BauPraxis


Hausbau
Hausbau Neubau
Haus + Wohnen
BauPraxis Tipps

Recht + Gesetz
Bauen + Neubau
Wohnen im Haus
Renovierung
Altbausanierung
Kauf + Verkauf

Hausbesitzer
Planung
Technik
Oekologie

Finanzierung

Bau-News
Lexikon
Verzeichnis

Links





| BauPraxis Infos |
| Sitemap |
| Mediadaten online |
| Marketing-Pakete |
| Statistik |
| Information AGB |
| Impressum |



BauPraxis Tipps - Bauen Haus Wohnen

Recht Gesetz Bauen Neubau Wohnen im Haus
Renovierung Altbausanierung Hauskauf
Hausverkauf

Tipps zu Bauen Haus Wohnen

· Rechtliche Tipps rund um Haus und Bauen

Besonders beim Hausbau gilt ein solider Zahlungsplan:
Erst die Leistung, dann das Geld!


Ein solider Zahlungsplan schützt zudem vor Bauträgerpleiten.

Viele sogenannte Zahlungspläne sind aber in Wirklichkeit versteckte Vorauszahlungen und bei einer Pleite des Bauträgers bringen Sie den Bauherren in große finanzielle Schwierigkeiten, da er selten sein Geld zurück erhält. Für eine Schadensbegrenzung ist es dann meistens schon zu spät. Deshalb sollte von vornherein ein genauer und schriftlicher Zahlungsplan vereinbart werden, der dem berechtigten Sicherheitsbedürfnis des Bauherrn entspricht.

Es empfiehlt sich, den Zahlungsplan gemäß § 3 der Makler- und Bauträgerverordnung anzuwenden.


Wichtigstes Merkmal:
Gezahlt wird erst, wenn eine Leistung mängelfrei hergestellt wurde.

Die Abschlagszahlungen gliedern sich danach wie folgt:

40 Prozent des Kaufpreises nach Fertigstellung des Rohbaus einschließlich der Zimmererarbeiten. 8 Prozent nach Dacheindeckung und Dachklempnerarbeiten, je 3 Prozent nach abgeschlossener Rohbauinstallation von Heizung, Sanitär, Elektro, 10 Prozent nach Fenstereinbau und Verglasung, 6 Prozent nach Innenausbauarbeiten ohne Beiputz, 3 Prozent nach Estricharbeiten und 4 Prozent nach den Fliesenarbeiten im Sanitärbereich. Ist das Haus bezugsfertig, erfolgt Zug um Zug gegen die Besitzübergabe die Zahlung von weiteren 12 Prozent.

Sind die Fassadenarbeiten erledigt, werden 3 Prozent fällig. Der Restbetrag von 5 Prozent ist schließlich nach vollständiger Fertigstellung und der Beseitigung aller Mängel zahlbar.


Mit diesem Zahlungsplan steht der Bauherr auch bei einem Konkurs des Bauträgers nicht im Regen, denn ihm bleiben genügend finanzielle Mittel, um die restlichen Arbeiten von anderen Firmen zu Ende bringen zu lassen. Ein seriöses Bauunternehmen, ein Generalunternehmen bzw. ein Bauträger wird dem hier beschriebenen Zahlungsplan in der Regel zustimmen.

Bei Teilbeträgen, die höher angesetzt sind als darin vorgeschlagen, sollte der Bauherr auf einer Absicherung durch eine Bürgschaft bestehen. Nur so gibt es kein böses Erwachen. Denn vor Bauträgerpleiten und ihren kostspieligen Folgen schützt keine Versicherung!

Damit der Bauherr auch wirklich sicher sein kann, dass eine Teilleistung vollständig und in einwandfreier Qualität erbracht worden ist, sollte er die Bauausführung regelmäßig überwachen. Fachkundige und unabhängige Unterstützung findet er dabei bei Bauherren-Beratern. Die frühzeitige professionelle Beratung reduziert außerdem Art und Umfang möglicher Nachbesserungen, da Mängel sofort erkannt und behoben werden können.

Quelle: Verband privater Bauherren e.V.


Homepage
<< top
BauPraxis
Das Bauherren-Portal · Redaktion@BauPraxis.de · Copyright © · alle Rechte vorbehalten