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· Tipps zur Altbausanierung :: Putzrisse

 

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Putzrisse

Risse im Putz sind nicht nur ein Schönheitsfehler innen wie außen, sie schädigen auf Dauer auch die Bausubstanz und sollten schon bei erstmaligem Auftreten beseitigt werden. Es sollte jedoch niemand gleich in Panik verfallen, denn ein Putzriss lässt nicht gleich das ganze Haus über einem zusammenbrechen.

Dennoch ist es nicht unumgänglich einen Fachmann um Rat zu fragen, um den Putzriss zu charakterisieren.

Risse in der Fassade oder an Innenwänden haben verschiedene Ursachen. Feuchtigkeit, schlechte Wärmeregulierung oder nicht sachgemäßes Anbringen des Putzgrundes sind nur einige Beispiele, wieso Putzrisse entstehen.


Riss ist nicht gleich Riss

Es gibt zwei Arten von Putzrissen, wobei eine selbst zu beseitigen ist, die andere jedoch nicht. Spannungsbedingte Putzrisse, die durch unterschiedliche Kräfteverhältnisse, schlechte Wärmeregulierung oder falsches Anbringen des Putzgrundes entstehen, lassen sich beheben. Nicht behandeln lassen sich Putzrisse die bauwerksbedingt auftreten. Denn eine Veränderung der Baustruktur, Bewegungen im Haus oder Baugrund sind mit einer Aufbesserung des Putzes nicht behoben. Die Risse, die sich beheben lassen, unterscheiden sich noch einmal in vier Unterarten.


Der Fugenriss

Wie sein Name schon sagt, verläuft der Fugenriss im Fugenverlauf des Mauerwerks. Er tritt in den meisten Fällen schon in den ersten beiden Jahren nach der Fertigstellung des Baues auf. Seine Ursachen sind oft thermische Verformungen am Mauerwerg, das liegt daran, dass die Fugen die Thermik nicht aufnehmen können. Auch die Auffüllung der Schichtdicke ist eine Ursache von Fugenrissen. Ihre Instandsetzung ist sehr aufwendig und erfordert fachmännisches Können.


Der Deckenschubriss

Deckenschubrisse sind wohl die bekanntesten Putzrisse. Meist handelt es sich hierbei um ein oder zwei horizontal flächengroße Risse, die dem Deckenverlauf folgen. Die häufigste Ursache ist eine fehlende Wärmedämmung. Beton hat eine höhere Wärme als Ziegel und so kommt es zu Spannungen, welche die Deckenschubrisse verursacht. Da selbst bei Instandsetzung sich ein Deckenschubriss weiter verformen kann, ist die Reparatur sehr aufwendig.


Der Schwindriss

Schwindrisse sind netzförmig und verzweigt, sie reichen bis zu Putzgrund und treten schon nach zwei bis drei Monaten nach Beenden der Arbeiten auf. Schwindrisse haben den Nebeneffekt das sich dadurch der Putz löst und von der Wand fällt. Ihre Ursache liegt am Unterputz, welcher wenn er unterschiedliche Festigkeiten im Ober- und Unterputz besitzt oder durch Staub, Wasserschleier und alten Putz verunreinigt wurde, diese Risse auslöst. Schwindrisse lassen sich einfach beheben, wenn man ihre Ursachen kennt.


Der Kerbriss

Kerbrisse gehen diagonal von eckigen Maueröffnungen aus. Da Mauerecken Spannungen im Volumen hervorrufen, wenn es zu thermischen Veränderungen kommt, liegt hier die Ursache der Kerbrisse. Am häufigsten treten sie bei einer verputzten Wärmedämmung oder einer harten Putzschale auf. Ihre Reparatur ist aufwendig, da sie immer wieder auftreten können und die Ursache kein Fehler des Verputzens ist, sondern eine Verschleißerscheinung der Bausubstanz.


Sinnvolle Behandlung und Beseitigung von Putzrissen

Die Möglichkeiten Putzrisse zu beseitigen sind vielfältig. Eine davon ist die Putzrisse aufzureißen und ihre Ränder mit fertiger Imprägnierung zu behandeln. Das wieder Auffüllen der Risse erfolgt dann mit einem elastischen Mörtel, der zu gleichen Anteilen aus Kunstharz und organischen Feinputz besteht. Diese Variante ist besonders für Kerbrisse geeignet, da sie sich dann nicht weiter ausbreiten.

Eine weitere Variante ist die Rissüberbrückung. Der Putz wird dafür auf beiden Seiten zwanzig Zentimeter um den Riss entfernt und es erfolgt das Aufbringen einer Trennlage. Um den Putz zu tragen, wird ein Drahtgewebe verarbeitet, das fünf Millimeter Abstand zum Unterputz haben muss. Zum Abschluss wird in zwei Schichten verputzt. Diese Methode ist besonders für Deckenrisse geeignet.

Die dritte Möglichkeit des flexiblen Rissverschlusses ist besonders für gradlinige Risse eine akzeptable Lösung. Gerade Schwindrisse lassen sich hiermit gut beseitigen. Zur Instandsetzung wird der Riss zu einer Fuge gerissen. Sie sollte mindestens acht Millimeter umfassen und durch die komplette Putzdicke verlaufen. Man nennt diesen ausgeweiteten Riss, dann Fugenflanke. Auf die Flanke wir nun eine festigende Imprägnierung angebracht, welche hinterfüttert wird mit einer Schaumstoffschnur. Fugendichtstoff auffüllen und der Riss ist beseitigt.

Alle benötigten Materialen sind in ortsüblichen Baummärkten frei erhältlich.

Bildquelle: Copyright www.kk-ingbau.de


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