Homepage
<<Porenbeton-Verarbeitung>>
Die Porenbeton-Verarbeitung in der Praxiseinfach, schnell und perfekt!Ideal fuer Selberbauer und Heimwerker






| Seite 1 | Seite 2 |

Plansteine setzen

Planstein möglichst genau auf den endgültigen Platz setzen, mit der Wasserwaage kontrollieren, mit dem Gummihammer ausrichten und festklopfen. Den dabei austretenden Mörtel nicht glatt streichen, sondern mit der Kelle abstoßen – sonst gibt es beim späteren Verputzen Probleme mit der Putzhaftung!

Ausrichten mit Gummihammer

Die einzelnen Schichten immer wieder auf Unebenheiten prüfen und diese mit Schleifbrett/ Porenbetonhobel ausgleichen. Bei den Stoßfugen ist das Überbindemaß gemäß DIN 1053 von 0,4 h zu beachten, bei Plansteinen h = 20 cm also mindestens 80 mm, bei h = 25 cm mindestens 100 mm.

Massgenau schneiden mit der Handsaege

Porenbetonbauteile lassen sich einfacher als Holz sägen, bohren und fräsen. Passstücke können von Hand zugeschnitten werden, wobei ein Winkel zum Anreißen dient.

Plansteine schneiden mit der Bandsaege

Leichter und rationeller arbeitet es sich mit der elektrischen Bandsäge. Die Schneiden der Werkzeuge sind gehärtet oder hartmetallbestückt.

Wandanschluss

Ohne zeitaufwändige Verzahnung in einem Arbeitsgang hochgemauert, die aussteifenden Querwände erst eingebaut, wenn die auszusteifenden Wände bereits hochgezogen sind. Die Anzahl der Zuganker ist von ihrer Tragfähigkeit und der Belastung abhängig.

Wandanschluss Verbindung

Zum Einbinden der anschließenden Wände wird der Maueranker in die Mörtelschicht des anschließenden Steines gedrückt. Die Stoßfuge ist vollflächig zu Vermörteln. Nur bei nichttragenden Wänden ist eine elastische Anschlussausbildung z. B. mit Montageschaum empfehlenswert.

Wandecken

Bei Mauerwerk aus Porenbeton werden nur die Ecken als einbindende Verzahnung ausgeführt. Alle übrigen Wandanschlüsse sind in Hinblick auf einen rationellen Arbeitsablauf in Stumpfstoßtechnik herzustellen. Die Maueranker werden in den satt aufgetragenen Dünnbettmörtel der Lagerfuge eingelegt.

Verputzen

Für den Verputz von Porenbetonaußenwänden empfehlen sich einlagige Leichtputze nach DIN 18 550, die auf Porenbeton abgestimmt sein müssen. Die Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller, insbesondere bezüglich der Untergrundvorbehandlung, sind zu beachten.

Kellerabdichtung

Keller müssen gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht aufstauendes Sickerwasser sorgfältig abgedichtet werden (DIN 18 195). Bituminöse Spachtelmassen oder Bitumendichtungsbahnen setzen einen sauberen, staubfreien Untergrund voraus. Auf einen Putz nach DIN 18 550 kann verzichtet werden.
Fliesen legen auf Porenbeton

Das Verlegen von Fliesen kann mit handelsüblichem Mörtel nach DIN 18 156 und vor allem mit Dispersionskleber direkt auf die unverputzten Porenbeton-
Innenwandflächen erfolgen. Zuvor eventuelle Unebenheiten mit dem Schleifbrett abgleichen und die Wandflächen mit einem scharfen Besen abkehren.

| Seite 1 | Seite 2 |

<< zurück zur letzten Seite ENDE dieser Verarbeitungsserie.
II

BauPraxis
Das Bauherrenportal · Redaktion@BauPraxis.de · Copyright · alle Rechte vorbehalten