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Tipps zu Bauen Haus Wohnen
 

· Tipps zu Bauen + Neubau + Bauausführung

 

Keller-Abdichtung gegen Feuchtigkeit:
Hier ist die wichtigste Sicherheitsmaßnahme
sorgfältige Arbeit bis ins Detail.







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Oftmals ist die Außenabdichtung der Kellerwand unzureichend ausgeführt. Auch wenn die Außenwand mit Bitumenmasse gestrichen wurde, ist das noch kein Garant für dauerdichte Wände auf Dauer. Wenn erst einmal das Erdreich angeschüttet wurde und die ersten Regengüsse niederprasseln, dann wird oft die Sparmaßnahme bei der Kellerabdichtung zum längerfristigen Sorgenpaket und zum echten Bauschaden!

So geht die richtige Abdichtung der Kellerwand zum Beispiel auf Ziegelmauerwerk:

1. Bitumenmasse auf die trockene und gereinigte Kellerwand aufstreichen. Auch "Mörtelnasen" (vorstehender Mörtel) muß abgekratzt sein, bevor man die schwarze Dichtungsmasse aufstreicht. Die Wand-Beschichtung muß - je nach Lastabhängigkeit, Fabrikat und Gebrauchsanweisung - in mehreren Schichten aufgetragen werden. Anschlüsse zu Kellerfenstern, Ecken und Nischen im Mauerwerk müssen besonders fachgerecht und sorgsam abgedichtet werden. Besonders kritische Stellen sind Leitungsdurchführungen (Strom / Wasser / Telefon).

2. Unten am Fuße der Wand muß eine "Hohlkehle" zum Fundament angebracht werden, damit das Wasser sauber nach außen ablaufen kann. Auch hierüber geht die lückenlose Abdichtung (siehe Bild unten).

Kellerabdichtung

3. Nach Trocknung der Bitumenbeschichtung muß eine flächige Schutzschicht (z.B. eine "Noppenfolie") an der Wand befestigt werden, bevor das Erdreich aufgeschüttet wird. (siehe Bild unten)

Kellerdichtungssystem

Drainage: Unterhalb des Kellerdichtungssystems rund um das Fundament laufend befindet sich das Drainagerohr zur Aufnahme und zum Abführen der feuchtigkeit, die an der hauswand nach unten läuft. (siehe auch Info im BauPraxis Lexikon unter "D")

Die Noppen-Folie sorgt für Sicherheit: sie ist das Polster gegen scharfe Steine und dadurch verursachte Beschädigungen an der Abdichtungsschicht. Auch Wärmedämmplatten (Perimeterdämmung) sind geeignet, da diese gleich die Kellerwände noch zusätzlich gegen Wärmeverluste dämmen.
Wenn sich zum Beispiel der Boden setzt und nur einige cm verrutscht, können Beschädigungen auftreten, die im Laufe der Zeit Feuchtigkeit durchlassen. Dies soll ein richtig engebrachtes und ordentlich aufgebautes Kellerdichtungssystem verhindern!

Eine "Gleitfolie" über der Noppenfolie dient hier als zusätzliche Sicherheit, bevor das Erdreich angeschüttet wird.
Achtung: Verdichten mittels Rüttelmaschine direkt am Haus ist gefährlich, denn die starken Schwingungen könnten zu Beschädigungen führen!

4. Deshalb sollte der Bauherr darauf achten, daß mindestens 10 bis 15 cm feiner Sand an der Kellerwand aufgeschüttet wird, bevor grober Kies und Erdreich kommen.

Hier gilt: Lieber einmal ordentlich arbeiten und etwas mehr investieren, bevor der Keller in der Erde "verschwindet" als später mit hohem Aufwand alles freilegen zu müssen um Feuchtigkeits-Schäden zu reparieren!


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