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Der Öltank auf dem Prüfstand!
Überprüfung oder Sichtkontrolle, Reinigung oder Austausch?

Ein Experteninterview mit Reginald Homer vom technischen Prüfdienst Bayern 

Heizöl Tank im Tank schafft mehr Platz im Keller

Würzburg/Berlin, Januar 2017

Jedes dritte Haus in Deutschland wird heute mit Heizöl beheizt. Das sind ca. 5,8 Mio. Ölheizungen. Viele davon sind bereits 25, 30 oder 40 Jahre in Betrieb. Wenn dann eine Modernisierung ansteht, wird meistens nur der Ölheizkessel getauscht, die Öltanks allerdings nicht. Nicht selten ist ein Tank in seinem „Öltankleben“ sogar noch nie überprüft worden.

Kein Wunder also, dass bundesweite Überprüfungen bei mindestens der Hälfte der veralteten Öltanks festgestellt haben, dass diese nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards entsprechen. Grund genug, um mit Reginald Homer vom technischen Prüfdienst Bayern, die zentralen Fragestellungen zur Überprüfung, Reinigung oder Austausch eines Heizöltanks zu diskutieren








5 Fragen an Herrn Reginald Homer

1. Frage: Herr Homer, gibt es denn keine Vorgaben vom Gesetzgeber, die vorschreiben, wann oder wie oft ein Öltank überprüft werden muss?

„Es gibt zwar gesetzliche Vorgaben, nur gelten diese leider zumeist nicht für kleine Anlagen, wie sie in den typischen Einfamilienhäusern vorkommen. In diesen Fällen muss der Eigentümer selber erkennen, ob seine Anlage den Vorschriften und den technischen Regeln entspricht.“

2. Frage: Was kann denn im schlimmsten Fall passieren?

„Der schlimmste Fall ist natürlich der tatsächliche Ölschaden. Und in der Regel wird dann ein Gutachter oder ein Tankschutzfachbetrieb eingeschaltet, der an der Anlage entsprechende technische Mängel feststellt. Sei es im Auffangraum, sei es an den Behältern selbst oder an den Rohrleitungen. Und dann muss natürlich der Hausbesitzer für diesen Schaden aufkommen. Diese Schäden bei privaten Anlagen häufen sich leider in letzter Zeit. Denn durch den günstigen Ölpreis wird nicht erst beim leeren Tank nachgefüllt, sondern es werden bereits vorher kleine Mengen nachgetankt. 1.000, 1.500 Liter. Und dabei kommt es sehr häufig in letzter Zeit zu Überfüllschäden.“

3. Frage: Woran erkenne ich als Laie, dass etwas mit meinem Öltank nicht stimmt?


„Nun, auch wenn der Laie kein Fachmann bzw. Sachverständiger ist, gibt es doch eindeutige Merkmale, die auch für einen Laien leicht erkennbar sind. Vor allem, wenn die Tanks älter sind wie 25 Jahre - Verformungen an den Behältern, welche sich dann zur Seite neigen oder dicke Füße bekommen. Sie haben keine Zwischenabstände mehr, die Leitungen oben wölben sich zur Seite, das alles sind eindeutige Merkmale, dass diese Anlage eigentlich nicht mehr betrieben werden darf. Das Gleiche betrifft den Auffangraum, bei dem im Laufe der Jahre gerne Rissbildungen oder Abplatzungen auftreten. Diese Mängel sind für den Laien eigentlich leicht erkennbar. Dabei sind Schäden im Auffangraum besonders gefährlich, da im Falle eines Ölaustrittes das Öl ins Mauerwerk gelangen kann, danach in den Estrich des Kellerbodens, und im schlimmsten Fall vielleicht sogar bis ins Grundwasser.“

4. Frage: Was kann man denn tun, damit so etwas nicht passiert?

„Der erste Schritt wäre, die Anlage von einem Fachmann anschauen zu lassen. Das kann entweder ein speziell geprüfter Heizungsbauer sein oder ein Gutachter in der Nähe. Diese Überprüfung dürfte kostenmäßig etwa zwischen 100 und 150 Euro liegen, aber der Verbraucher hat dann eine wirklich fundierte und vor allem neutrale Auskunft zu seiner Anlage. Zudem kann der Experte sicher auch noch sagen, ob eine Reinigung für die alte Tankanlage sinnvoll erscheint oder ob es nicht gleich vernünftiger wäre, die Tanks auszutauschen.“

5. Frage: Und ab wann lohnt sich eine Öltank-Reinigung nicht mehr?

„Man muss sich erst mal hinterfragen, ob man überhaupt reinigen muss. Denn man reinigt eigentlich nur aus zwei Gründen: erstens wegen der Korrosionsgefahr durch Schwitz- und Kondenswasser; zweitens wegen der Ölverschmutzung. Bei einem Kunststoff-Batterietank für Heizöl kann es gar nicht zu Korrosionserscheinungen kommen. Dieser Punkt fällt schon einmal weg. Und ob das Öl verschmutzt ist, erkennt man mit einem Blick am Filter vor dem Brenner. Sollten da keine gravierenden Ablagerungen sein, ist die Reinigung eigentlich überflüssig. Das Gleiche betrifft alte Batterietankanlagen aus Stahl. In diese Tanks müssten erst mal Mannlöcher geschweißt werden, um in die Tanks hinein zu kommen.

