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Tipps zu Bauen Haus Wohnen

· Tipps zu Bauen + Neubau + Bauausführung

Sorgen Sie für guten Schallschutz im Haus und zum Nachbarn bei Doppel- / Reihenhäusern und bei Mehrfamiliengebäuden


















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Wenn Decken nicht richtig auf Mauerwerk gelagert werden oder zwischen Treppenhaus und Schlafzimmer keine gute Schallschutz-Wand eingebaut wurde, dann gibt es später viel Ärger und einen "schlechten Ton zum Nachbarn". Das gilt besonders in Mehrfamilienhäusern, wo Wohnung an Wohnung grenzt (Eigentumswohnungen!) In Reihenhäusern besteht innerhalb der Wohneinheiten (Häuser) kein Anspruch auf Schallschutz zwischen den einzelnenen Räumen, wohl aber zum Nachbarhaus! (Haustrennwand)

Gehgeräusche, Springen oder auch Reden und Musik übertragen sich schnell über Wände, Decken und Bauteile, wenn diese nicht durch schalldämmende Schichten vorneinander getrennt werden. Hier ist besonderer Wert auf fachgerechte Ausführung beim Rohbau zu legen.

Oftmals wird der Fehler gemacht, daß Geschoßdecken durchgezogen werden und keine echte Trennung zwischen Wohnungen oder sogar Haushälften vorgenommen wird.

Am wenigsten problematisch ist der Schallschutz gegenüber Straßenlärm, Fluglärm oder allgemeinem Verkehrslärm in der Stadt oder auch auf dem Land in der Nähe von belebten Straßen. Gegen diesen Außenlärm läßt sich mit massiven Wand-Baustoffen, guten Schallschutzfenstern undguter Isolierung von Hohlräumen und Anschlüssen ausreichend vorbeugen.

Ein kritsches Bauteil ist hier der Rolladenkasten: Er muß gut gegen durchdringenden Lärm gedämmt sein, da ansonsten gute Fenster und massive Wände nicht viel nützen - der Lärem kommt dann nämlich durch die Schallbrücke Rolladenkasten!


Lärmbelästigungen werden vom Menschen unterschiedlich wahrgenommen.

Dieses subjektive Empfinden führt in der Praxis häufig zu Streitfällen. Ein bewertetes Schalldämmaß von 53 dB bedeutet zum Beispiel, daß normal laute Gespräche aus dem angrenzenden Raum noch gehört, aber nicht verstanden werden können. Je nach Geräuschgrundpegel sind bei 55 dB solche Geräusche nicht mehr zu hören.

Die DIN 4109, Schallschutz im Hochbau, enthält entsprechende Mindestanforderungen. Das nicht bauaufsichtlich eingeführte Beiblatt 2 gibt Empfehlungen für einen erhöhten Schallschutz.

POROTON Planfuellziegel Abbildung: Planfüllziegel


Treppenhauswände


Für besonders sensible Bereiche im modernen Wohnungsbau entwickelte Poroton einen speziellen Ziegel - den Schallschutz-Füllziegel-T. Zum Beispiel verwendet man für Treppenhaus-Wände in einschaliger Bauweise den SBZ-T 24 cm mit der Rohdichte 2,0 und in der Druckfestigkeitsklasse 12.

Beidseitig verputzt erfüllt diese Konstruktion mit einem vorhandenen Schalldämmaß von 55 Dezibel die Empfehlungen für den erhöhten Schallschutz nach Beiblatt 2 der DIN 4109.

Die verzahnten Schallschutzziegel bieten durch ihre spezielle Verarbeitung auch eine hohe Sicherheit gegen Schallbrücken, da diese Technik ein vollfugiges Mauerwerk garantiert. Zugleich ist diese Bauweise wirtschaftlich und ergonomisch.

Rund 60 Prozent des Gewichtes werden mit Hilfe einer Pumpe bewegt. So wiegt beispielsweise ein SBZ-T bei einer Wandstärke von 30 cm nur 16 kg. Nach dem Verfüllen mit Mörtel oder Beton erreicht er ein Gewicht von 37 kg.

POROTON Planfuellziegel

Haustrennwände

Für eine unterschiedliche Gebäudenutzung ist die Luftschalldämmung der Wände aus fremden Wohn- und Arbeitsbereichen nachzuweisen. Deren Mindestwert für Haustrennwände darf 53 Dezibel nicht unterschreiten.

Einen erhöhten Schallschutz von sogar 71 Dezibel konnte Poroton nachweisen mit Trennwänden aus zweischaligem Mauerwerk mit je 17,5 cm dicken Ziegeln, Rohdichte 0,9 und Steinfestigkeits-Klasse 8, beidseitig 10 mm dick verputzt.

Außenwände


Dem Nachweis der Anforderungen an die Luftschalldämmung von Außenbauteilen liegt bei Innenstadtlage meist der Lärmpegelbereich III - maximal 65 Dezibel - zugrunde. Für Aufenthaltsräume in

Poroton Planziegel


Wohnungen ist somit ein erforderliches resultierendes Schalldämmaß von 35 dB des Außenbauteils und für Büroräume von 30 dB nachzuweisen.

Bereits eine 30 cm starke und beidseitig verputzte Wand aus üblichen modernen Aussenwand-Ziegeln mit der Rohdichte 0,8 und der Druckfestigkeits-Klasse 8 bewirkt eine Schalldämmung von 48 dB; der nachgewiesene Schallschutz für die Außenwand zur Straße liegt also über der Mindestanforderung.


Aussenwand aus Planziegeln


Mit Planziegeln erzielen Sie in monolithischer Bauweise ausgezeichnet wärmedämmende Wände, die gleichzeitig auch den Schallschutz-Anforderungen gerecht werden.

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