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Tipps zu Bauen Haus Wohnen

· Rechtliche Tipps rund um Haus und Bauen

Bauland:
Vor dem Kauf den Bebauungsplan sorgfältig prüfen

Welche Angaben muss ein Bebaunungsplan enthalten?







Gemeindesatzung macht verbindliche Vorgaben für den Hausbau:

Die Lage ist bei der Wahl eines Grundstücks meist ausschlaggebend. Was viele Bauherren nicht wissen: Für Baugebiete gelten verbindliche Regeln, die auch den Hausbau betreffen.

"Bauherren sollten sich bereits vor dem Kauf eines Grundstücks mit dem Bebauungsplan auseinandersetzen", rät Lars Neugebauer, Geschäftsführer des Massivhausanbieters IBG-Haus. Der Plan regelt Art und Umfang der zulässigen Bebauung eines Gebietes. Er bewahrt so ein einheitliches Bild der Gegend und gibt angehenden Eigentümern Sicherheit, wie der benachbarte Baugrund künftig genutzt wird.

Zukünftige Eigenheimbesitzer finden im Bebauungsplan (siehe unten) verbindliche Vorgaben für den Hausbau, wie die Anzahl der gestatteten Vollgeschosse, die Größe der Grund- und Geschossfläche oder unbebaubare Flächen.

Benötigt eine fünfköpfige Familie beispielsweise ein Haus mit zwei Vollgeschossen, muss sie darauf achten, dass der Bebauungsplan dies erlaubt. Häufig gibt es weitere ortsgestaltende Auflagen, die zum Beispiel Dachformen, Farben oder Materialien bestimmen. Einige Bauherren sind sich dieser Vorgaben nicht bewusst.

Schlimmstenfalls ist das Grundstück schon gekauft und das gewünschte Haus darf nicht gebaut werden.

Allgemein gilt: Was im Bebauungsplan nicht geregelt ist, kann frei bestimmt werden, muss sich aber in die Eigenart der näheren Umgebung einfügen. Sämtliche Satzungen finden Bauherren beim zuständigen Bauordnungs- beziehungsweise Stadtplanungsamt oder bei der Gemeindeverwaltung.


Angaben im Bebauungsplan:

- Die Anzahl der Vollgeschosse wird durch eine römische Zahl angegeben. Keller und OG können dazugehören.

- Die Art der baulichen Nutzung gibt vor, ob es sich um ein Wohn-, Industrie-, Gewerbe- oder Mischgebiet handelt.

- Baugrenzen geben den Bereich an, in dem gebaut werden darf.

- Sind Baulinien eingetragen, muss an diesen entlang gebaut werden.

- Die Bauweise kann offen (Abstand zwischen Häusern) oder geschlossen (Haus an Haus) sein.

- Dachvorgaben, z. B. Ausrichtung des Dachfirstes, Deck-Material, Grad der Dachneigung.

- Die Flurstücknummer ist die eindeutige Bezeichnung des Kataster- oder Vermessungsamts für das Grundstück.

- Geschossflächenzahl (GFZ) gibt das Maß der maximal erlaubten Geschossfläche als Summe aller Flächen an: Grundstück in m2 x GFZ = Geschossfläche.

- Grundflächenzahl (GRZ) gibt das Maß der maximal überbaubaren Fläche an: Grundstück in m2 x GRZ = überbaubare Fläche.
- Grundstücksgrenze kennzeichnet das Grundstück
.

Bebauungsplan-Muster

Zum Bild: Bauherren sollten Bebauungspläne vor Kauf
eines Grundstücks lesen. Dieser regelt verbindlich
Art und Umfang der zulässigen Bebauung.
Siehe Beispel-Grafik. (Grafik: IBG-Haus)



Siehe auch "Das Grundstück als Bauplatz"


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