Die Kosten für diese Umbaumaßnahme liegen in etwa in der Größenordnung eines neuen doppelwandigen Sicherheitstanks. Da sollte man doch lieber bei einer Anlage, die älter ist wie 25 Jahre, sich dieses Geld für die Tankreinigung sparen und dafür gleich in eine sichere, neue, moderne Anlage investieren - mit allen Vorteilen eines modernen Öltanks: mehr Raum im Keller Wegfall durch den Wegfall eines Auffangraums, kein lästiger Ölgeruch mehr dank geprüfter Geruchssperren sowie abgesicherte Obenbefüllsysteme.“ Unsere Bilder im Anschluss informieren Sie zusätzlich.

Eine Initiative des Bundesverbands Lagerbehälter e.V.

Grafik Sicherer Öltank im Schnitt

Die wichtigsten Qualitätskriterien eines modernen Kunststoff-Tanks lauten wie folgt: Doppelte Sicherheit durch „Zwei-Wand-System“ (Innen – und Außenwand), optische Füllstandsanzeige, oben liegender Füllstutzen, eigene Entnahme – und Entlüftungsöffnung.

Der sichere Öltank im Schnitt
Moderne Heizöltanksysteme aus Kunststoff verfügen über eine geprüfte Geruchssperre, damit Ölgeruch im Haus tatsächlich der Vergangenheit angehört. Neben der vorgeschriebenen, integrierten Auffangwanne sind heutige Qualitätstanks auch vor Überfüllung geschützt durch eine zumeist serienmäßige Grenzwertgeberkette und sorgen für einen stets sauberen Brennstoff durch die schwimmende Entnahme. Hintergrundinformationen hierzu unter www.sicherer-öltank.de.


Sicheres Batterietanksystem für Heizöl

Viele moderne Batterietanksysteme verfügen über ein sogenanntes Überfüllsicherungssystem. Dabei wird jeder einzelne Tank durch einen eigenen Grenzwertgeber überwacht, so dass Überfüllungen ausgeschlossen sind. Grundsätzlich gilt: Nur, wenn die Tankanlage dem heutigen Stand der Technik entspricht, würde bei einem Schadensfall auch die abgeschlossene Öltankversicherung greifen. Hintergrundinformationen hierzu unter www.sicherer-öltank.de.


Reihen-Batterietank-System für Heizöl

Dank efffizienter Brennwerttechnik laufen die Ölheizungen heute sparsamer. Entsprechend kleiner sind auch die Tanksysteme dimensioniert. So braucht man für ein „normales“ Einfamilienhaus lediglich drei 1.000-Liter Behälter, um den typischen Jahresbedarf von 3.000 Liter zu decken. Dafür fallen im Keller nicht mehr als 3,5 Quadratmeter Stellfläche an.


Mehr Platz im Keller mit modernen Öltanks

Der Austausch eines in die Jahre gekommenen Öltanks hat u.a. den großen Vorteil des Platzgewinns im Heizungskeller, da aufgrund der Doppelwandigkeit moderner Öltanks keine separaten Auffangbereiche mehr notwendig sind. So kann beispielweise der Heizungskeller in einen kreativen Musikproberaum verwandelt werden.

Alle Bildquellen: Bundesverbands Lagerbehälter e.V.

> BauPraxis Link-Tipps:

Alte Öltanks sind Sicherheitsrisiko>Sicher ist sicher! Experten empfehlen regelmäßige Überprüfung von veralteten Heizöltanks. Das sollten Sie wissen und beachten:

Seit dem 01. August 2017 ist die bereits seit einigen Jahren diskutierte AwSV, die „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“, in Kraft. Das müssen Sie wissen als Besitzer ältere Öltanks: Lesen Sie hier unser exklusives Verbraucher-Interview mit Reginald Homer vom Technischer Prüfdienst Bayern
 
Quick Check Heizöltank
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In deutschen Heizungskellern stehen nach aktuellen Angaben des Bundesverbandes Lagerbehälter e.V. rund drei Millionen Öltankanlagen mit über 25 Jahren Laufzeit. Eine halbe Million haben sogar 40 Jahre und mehr auf dem Buckel. Da stellt sich natürlich die Frage, ob diese Tankanlagen noch den heutigen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Dank eines vom Bundesverband im Rahmen seiner Verbraucherkampagne "Sicherer Öltank" entwickelten Quick Checks kann ab sofort jeder Öltankbesitzer bequem von zu Hause aus diese Frage für sich beantworten. Klicken Sie hier!
Öltankversicherung>Ölschäden können teuer werden! Warum Öltankversicherungen nicht immer einen Schadensfall abdecken. Grundsätzlich ist jeder Öltankbehälter versicherbar, solange er den allgemein geltenden, technischen und rechtlichen Vorgaben entspricht. Viele Schäden an alten Öltanks hätten sich durch präventive Vorleistung verhindern lassen. Ein Sachverständiger hilft, Mängel zu erkennen und gegebenenfalls einzugreifen. Sollten Mängel festgestellt werden, wird eine Versicherung problematisch – zumindest vor Behebung dieser Mängel. Mehr hier...
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