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· Tipps zu Bauen + Neubau + Bauausführung

Die Bauherren-Checkliste:
Richtige Entwässerung des Hauses sorgfältig planen




Die BauPraxis Checkliste für den Bauherrn hilft bei der bedarfsgerechten Planung und vermeidet Fehler. Beachten Sie bei Ihrer Hausplanung folgende Punkte:

Ist das Grundstück bereits erschlossen? Falls nein: Klären Sie die Anschlussmöglichkeit mit der Behörde.

Ist ein Anschluss an das öffentliche Kanalnetz vorhanden?
Klären: Mischsystem oder Trennsystem?

Einbau eines Revisionsschachtes / Kontrollschachtes beachten.

Ist die Versickerung von Regenwasser gewünscht? Wenn ja: Gebührenermäßigung für Ihren Beitrag zum Umweltschutz erfragen!
Weiter: Ist der Grundwasserspiegel niedrig und ist ausreichende Fläche auf dem Grundstück vorhanden? Ist der Boden gut sickerfähig?

Lage des öffentlichen Kanals beachten - Ist Einbautiefe größer als 1,20 Meter (Frostsicherheit prüfen lassen).

Ist Ihr künftiger Kellerraum (oder Wohnkeller) unterhalb der Rückstauebene? Wenn ja: Rückstausicherung bzw. Hebeanlagen vorsehen!

Ist ein freies Gefälle bei allen Ablaufstellen Ihres Hauses zum städt. Kanal gegeben? Wenn nein: dann sind Hebeanlagen einzubauen! Wenn ja: dann ist der Einbau eines Rückstauverschlusses erfolderlich. (DIN 1986)

Entwässerungs - Genehmigungsplan mit dem Architekten bzw. Sanitärfachbetrieb abstimmen! Den Plan zur Genehmigung vorlegen.

Fachgerechter Entwässerungs-Bauplan vorsehen. Danach wird die Entwässerung entsprechend ausgehoben und eingebaut.

Dichtheit vor dem Verfüllen oder Betonieren der Bodenplatte genauestens prüfen!! Eine der wichtigsten Anforderungen der Entwässerungsleitungen ist die DICHTHEIT. Leitungen und Revisionsschächte müssen bis 0,5 bar Druck aushalten und kein Abwasser aus den Rohren, Nahtstellen, Anschlüssen austritten lassen. Vom Fachbetrieb unbedingt eine Bescheinigung wegen Gewährleistungs - Ansprüchen ausstellen lassen. Teilweise auch Abnahme des Systems durch die Behörde!

Leerrohre für Gas, Wasserzulauf, Telekommunikations - Leitungen vorsehen und ebenfalls gut abdichten (Komplettsysteme für Keller - Wanddurchbrüche verwenden).

Sind die Lichtschächte (bei den Kellerfenstern) ausreichend hoch gesetzt? Bei nein: Aufsätze verwenden, weil sonst bei Starkregen Wasser über den Kellerlichtschacht in den Keller läuft.

Wartungsvertrag? Unbedingt einen Wartungsvertrag mit dem Installationsbetrieb abschließen. Ein dauerhaft funktionstüchtiger Betrieb Ihrer Abwasseranlagen ist nur bei regelmäßiger Wartung und Reinigung gewährleistet. Und das verhindert Schaden!

Sie können die Seite ausdrucken, dann haben Sie die wichtigsten Punkte für die Abwasser-Planung zu Ihrem Hausbau als Checkliste parat! Nutzen Sie die BauPraxis Tipps für Ihre perfekte Hausplanung!

Tipp: Schützen Sie sich aktiv mit bautechnischen Einrichtungen gegen Rückstauschäden, denn sie sind nicht versicherbar!
In Hausrats- u. Wohngebäude- Versicherungen sind Rückstauschäden prinzipiell ausgeschlossen. Auch Gemeinden und Städte zahlen nur, wenn Sie ihnen ein tatsächliches Verschulden an dem verursachten Wasser-Rückstau nachweisen (z.B. wegen falsch dimensionierter Kanalleitungen). Besser ist der eigene Schutz im Haus!

(Redaktion BauPraxis / Infos: Kessel Entwässerungstechnik)


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