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Energiesparende Beleuchtung in Wohnräumen und Arbeitszimmern

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Nicht nur der Aspekt Energiesparen ist wichtig, auch die Wahl des Leuchtmittels
und die Qualität des Lichtes für den jeweiligen Zweck sind wichtig

Februar 2014

Für die Beleuchtung wendet ein normaler Haushalt rund 10 Prozent seines gesamten Strombedarfs auf. Dabei lässt sich gerade in diesem Bereich bereits mit geringen Investitionen ca. 100,- Euro Stromkosten pro Jahr einsparen. Für größere Immobilien stellen aber auch ein modernes Lichtmanagement sowie Tageslicht Leit- und Tageslicht Lenksysteme interessante Alternativen dar.







· Energiesparende Leuchtmittel


Die Auswahl der Leuchtmittel hat naturgemäß einen großen Einfluss auf den Stromverbrauch der Beleuchtung. Denn wie viel der genutzten Energie tatsächlich in Licht umgewandelt werden, ist von Lampenart zu Lampenart unterschiedlich. Am deutlichsten war das Missverhältnis bei der inzwischen verbotenen Glühbirne. Sie setzte lediglich 5 Prozent ihres Strombedarfs in Licht um, der Rest ging als Wärme verloren.


Energiesparlampen in 3 Lichtqualitäten
Foto: flickr.com / Anton Fomkin


Halogenlampen, die eine technische Weiterentwicklung der Glühbirne darstellen, versprechen im Vergleich zu ihren Vorläufern eine Stromersparnis von bis zu 30 Prozent. Außerdem haben sie eine doppelt solange Lebensdauer (2.000 Betriebsstunden), sind problemlos dimmbar und erzielen in Produkttests die besten Werte in Sachen Lichtqualität. Dennoch erreichen die meisten Halogenlampen nur die Energieeffizienzklasse C, D und E, weswegen sie voraussichtlich im Jahr 2016 das Schicksal der Glühbirne teilen und verboten werden.


Halogenlampe
Foto: flickr.com / Kai Hendry


Als weitere Alternativen stehen Verbrauchern Leuchtstofflampen, Energiesparlampen sowie Retrofit-LED-Lampen zur Auswahl. Letztere passen in alle gängigen Fassungen, sind aber der hohen Anschauffungskosten wegen (ca. 30 Euro pro Stück) bisher in noch wenigen Haushalten zu finden. Dabei rechnet sich die Investition aufgrund des niedrigen Strombedarfs von LED-Lampen schon nach zwei Jahren. Vor allem für Zimmer, in denen die Allgemeinbeleuchtung für mehrere Stunden pro Tag eingeschaltet ist, sind sie sehr zu empfehlen. Dann sollte man aber unbedingt auf hochwertige Marken setzen, da diese aus Chips mit homogenen Lichtfarben bestehen und daher eine relativ konstante Farbnuance haben. Günstigere LED-Lampen dagegen werden aus Chips mit unterschiedlichen Lichtfarben hergestellt, weswegen selbst Modelle der gleichen Serie oft wahrnehmbare Abweichungen in der Lichtfarbe aufweisen.

Bezüglich der Lichtausbeute liegen Retrofit-LED-Lampen derzeit allerdings noch hinter den Werten von Leuchtstofflampen. Während LED-Lampen eine Lichtausbeute von ca. 60 bis 80 lm/W erzielen, erreichen Leuchtstofflampen mit 16 Millimeter Durchmesser bis zu 104 lm/W. Dennoch sind die Entwicklungen in der LED-Technologie längst nicht abgeschlossen: So wurde in Forschungsinstituten schon eine Lichtausbeute von über 130 lm/W erzielt.

Leuchtstofflampen zeichnen sich außerdem durch ihre sehr gute Farbwiedergabeeigenschaft aus, was sie für den Einsatz in der Küche sowie im Arbeitszimmer bzw. Hobbyraum prädestiniert. Denn der Farbwiedergabeindex Ra sagt aus, wie naturgetreu Farben bei Kunstlicht wahrgenommen werden können. Die größtmögliche Farbtreue ist bei einem Ra-Wert=100 gegeben.

Vollspektrum-Leuchtstofflampen (de Luxe-Modelle) erzielen einen Ra-Index ≥ 90. Die Farbwiedergabeeigenschaften von LED-Lampen kann je nach Modell zwischen Ra 70 und 95 liegen. In diesem Punkt übertreffen damit beide Lampenarten die Werte von Energiesparlampen, bei denen der Ra-Index selten über 80 liegt. Weitere Mängel von Energiesparlampen sind ihre geringe Schaltfestigkeit und lange Aufwärmphasen. Verbessert haben sich derweil die zur Verfügung stehenden Lichtfarben (bis Extra-Warmweiß). Zudem gibt es speziell dimmbare Energiesparlampen. Wegen ihrer Eigenschaften eignen sich Energiesparlampen vor allem für die Allgemein- und Indirektbeleuchtung.

