältere Öltanks betrifft dies jedoch nicht – deren Besitzer sind weiterhin zur eigenverantwortlichen Präventionsarbeit angehalten. Das erstmals bundesweit geltende Regelwerk ersetzt die bisher gültige Verordnung vom 31. März 2010, sowie die jeweiligen Länderverordnungen und bietet damit nun zukünftig klare Rechtssicherheit für den Verbraucher.

Bisher hatten alle 16 Bundesländer jeweils eigene Anlagenverordnungen. Die „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ setzt nun ab August 2017 einen bundesweiten Standard und damit auf eine einheitliche Rechtssicherheit. Zu diesem Standard zählen eine einmalige Überprüfung für Neuanlagen bei Inbetriebnahme sowie neue technische Regeln für Bestandsanlagen. Bisher war für die Mehrheit der Öltankanlagen in Deutschland keinerlei Prüfung durch unabhängige Sachverständige vorgesehen. Zudem wird die Zuständigkeit der Handwerksbetriebe optimiert: Ab August 2017 dürfen bundesweit nur noch zertifizierte Fachbetriebe Heizöltanks über 1.000 Liter betreuen.

„Dass es nun zukünftig eine bundesweit einheitliche Verordnung für Öltankanlagen geben wird, bedeutet einen großen Schritt zu mehr Sicherheit und Qualitätsbewusstsein“, bilanziert Dr. Wolfram Krause, Geschäftsführer des Bundesverbands Lagerbehälter e.V.

Mit der neuen PDF AwSV muss jede Heizöltankanlage vor Inbetriebnahme durch einen ausgewiesenen Fachhandwerker kontrolliert werden. Allerdings gilt dies vorerst nur für Neuanlagen. Wer einen älteren Öltank besitzt, ist auch weiterhin zur selbstständigen Kontrolle angehalten.

Zum parallel in Kraft tretenden, aktualisierten Technischen Regelkatalog für Altanlagen
PDF TRwS 791-2 gehören lediglich kleinere Maßnahmen, wie etwa das Nachrüsten von Tankinhaltsanzeigen und Antiheber-Ventilen, oder die Umstellung auf den Einstrangbetrieb. „Was bleibt ist die große Verantwortung bei Besitzern von Altanlagen, denn Verbraucher sind weiterhin selbst für den ordnungsgemäßen Zustand ihrer Tankanlage verantwortlich“, bekräftigt Dr. Krause vom Bundesverband Lagerbehälter. Das Risiko technischer Mängel ist naturgemäß gerade bei diesen Anlagen besonders hoch. So werden im gesamten Bundesgebiet mindestens vier Millionen Heizöl-Tankanlagen betrieben, die bereits älter als 20 Jahre sind. „Zuzüglich einer halben Million Tanks, welche sogar schon die 30 Jahre überschritten haben“, ergänzt Dr. Krause. „Viele dieser Anlagen sind noch nie von einem Sachverständigen überprüft worden. Entsprechend hoch ist natürlich die Gefahr, dass ein technischer Defekt unbemerkt bleibt.“

Der Bundesverband Lagerbehälter e.V. rät deshalb allen Besitzern älterer Öltanks zu einer freiwilligen Überprüfung der Öltankanlage durch einen zertifizierten Sachverständigen. Dabei kann der Anlagenbetreiber für nur 100 bis 150 Euro eine einmalige, freiwillige Überprüfung seiner Öltankanlage durch einen zertifizierten Sachverständigen durchführen lassen. Dadurch können eventuelle Mängel noch vor einem Schadensfall kostengünstig entdeckt und behoben werden.

In diesem Zusammenhang findet der private Öltankbesitzer auf einem eigens konzipierten Verbraucherportal unter www.sicherer-öltank.de eine Liste mit über 200 ausgewiesenen Gutachtern – regional geordnet nach Postleitzahlgebiet. Somit erhält der Öltankbesitzer eine seriöse Beratung für einen eventuellen Tankaustausch und vermeidet versicherungstechnisch oft unklare Situationen bei Schadensfällen.









Höhere Qualität und mehr Sicherheit für Öltankanlagen

Neue AwSV 2017 - Sichere Öltankanlagen

Gemäß der neuen Gesetzgebung sollten zukünftig auch ältere Ölbehälter mit einer Tankinhaltsanzeige ausgerüstet sein, die die Füllmenge in Liter anzeigt. Dadurch kann der Freiraum im Behälter ermittelt werden und der Tankwagenfahrer die zu liefernde Ölmenge entsprechend exakt einstellen. Hintergrundinformationen hierzu unter www.sicherer-öltank.de.

Der sichere Öltank im Schnitt
Moderne Heizöltanksysteme aus Kunststoff verfügen über eine geprüfte Geruchssperre, damit Ölgeruch im Haus tatsächlich der Vergangenheit angehört. Neben der vorgeschriebenen, integrierten Auffangwanne sind heutige Qualitätstanks auch vor Überfüllung geschützt durch eine zumeist serienmäßige Grenzwertgeberkette und sorgen für einen stets sauberen Brennstoff durch die schwimmende Entnahme.


Mehr Platz im Keller mit modernen Öltanks

Der Austausch eines in die Jahre gekommenen Öltanks hat u.a. den großen Vorteil des Platzgewinns im Heizungskeller, da aufgrund der Doppelwandigkeit moderner Öltanks keine separaten Auffangbereiche mehr notwendig sind. So kann beispielweise der Heizungskeller in einen kreativen Musikproberaum verwandelt werden.




Für Bestandsanlagen gilt auch weiterhin keine Überprüfungspflicht, der Verbraucher muss also selbst für Sicherheit sorgen. Der Bundesverband Lagerbehälter rät deshalb allen Besitzern alter Öltanks zu einer freiwilligen Überprüfung durch einen Sachverständigen. Auf dem Verbraucherportal www.sicherer-öltank.de finden sich dafür ausgewiesene Gutachter vor Ort.

Alle Bildquellen: Bundesverbands Lagerbehälter e.V.

> BauPraxis Link-Tipps:

Aktion Sicherer ÖltankMehr Aufklärung für die Besitzer privater Öltankanlagen! Veraltete Heizöltanks entsprechen häufig nicht mehr dem heutigen Stand der Technik.
Wenn der Öltankbesitzer den Zustand seiner Anlage ignoriert und es kommt zum Schadensfall, wird stets überprüft, ob dieser Schaden auf mangelhafte Instandhaltung oder nicht ausreichende Dichtheit der Anlage zurückzuführen ist: Unkenntnis hilft dem Betreiber hier leider nicht weiter.

Lesen Sie unser Interview mit Dr. Wolfram Krause, Geschäftsführer Bundesverband Lagerbehälter e.V.



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In deutschen Heizungskellern stehen nach aktuellen Angaben des Bundesverbandes Lagerbehälter e.V. rund drei Millionen Öltankanlagen mit über 25 Jahren Laufzeit. Eine halbe Million haben sogar 40 Jahre und mehr auf dem Buckel. Da stellt sich natürlich die Frage, ob diese Tankanlagen noch den heutigen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Dank eines vom Bundesverband im Rahmen seiner Verbraucherkampagne "Sicherer Öltank" entwickelten Quick Checks kann ab sofort jeder Öltankbesitzer bequem von zu Hause aus diese Frage für sich beantworten. Klicken Sie hier!
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