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· Rechtliche Tipps rund um Haus, Bauen und Wohnen

Mietrecht : Mieterhöhung - Mietminderung
Wann darf Ihr Vermieter eine Mieterhöhung vornehmen und wann können Sie Ihre Miete mindern?

Mietrechtsberatung von immonet.de
(Bildquelle: Fotolia © fotolia.de/Haramis Kalfar)


Das Mietrecht gestattet Mietern in bestimmten Fällen, die Mietzahlung an den Vermieter zu kürzen. Ebenso darf der Vermieter unter gewissen Voraussetzungen mehr Miete verlangen.

Wer sich als Mieter auf einen Rechtsstreit einlässt, sollte sich vorab informieren, welche Rechte und Pflichten das Mietrecht für beide Parteien vorsieht.

> Mieterhöhung:

Wem eine Mieterhöhung ins Haus steht, möchte verständlicherweise wissen, ob er dieser zustimmen muss. Denn der Vermieter darf die Miete nur erhöhen, wenn die Rechtslage ihm dies gestattet. Mieterhöhungen sind grundsätzlich rechtmäßig, wenn eine Staffelmiete oder Indexmiete zwischen den Mietparteien vereinbart ist. Allerdings muss die Erhöhung in einem für den Mieter erträglichen Rahmen bleiben.

Die verlangte Mieterhöhung kann nur in Anlehnung an den ortsüblichen Mietspiegel erfolgen, dessen Obergrenze nicht überschritten werden darf. Weiterhin darf die Miete nicht häufiger als einmal im Jahr angehoben werden und innerhalb von drei Jahren nicht mehr als insgesamt zwanzig Prozent. Auch bei Staffelmieten sind Mieter durch das Mietrecht vor unrealistischen Erhöhungen geschützt.

> Mietminderung:

Wer als Mieter eine Mietminderung vornehmen möchte, sollte sich vorher erkundigen, ob ihm dies rechtlich auch zusteht. Denn wer einen Streit anzettelt, beeinträchtigt damit oft das Verhältnis zu seinem Vermieter. Rechtmäßige Gründe für eine Minderung der Miete können Lärmbelästigung, eine nicht funktionierende Heizung oder erhebliche Nässe und Schimmelbildung in der Wohnung sein.

Kleine Mängel berechtigen gar nicht zur Mietminderung. Bei erheblichem Lärm durch Sanierungsarbeiten, die mehr als drei Monate andauern, ist hingegen nicht nur eine Minderung möglich – unter Umständen dürfen Sie die gesamte Miete einbehalten. Wer allerdings zu viel einbehält, riskiert die Kündigung. Ganz wichtig ist, dass dem Vermieter zuvor Gelegenheit gegeben wird, den bestehenden Mangel zu beheben.

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> Mehr Informationen:

Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. hat vor Kurzem sein umfassendes und kostenloses eBook zum Thema Mietminderung veröffentlicht. Hier finden interessierte Bürgerinnen und Bürger umfangreiche Informationen zu den folgenden Sachverhalten:

• Welche Mietminderungsgründe gibt es?
• Bei welchen Mängeln kommt eine Mietminderung in Frage?
• Aktuelle Mietminderungstabelle
• uvm.

> Download des kostenfreien pdf ebook

Der folgende Link führt zum kostenfreien eBook: http://www.mietminderung.net/ebook-gruende-mietminderung.pdf.


Linktipps zum Thema:

> Tipps und Gründe für eine Mietminderung

Der §536 BGB bildet die gesetzliche Grundlage für die Mietminderung. Sie greift, wenn der Istzustand der Wohnung negativ vom vertragsmäßigen Soll-Zustand abweicht.

Hierfür gibt es viele mögliche Gründe: Mäuse im Keller oder sogar in der Wohnung. Schimmel an den Wänden im Bad. Ein Winter ohne Heizung und Warmwasser. Über die häufigsten Mietminderungsgründe sowie über allgemeine Mietrechtsangelegenheiten und warum Sie den § 536 BGB nicht vergessen sollten, werden Sie hier informiert.



> Mietrecht : Auszug - Umzug - Renovierung
Was muss vor dem Auszug aus Wohnung oder Haus wirklich renoviert werden?
Spätestens wenn die letzte Kiste gepackt ist, entdeckt man die Wohnspuren an den Wänden und die Brandlöcher im Teppich und stellt sich die Frage: Was muss vor dem Auszug tatsächlich renoviert werden?


 
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