 

Zusammenfassend kann also gesagt werden,dass - trotz aller Einsparbemühungen - sich die Wahl des Leuchtmittels nicht allein nach seiner Energieeffizienz richten sollte, sondern in erster Linie danach, ob dessen Lichteigenschaften für den Verwendungszweck angemessen sind.


Lleuchtmittelsammlung
Foto: flickr.com / Keith Williamson

· Lichtmanagement


Kostenintensiver in der Anschaffung sind moderne Lichtmanagementsysteme. Aktuell werden sie gern in Büroräumen eingesetzt, wo sie den Stromverbrauch um bis zu 75 Prozent verringern können. Doch auch in Wohnhäusern sorgen sie stets für optimales Licht und einer günstigeren Stromrechnung.

Ein Lichtmanagementsystem besteht dabei aus mehreren Komponenten, zu denen neben dimmbaren Leuchtmitteln mit hoher Schaltfestigkeit auch Tageslicht- und Bewegungssensoren, Bedienelemente sowie ein Steuerungsgerät gehören. Die Tageslichtsensorik misst die Lichtstärke des einfallenden Tageslichts und passt die künstliche Beleuchtung entsprechend an, so dass im Raum stets das gewünschte Helligkeitsniveau vorhanden ist. Die Bewegungssensoren erfassen derweil die Anwesenheit von Personen. Befindet sich eine bestimmte Zeit lang niemand mehr im Raum, so wird das Licht automatisch ausgeschaltet.

Es können aber auch verschiedene Beleuchtungsszenen einprogrammiert werden, aber auch eine dynamische Lichtveränderung über den Tag. So kann beispielsweise im Büro eine ergonomische Beleuchtung realisiert werden. Diese weist in den Vormittagsstunden sowie bis zu zwei Stunden nach der Mittagspause einen hohen Blauanteil im Lichtspektrum auf, das nachweislich die Konzentration und Leistungsfähigkeit fördert. Im Laufe des Nachmittags nimmt dann allmählich der Anteil des blauen Lichts ab und der des roten Lichts zu, so dass der menschliche Biorhythmus langsam zur Ruhe kommt und auf den Feierabend eingestimmt wird.

· Tageslichtleit- und Tageslichtlenksysteme


Eine größtmögliche Nutzung des Tageslichtes ist das A und O einer energieeffizienten Beleuchtung. Wer höhere Investitionen nicht scheut, kann bei größeren Immobilien auch Tageslichtleit- oder Tageslichtlenksysteme für die Innenbeleuchtung nutzen.

Tageslichtleitsysteme dienen dazu, Sonnenlicht in fensterlose Räume zu leiten. Hierfür werden auf dem Dach Spiegelsysteme, sogenannte Heliostate, aufgestellt, die automatisch dem Stand der Sonne folgen. Das Sonnenlicht wird über eine lichtbündelnde Linse in Kamine mit hochreflektierender Innenbeschichtung geleitet und gelangt so selbst über größere Distanzen hinweg in den vorgesehenen Raum. Dort wird es etwa über eine Lichtluke oder über sogenannte Light Pipes an den Raum abgegeben.

Eine tageslichtlenkende Funktion haben derweil spezielle für diesen Zweck hergestellte Jalousien. Sie bestehen aus zwei unabhängig voneinander bedienbaren Teilen. Die Lamellen des oberen Jalousienteils sind mit einer hochreflektierenden Beschichtung versehen, so dass hier auftreffendes Sonnenlicht in tiefere Raumbereiche gelenkt wird. Dieser Effekt kann durch reflektierende Deckenelemente zusätzlich verstärkt werden.

Weitere Informationen zum Thema Beleuchtung: Link www.LightingDeluxe.de

Dieser Fachbeitrag wurde geschrieben von Daniela Schär, Lichtkultur GmbH

   

· BauPraxis Link-Tipps:

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Nicht nur zum Lesen gehört gutes Licht, auch alle Hausarbeiten gehen damit leichter von der Hand. Mit moderner Lampen-, Leuchten- und Steuerungstechnik sinkt nach Angaben der Wüstenrot Bausparkasse AG außerdem der Stromverbrauch um 30 bis 50 Prozent. Und nicht zuletzt wirkt Licht aus formschönen Leuchten dekorativ im Innenraum.

LED Glühlampenersatz
>Neue LED-Lampe mit 16,5 Watt ersetzt alte 100 Watt Glühbirne. Die neue MEGAMAN LED-Lampe hat eine Leistungsaufnahme von 16,5 Watt und erzeugt 1521 Lumen Licht. Das sind rund 180 Lumen mehr Helligkeit als bei einer 100 Watt Glühlampe. Die LED ist in der Energieklasse A+ eingestuft und ihr Licht wirkt nicht kalt - es ist genauso warmweiß wie das Glühlampenlicht (Farbtemperatur 2800 Kelvin). Mehr Infos...
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