BauPraxis


Hausbau
Hausbau Neubau
Haus + Wohnen
BauPraxis Tipps

Recht + Gesetz
Bauen + Neubau
Wohnen im Haus
Renovierung
Altbausanierung
Kauf + Verkauf

Hausbesitzer
Planung
Technik
Oekologie

Finanzierung

Bau-News
Lexikon
Verzeichnis

Links






| BauPraxis Infos |
| Sitemap |
| Mediadaten online |
| Marketing-Pakete |
| Statistik |
| Information AGB |
| Impressum |



BauPraxis Tipps - Bauen Haus Wohnen

Recht Gesetz Bauen Neubau Wohnen im Haus
Renovierung Altbausanierung Hauskauf
Hausverkauf

Tipps zu Bauen Haus Wohnen

· Rechtliche Tipps rund um Haus und Bauen

Wenn das Haus nicht fristgerecht fertig wird
oder die Baufirma pleite geht...
Wie schützen Sie sich besser gegen Bauprobleme?


Immer wieder kommt es vor, daß Häuser weder fach- noch termingerecht fertiggestellt werden. Die betroffene Familie muß dann nicht nur den Einzugstermin verschieben, sondern bekommt unter Umständen Probleme mit dem Generalunternehmer, der behauptet, das Haus ordnungsgemäß übergeben und alle Baumängel beseitigt zu haben.

Um nicht in solch eine Situation zu geraten, sollten Bauherren schon bei der Planung folgende Punkte beachten:

Referenzen einholen
Vor Vertragsabschluß unbedingt eine Wirtschaftsauskunft bzw. Referenzen der entsprechenden Baufirmen einholen. Ruhig frühere Auftraggeber anrufen und fragen, ob die bestellten Arbeiten zur Zufriedenheit ausgeführt wurden!

Auch bei Sanierungen niemals nur auf vage mündliche Angebote von Baufirmen verlassen, sondern immer von der fachlichen Qualifikation der entsprechenden Firma überzeugen! Achtung: Generalunternehmer arbeiten häufig mit „Billig-Firmen“ als Subunternehmern. Hier ist die Quelle vieler Baumängel zu finden.

Präzise Leistungsbeschreibung
Bei Angebotseinholung und Vertragsgestaltung von Baufirmen fehlen oft detaillierte Leistungsangaben über den Umfang der auszuführenden Arbeiten. Diese sollten im Vertrag jedoch so ausführlich wie möglich formuliert werden.

Vertragsstrafen vereinbaren
In Bauverträgen werden häufig nur die Bauherren mit Sanktionen belastet, Vertragsstrafen für die Baufirmen bei Nichteinhaltung der Fertigstellungs-termine fehlen. Wenn möglich, entsprechende Zusatzvereinbarungen schließen.

Erst die Leistung - dann die Zahlung
Vorsicht bei Bezahlung der Kaufpreisraten! Den Zahlungsplan noch vor Vertragsabschluß mit der Baufirma aufstellen und am besten mit konkreter Terminstellung der einzelnen Gewerke koppeln. Darauf achten, daß für die Schlußzahlung mindestens zehn Prozent der Bausumme offenstehen, das heißt nur 90 Prozent der vereinbarten Summe auszahlen. Häufiger Fehler: Oft begleichen Bauherren Teilrechnungen ohne genaue Überprüfung der abgegeben Leistung in der Hoffnung, daß die Arbeit nach Bezahlung qualitätsgerecht beendet wird. Doch diese Hoffnung kann trügen, deshalb nur für tatsächlich erfolgte Leistungen zahlen! Niemals Geld vorschießen oder gar bei Baubeginn zahlen!

Gewährleistungsbürgschaft
Mit dem Bauträger sollte unbedingt eine Gewährleistungsbürgschaft von etwa zehn Prozent des Kaufpreises vereinbart werden. Diese gibt dem Bauherren für einen Zeitraum von rund fünf Jahren nach Fertigstellung des Hauses eine Sicherheit für nachträglich auftretende Baumängel.

Fachgerechte Eigenleistungen
Sind Eigenleistungen vorgesehen, sollten sich Bauwillige zunächst über die fachliche Ausführung der Arbeiten gründlich informieren, zum Beispiel in Zeitschriften, Handbüchern und bei Herstellerfirmen. Erst dann sollten sie selbstkritisch entscheiden, ob sie zu qualitätsgerechter Ausführung in der Lage sind.

Neutrale Kontrollinstanz einschalten
Es ist ratsam, für die Kontrolle des Baufortschritts und der Ausführungs-qualität einen Fachmann heranzuziehen, der dem Auftraggeber und nicht dem Generalunternehmer verpflichtet ist. Stellt er Mängel fest, sollten diese der Baufirma unverzüglich und schriftlich mitgeteilt werden, Terminsetzung nicht vergessen! Je früher externer Rat eingeholt wird, umso besser. Wenn das Kind erst in den Brunnen gefallen ist, läßt sich teurer Ärger schwer vermeiden!

Wer diese Punkte beachtet und den Hausbau sorgfältig plant und begleitet, ist vor bösen Überraschungen weitestgehend gefeit. Selbst wenn es zu einem juristischen Streit kommen sollte, schaffen präzise Regelungen die nötige Klarheit.

(Quelle:Verband Privater Bauherren e.V., Hamburg)

Homepage
<< top
BauPraxis
Das Bauherren-Portal · Redaktion@BauPraxis.de · Copyright © · alle Rechte vorbehalten