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BauPraxis Tipps - Bauen Haus Wohnen

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Tipps zu Bauen Haus Wohnen

· Tipps zum Wohnen und Leben im Haus

Richtig lüften in den verschiedenen Räumen und bei verschiedenen Tätigkeiten










Das Fachinstitut Gebäude-Klima (FGV, Bietigheim-Bissingen) hat die für verschiedene Tätigkeiten notwendige Zuluftmenge gegenübergestellt:
Hinweis: Unsere Tipps sind gut für Bauherren, die ein Planungsgespräch mit ihrem Architekten planen. Drucken Sie die Tpps als Notiz einfach aus!


Nachfolgend einige Beispiele, wie viel Wasserdampf durch verschiedene Verursacher in einer Wohnung abgegeben werden:

Ein Topfpflanze: 10 bis 20 ml/Stunde
Ein Wannenbad: 1.100 ml/Stunde
Einmal duschen: 1.700 ml/Stunde
Waschmaschine: 200 bis 350 ml/Std.
Schlafender Mensch: 40 bis 50 ml/Std.
Hausarbeiten: ca. 90 ml /Stunde
Schwitzender Mensch bei
anstrengender Tätigkeit: 180 ml/Std.


Nicht nur Gerüche und Schadstoffe werden durch Systeme zur kontrollierten Be- und Entlüftung nach draußen transportiert, genauso wichtig ist das Ableiten des in der Raumluft enthaltenen Wasserdampfes. Nur so wird vermieden, dass die Feuchtigkeit an kalten Stellen im Raum kondensieren kann und sich dort Schimmel bildet. Denn der wirkt sich gesundheitsschädigend für die Bewohner aus und verursacht auf die Dauer erhebliche Bauschäden. Notwendig ist auch hierzu eine Luftwechselrate von 0,5 h-1.


Kontrollierte Be- und Entlüftungsanlagen sind in ihrem Stellenwert (und inzwischen auch in ihrem Bekanntheitsgrad) durch die EnEV aufgewertet worden. Denn die EnEV betrachtet erstmals nicht nur Wärmeschutz, sondern auch Haus- und Lüftungstechnik als wichtige Einflussfaktoren zur Senkung des Energieverbrauchs. Für den Architekten bedeutet dies vor allem mehr Freiheit in der Planung. Wie letzten Endes die vorgeschriebenen EnEV-Kriterien erfüllt werden bleibt der Kreativität des Architekten überlassen.


Kontrollierte Wohnraumlüftung ist dabei in jedem Fall eine wichtige Komponente, die im Übrigen auch dazu führt, dass allzu aufwändige und kostentreibende Wärmeschutz-Maßnahmen bei Berücksichtigung weiterer Kriterien (Brennwertheiztechnik, Solaranlagen etc.) nicht notwendig sind.


Das Fachinstitut Gebäude-Klima empfiehlt Planern in diesem Zusammenhang, bei der Entscheidung für eine Kontrollierte Wohnraumlüftung das Nachweisverfahren für die EnEV mit detaillierten Produktkennwerten (DIN 4701 Teil 10) zu führen. Gerade bei hohem thermischem und hygienischem Komfort seien die Geräte oft deutlich besser als die in der Norm enthaltenen Standards. Somit lässt sich eine unnötig hohe Investition in zusätzlichen Wärmeschutz vermeiden.

Hinweis: Unsere Tipps sind gut für Bauherren, die ein Planungsgespräch mit ihrem Architekten planen. Drucken Sie die Tpps als Notiz einfach aus!

Mehr zur Bauplanungsgespräch mit Ihrem Architekten lesen Sie hier:

Im Rohbau schon die automatische Be- und Entlüftung einplanen: Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Architekten!

Als eine wichtige Voraussetzung gilt bei den Experten, die Anlagentechnik für die Lüftung so früh wie möglich in die Planung eines Neubaus mit einzubeziehen.

Bei der Systemauswahl sind hier Anlagen im Vorteil, die bereits im Rohbau eingebaut werden können: Hier ist die Planung einfacher und schneller zu bewerkstelligen, außerdem entfallen nachträgliche Veränderungen an der Gebäudehülle, und der Bauherr kann die Montage und die Funktionsweise leichter nachvollziehen.

Die Nutzen-Vorteile der kontrollierten Wohnraumlüftungen auf einen Blick:

sie sorgen für ein angenehmes Raum- bzw. Wohnklima

sie ersetzen belastete Raumluft durch sauerstoffreiche Frischluft

sie transportieren die Feuchtigkeit in den Räumen nach draußen und beugen dadurch Schimmelbildung und Bauschäden vor

sie lassen sich mit Pollenfiltern ausrüsten und schützen somit Allergiker gegen Pollen in der Raumluft

weil die Fenster geschlossen bleiben können, geht keine Wärme durch zuviel Lüften verloren und bleibt Lärm von draußen ausgesperrt

sie reduzieren die Gefahr eines Einbruchs bei Abwesenheit der Bewohner

es kommen weniger lästige Insekten in die Wohnung, da Fenster geschlossen bleiben können.

Planungs-Tipp:
Das Wohnraumlüftungs-System "Schiedel-AERA" ist ein zentrales Lüftungssystem zum Einbau bereits beim Rohbau, das alle Anforderungen ausgezeichnet erfüllt und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Weiterhin glänzt es durch ausgeprägte Einbau- und Benutzerfreundlichkeit.

Mehr Infos:

Schiedel
Lesen Sie dazu bitte auch unseren ausführlichen Bericht unter diesem Link!


ZehnderZehnder ComfoAir 140: Komfortable Etagenlüftung für Sanierung und Neubau. Zehnder hat sein Komplettsystem für komfortable Raumlüftung mit dem Zehnder ComfoAir 140 um ein neues, kompaktes Lüftungsgerät ergänzt, das speziell für den Platz sparenden Einbau im Wohnungsbau entwickelt wurde. Der Zehnder ComfoAir 140 eignet sich dabei besonders für die gezielte Nachrüstung im Bereich der Wohnungssanierung.


BauPraxis Link-Tipps zum Thema:

Schlechte Raumluft...? Mieter sind keine Dauer-Lüfter! Aktuelles Urteil:
Von niemandem kann verlangt werden, ständig zu lüften.
Alternative: automatisches Lüftungssystem

Studie belegt: Kinder leiden unter ungesunder Raumluft.
Wohnungslüftung schafft Abhilfe und sorgt automatisch
für gesunden Luftaustausch.


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