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Dem Schimmel selbst auf den Pelz rücken...

Feuchtigkeit ist die Grundlage für jedes Schimmelpilzwachstum.

(lifepr) Nürnberg, Dezember 2010

Wenn der Schimmel noch nicht allzu weit vorgedrungen ist, kann er unter Umständen in Eigenregie beseitigt werden. Dabei sollte auf Chemiekeulen verzichtet werden. Denn natürliche Mittel sind gesünder und helfen auch gut.

Schimmel in den eigenen vier Wänden ist kein seltenes Phänomen. Untersuchungen zufolge könnte jede zehnte Wohnung betroffen sein.

Der gefährliche Pilz versteckt sich vor allem dort, wo die Luft nicht zirkulieren kann: hinter Schränken und Vorhängen, hinter Fußbodenleisten oder direkt unter Fußbodenbelägen, wie Teppichen.

Relativ einfach ist die Schimmelbekämpfung, wenn Glasflächen, beschichtete Materialien oder Fliesen betroffen sind, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Hier reicht ein feuchter Lappen, mit dem man die Oberfläche gründlich abwischt. Danach muss dann nur noch die gereinigte Fläche mit 70 bis 80%igen Alkohol oder Brennspiritus behandelt werden. So werden auch die noch verbliebenen Schimmelsporen erwischt und nach dreimaliger Wiederholung im Halbstundentakt ist der Vorgang fertig.

Zur Not kann auf geschlossenen Flächen auch mit dem alten Hausmittel Essig der Kampf gegen den Schimmel aufgenommen werden. Für kalkhaltige Untergründe ist Essig allerdings nichts, da der Kalk den hohen PH-Wert des Essigs neutralisiert, warnt Immowelt.de. Und da Essig Nährstoffe beinhaltet, kann er dann im schlimmsten Fall das Schimmelwachstum sogar noch verstärken.

Von der Chemiekeule ist abzuraten.

Diese chemischen Mittel sind oft genauso gesundheitsschädigend wie der Pilz selbst und zudem vom Laien nicht so leicht zu dosieren. Viele dieser Schimmelbekämpfer haben eine Art "Depotwirkung", um den Schimmel gleich auf längere Zeit am Wachstum zu hindern. Doch dadurch können sich die Gifte auch besser und länger in der Wohnung ablagern und unter Umständen sogar krank machen.

Sind Tapeten, Gipskartonplatten, Putz oder Holzteile befallen, hilft keine Reinigung. Sie müssen entsorgt werden.

Nach Abschluss der Abrissarbeiten sollten alle Staubpartikel mit einem Staubsauger, der einen Feinstaubfilter enthält, entfernt und glatte Oberflächen mit Haushaltsreiniger abgewischt werden. Grundsätzlich sollte aber nur dann selbst Hand angelegt werden, wenn die befallene Fläche nicht größer als einen halben Quadratmeter ist. Auch dürfen keine Bauwerkschäden der Auslöser für den Schimmel sein. In diesen Fällen ist ein Fachbetrieb die einzige richtige Lösung.


Schimmel besonders gefährlich für Kinder

Gerade auch für Babys und Kleinkinder ist Schimmel eine Gesundheitsgefahr. (Foto: Techniker Krankenkasse)


Vermeiden von Schimmelbefall

Der Grund für die stetige Zunahme des Schimmelbefalls ist in der von der Energiesparverordnung (EnEV) vorgeschriebenen luftdichten Außenhülle moderner Gebäude zu sehen. Weil in den Häusern kein natürlicher Luftaustausch mehr stattfinden kann, steigt die Belastung der Bausubstanz durch hohe Luftfeuchte drastisch an.

In einem Vier-Personen-Haushalt etwa werden von den Bewohnern täglich bis zu zehn Liter Wasser abgegeben, die von der Raumluft aufgenommen werden. Dieses Wasser bzw. diese Feuchtigkeit kommt vom Kochen, aus dem Bad, durch Bewegung der Menschen in den Räumen, etc. Wenn diese Feuchte aufgrund ungenügender Lüftung der Räume nicht mehr entweichen kann, setzt sie sich in der Wand ab und sorgt so für ideale Nistbedingungen für Schimmelsporen. Aktives Lüften wird somit wichtiger denn je.

Gerade im Sommer steigert man die Gefahr der Kondensationsfeuchtigkeit durch manuelles Lüften sogar noch, denn je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Trifft also sommerliche, schwüle Außenluft auf eine kältere Oberfläche, wie etwa eine Innen- oder Kellerwand, kühlt sie dort ab und die Feuchtigkeit wird "ausgeschwitzt": Das hierbei freigesetzte Kondensat bleibt nicht nur in der Wand hängen, es löst und bindet aus Tapeten und Farben auch noch optimale Nährstoffe für die Schimmelbildung.








Tipp für den Neubau und die Altbausanierung:

Eine automatische Lüftungsanlage sorgt automatisch für den notwendigen Luftaustausch und hält dabei die Luftfeuchtigkeit auf Idealwert. So ist jederzeit ein durchgehend angenehmes und gesundes Raumklima gewährleistet, da Feuchtigkeit, CO2-Konzentration und sonstige Schadstoffe in der Luft kontinuierlich abgeführt werden. Dabei fungiert die Wohnungslüftung nicht nur als "Schimmeljäger" und sorgt für ein gesundes Raumklima. Besonders tagsüber wenn niemand in der Wohnung ist, kann die Wohnraumlüftung das Gebäude gut be- und entlüften und so ständig einen gesunden Luftaustausch gewährleisten.

Aufgrund der Energieeffizienz einer kontrollierten Lüftungsanlage – die Lüftungswärmeverluste können um bis zu 80% gesenkt werden - spart man zugleich auch bares Geld.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Thema Lüftungsanlagen.


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