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Tipps zu Bauen Haus Wohnen

· Tipps zur Renovierung

Die richtige Fassadensanierung:
Wärmedämmung und Wärmespeicherung sind besonders wichtig. Anschaffungs- und Folgekosten beachten!









Rund 80 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland wurden vor 1978 und damit vor der ersten Wärmeschutzverordnung errichtet. Außenwände und auch Dachflächen sind hier unzureichend oder überhaupt nicht gedämmt. Entsprechend hoch fallen die Wärmeverluste aus, der Verbrauch an teurem Erdgas oder Heizöl ist enorm. Der Informationsverein Besser Bauen weist darauf hin, dass mit einem nachträglichen Wärmeschutz bei solchen Altbauten Energieeinsparungen teils weit über 50 Prozent erreicht werden können.

Wer seinen Altbau zum Niedrigenergiehaus umrüstet, kann zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Die Sanierung muss eine doppelte Leistung erbringen: Dämmung und Speicherung. Zum einen darf die im Haus erzeugte Wärme nicht entweichen. Zum anderen sollte die Zusatzschicht die auftreffenden Sonnenstrahlen speichern und so dem Wärmestrom von innen nach außen entgegenwirken.

Zwei unterschiedliche Lösungen

Zwei Varianten stehen im wesentlichen zur Auswahl: Das Wärmedämmverbundsystem, auch "WDVS" oder Thermohaut genannt, sowie die Klinkerfassade. Ein WDVS besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten.

WDVS-Darstellung

Es kann auf festen und tragfähigen Untergründen aufgebracht werden. Die Wärmedämmplatten, meist aus Polystyrol, werden mittels Klebemörtel oder Dübeln fixiert. Zur Verstärkung der Dämmplatten wird eine Armierungsschicht aufgetragen und zusätzlich ein Armierungsgewebe eingearbeitet. Darüber bringt der Verarbeiter den Oberputz oder ein anderes wasserabweisendes Material auf.

Klinkermauerwerk

Die Klinkermauer wird als zusätzliche Schale mit einigen Zentimetern Abstand vor die bestehende Außenwand gesetzt. Dabei unterscheidet man in zwei Konstruktionsprinzipien: Zweischaliges Mauerwerk mit Luftschicht und Dämmung - hier ist auf eine ausreichende Hinterlüftung mit entsprechenden Lüftungsschlitzen im Mauerwerk zu achten. Zweischaliges Mauerwerk mit Kerndämmung - hierbei muss die Dämmung hydrophobiert - also wasserabweisend - sein. In beiden Fällen sorgen Dübelanker, von außen unsichtbar, für die
Verbindung zwischen der neuen Vormauerschale und der bestehenden Außenwand.

Dämmung

Das WDVS zeichnet sich durch eine hohe Dämmung aus: Die heute verwendeten Baustoffe schließen Energielecks zuverlässig. Die Thermohaut an sich leistet aber kaum Wärmespeicherung. Gut ist das Speicherverhalten, wenn ein schweres Mauerwerk darunter liegt, etwa Kalksandstein- oder Ziegelwände.

Auch Klinker ermöglichen in der Konstruktion eine hohe Dämmung, erbringen zugleich aber schon selbst eine Wärmespeicherung. Je dunkler die Klinker sind, desto mehr Sonnenenergie nehmen sie auf. Zudem gibt der Klinker in kälteren Nächten die gespeicherte Wärme nach und nach ab. So kommt es zu geringeren Temperaturschwankungen im Material, eine Unterkühlung findet kaum statt. Klinkerfassaden sind jahrzehntelang beständig. Das WDVS kann in kalten Nächten unterkühlen. Im Material selbst finden höhere Temperaturschwankungen statt, was die Lebensdauer einer Thermohaut verkürzen kann. Mittelfristig sind regelmäßige Aus- oder Nachbesserungen nötig. Durch die Unterkühlung kann sich in Einzelfällen Tauwasser bilden und ein erhöhtes Feuchtepotential einstellen. Ob und wie stark Algen- und Pilzbildung von Wärmedämmverbundsystemen begünstigt werden, beschäftigt derzeit Experten und Gerichte.

Warmes Klinkerhaus

Schallschutz und Belastbarkeit

Bei bestimmten Formen von Wärmedämmverbundsystemen (etwa: leichte Putzsysteme) ist mit einer Veränderung des Schallschutzes zu rechnen. Je nach Resonanzfrequenz wird der Schall von der Putzschicht über die als Feder wirkende Dämmschicht ans Hausinnere weitergegeben. Eine Klinkerschale verbessert den Schallschutz. An der Thermohaut wie an der Klinkermauer lassen sich problemlos Lampen oder ein Briefkasten anbringen. Eine weitausladende Markise sollte bei einem WDVS nicht unbedingt montiert werden.

Beide Systeme bewirken eine effektive energetische Sanierung. Die Klinkerfassade ist in der Anschaffung teurer, aber verursacht langfristig kaum Instandhaltungskosten. Ungeachtet des Geschmacks des Käufers, erzielen Klinkerhäuser zudem oftmals einen höheren Verkaufswert.

Was tun bei einer Holzfassade oder bei größeren Holzverkleidungen?

Um die Schimmelgefahr bei Holz-Außenbauteilen zu minimieren, empfehlen Experten einen Schutzanstrich mit einer wasserabweisenden und zugleich wasserdampfdurchlässigen Farbe.

Eine zukunftssichere Wahl ist die lösemittelarme Alkydharzfarbe, wie z.B. Sto-AquaVentilac Satin: Sie erfüllt bereits heute die strengen Vorgaben der VOC-Richtlinie, die 2010 in Kraft tritt.

Sto Holzschutz gegen Schimmel

Schimmelsporen keimen bei hohem Feuchte- und Nährstoffangebot besonders gut. Dachuntersichten gehören zu den besonders gefährdeten Bauteilen: Verbesserte Wärmedämmung führt vermehrt zu nächtlicher Tauwasserbildung an den Außenbauteilen energetisch optimierter Gebäude, einige Holzwerkstoffe und -arten (bspw. Seekiefer, Birke oder OSB-Platten) fördern durch ihr hohes Nährstoffangebot die Sporenansiedlung und nicht zuletzt sind heute aus ökologischen Gründen weniger Fungizide in den Beschichtungen.


Sto Holzschutz gegen Schimmel Bild: Holzanbau an Einfamilienhaus


Selbst wenn der Schädling das Holz nicht direkt angreift, ist es möglich, dass er die Beschichtung zersetzt. Dann drohen Schrumpf- und Quellprozesse durch eindringendes Wasser, wodurch das Holz mittelbar Schaden nimmt.


Prävention nach innen und außen

Schimmelpilzprävention bedeutet, Baukonstruktion, Baumaterial und Beschichtung aufeinander abzustimmen. Für den Anstrich eignet sich die Holzschutzfarbe Sto-AquaVentilac Satin: Wasserabweisend und wasserdampfdurchlässig dringt sie tief in das Holz ein. Sie ist mit einem lang wirkenden, aktiven Schutz gegen Algen und Schimmelpilze ausgerüstet.

Zudem ist die blockfeste und wasserverdünnbare Alkydharzfarbe lösemittelarm und entspricht den strengen Anforderungen der VOC-Richtlinie 2010.

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