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Trocken, auch wenn Flüsse über die Ufer treten:

Die Spezialtür von Teckentrup trotzt dem Hochwasser

Hochwasser in der Rheinstrasse

Wenn die Straßen Stege tragen: Hochwasser verursacht schnell hohe Sachschäden – wenn Gebäude den Wassermassen ungeschützt ausgeliefert sind.
(Bild: gaidaphotos.com / Teckentrup)














Verl, Februar 2011

Immer häufiger verursachen Überschwemmungen und Hochwasser hohe Schäden – die Bausubstanz leidet, die Einrichtung wird zum Sperrmüll.

Damit Gebäude trocken bleiben, gibt es eine neue Hochwasserschutztür von Teckentrup (Verl). Die Tür ist so dicht, dass sie Wasser bis zu einer Höhe von 1,50 Metern stand hält.

Die Bilder des Hochwassers an Rhein und Mosel Anfang 2011 sind noch präsent. Gerade zehn Tage nach dem Jahreswechsel liefen wieder Keller voll, wurden Innenstädte überschwemmt und die Wassermassen verursachten katastrophale Schäden. Schneeschmelze und heftiger Dauerregen ließ die Flüsse über ihre Ufer treten.

Experten befürchten eine Zunahme solcher klimabedingter Katastrophen mit immensen Schäden – wie unbrauchbarem Mobiliar oder Elektrogeräte und bis zur Unkenntlichkeit verdreckter Einrichtung. Auch der Verlust persönlicher Dokumente wiegt oft schwer. Das Aufräumen ist schon eine Mammut-Aufgabe und die Trocknung des Mauerwerkes kann sich über Monate hinziehen und bedarf häufig der Hilfe eines Spezial-Unternehmens.


Um Häuser bei Hochwasser trocken zu halten, hat Teckentrup einen wasserdichten Schutz entwickelt. „Die Tür schützt durch eine spezielle Schlauchdichtung bis zu einer Wasserhöhe von 1,50 Metern“, berichtet Sven Diembeck, Entwicklungsleiter bei Teckentrup.


Besser Luft auf- als Wasser abpumpen

Für die Dichtheit sorgen ein spezieller Schlauch und ein geformtes Edelstahlprofil am Boden der Tür. Bei steigendem Wasser wird der Schlauch – beispielsweise mit einem Kompressor – über ein Ventil aufgepumpt. Dieser legt sich wasserdicht an das Profil an und dichtet die Tür vollständig ab.

Das Basismodell bietet Schutz bis 1,00 Meter Höhe, als Sonderausführung reicht der Dichte-Schutz bis 1,50 Meter. Die Position des Drückers (Klinke) wird entsprechend angepasst. "Diese liegt bei 1,20 beziehungsweise 1,70 Metern", ergänzt Diembeck.


Im Alltag funktioniert die Tür ganz gewöhnlich, das Ventil liegt geschützt hinter einer Klappe, der Schlauch stört nicht beim Öffnen und Schließen.

Mit einer Breite von 0,625 bis 1,50 Meter und einer Höhe von 1,75 bis 3,00 Metern passt sie in fast jede Gebäudeöffnung. Ihre Funktionalität ist amtlich bestätigt – durch die erfolgreiche Prüfung nach den "Richtlinien für hochwasserbeständige Abschlüsse" des Prüfzentrum für Bauelemente (D Wasser - S 1,5).


Teckentrup Hochwasserschutztür
Dichtung zum Aufpumpen:
Droht Hochwasser, wird die dreiseitige Schlauchdichtung aufgepumpt. Sie dichtet – je nach Ausführung – den Zugang bis zu einer Höhe von 1,00 bzw. 1,50 Metern ab.
(Bild: Teckentrup)

Die Teckentrup Hochwasserschutztür hält Häuser trocken (Bild: Teckentrup)


Technische Daten Hochwasserschutztür Teckentrup
Breite: 0,625 bis 1,50 m
Höhe: 1,75 bis 3,00 mDichtheit: wasserdicht gegen drückendes oder stehendes Wasser.
Standardtür: bis 1,00 m Wassersäule (Drückerhöhe: 1,20 m)
Sonderausführung: bis 1,50 m Wassersäule (Drückerhöhe 1,70 m)Prüfzeugnis: Gemäß Richtlinie für hochwasserbeständige Abschlüsse des PfB [DWasser - S 1,5]


Ein Spezialprofil aus Edelstahl sorgt dafür, dass kein Wasser ins Gebäude dringt und der Dichtschlauch optimal geschützt ist. (Bild: Teckentrup)

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