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Tipps zu Bauen Haus Wohnen

· Tipps zu Bauen + Neubau + Bauausführung

Dem Keller-Muff keine Chance geben!
Hochwertiger Kellerraum ist trocken, hell und erstklassig bewohnbar - wenn man‘s richtig macht beim Rohbau






Ziegelkeller: (Foto unipor)


Keller in Altbauten haben meist etwas Unheimliches an sich: Gleich hinter der Kellertüre beginnt eine steile Treppe, Stufe für Stufe tastet man sich in den schlecht beleuchteten Untergrund. Typisch für solche Kellerlöcher ist ihr modriger Geruch und die feuchte Luft...


Moderne Keller hingegen sind helle bewohnbare Räume mit bestem Wohnklima. Voraussetzung sind die richtige Bauausführung schon im Rohbau, der geeignete Baustoff für die Kelleraußenwände und ein richtiges Nutzerverhalten beim späteren Bewohnen.


Der Hauptgrund muffiger unbewohnbarer Keller ist: Feuchtigkeit. Entweder diffundiert sie aus dem Erdreich durch ungeeignetes oder falsch isoliertes Mauerwerk in die Konstruktion ein oder schlägt sich aus der hohen Luftfeuchtigkeit an kalten Außenwänden nieder. Dann siedeln sich schnell Schimmelpilze an.“ Schimmel riecht nicht nur unangenehm, er schädigt auch die Gesundheit ernsthaft und nachhaltig.


Feuchtigkeit dringt von außen ein, wenn die Abdichtung der Kellerwände fehlerhaft ist. Es ist darauf zu achten, dass die Isolierschicht der erdberührenden Bauteile beim Verfüllen der Baugrube nicht beschädigt wird (z.B. durch scharfkantige Teile, große Steine oder auch Abfall, der oftmals in die Baugrube entsorgt wird). Wichtig ist auch, dass sich die Kellerlichtschächte ausreichend entwässern können. Zudem ist bei stauendem Grundwasser eine dichte „Wanne“ oder eine Dränage nötig, die das Wasser in die Kanalisation umleitet. Nicht nur konstruktive Mängel begünstigen Feuchteprobleme, sondern auch falsche Heizungs- und Lüftungsgewohnheiten: In nicht oder zu wenig beheizten Räumen kühlen die Wände und Decken stark aus. Auf den kalten Oberflächen schlägt sich Luftfeuchtigkeit nieder (Tauwasserbildung). Der kondensierte Wasserdampf ist eine ideale Nahrungsquelle für Schimmelpilzsporen. Um dies zu vermeiden sollte man den Keller stets um die 16 Grad Celsius temperieren und regelmäßig gut lüften. Ideal ist dabei eine relative Luftfeuchtigkeit im Keller von maximal 65 Prozent (Hygrometer an die Wand hängen!).


Kondensfeuchtigkeit tritt zu allen Jahreszeiten auf. Ein vernünftiges Kellerlüften muss auf die Außentemperaturen abgestimmt sein: Besonders im Frühsommer ist die Gefahr von Feuchtigkeits- Niederschlag groß, da die Kellerwände noch relativ kühl sind. In den warmen Monaten sollte daher möglichst morgens gelüftet werden - dann ist die Luft noch kühl und somit relativ trocken. Im Winter ist wiederum regelmäßiges Lüften nötig, damit die kühle Außenluft die Feuchte aus dem warmem Keller holt.


Eine gute Barriere für Muff-Bildung ist die Verwendung feuchteregulierender und wärmedämmender Baustoffe für die Keller-Außenwände. Kapillare Materialien wie z.B. moderne Ziegel können viel Luftfeuchtigkeit aufnehmen. So bleiben die Wandoberflächen zu jeder Jahreszeit trocken. Schimmelpilze finden keine Grundlage - das Raumklima bleibt ausgewogen.


Massive Wandbaustoffe mit gutem Wärmeschutz sorgen dafür, dass die Wandtemperatur nicht unter den Taupunkt absinkt. Eine zusätzliche Perimeterdämmung auf der Kelleraußenwand ist dann nicht erforderlich.




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