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Heizen mit der Sonne

>Wärme von der Sonne – Geld vom Staat! Wer mit der Sonne heizt, darf sich über hohe Fördermittel freuen.

Nachdem im Frühjahr die Fördermittel deutlich erhöht wurden, lohnt sich die Anschaffung einer solarthermischen Anlage jetzt mehr denn je. Wobei sich der Hausbesitzer nicht nur in puncto Förderung freuen kann, auch die Energieeffizienz dieses Systems ist beeindruckend.

Bereits über zwei Millionen Deutsche heizen umweltfreundlich und preisgünstig mit der Kraft der Sonne.



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Ohne Wärmespeicher keine Energiewende! 

Moderne Wärmespeicher sorgen für große Einsparungseffekte bei modernen Heizsystemen mit erneuerbarer Energie

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Wohnungslüftung im Naubau ein Muss

Mit den Solarkollektoren auf dem Dach werden die Sonnenstrahlen in Wärme umgewandelt und erhitzen die Flüssigkeit des Solarkreislaufs zwischen Kollektoren auf dem Dach und Solarspeicher im Keller. Dort wird die Wärme mittels eines Tauschers auf das Wasser im Speicher übertragen – um entweder Trinkwasser zu liefern oder Heizungswasser zur Unterstützung des Heizkreislaufs oder natürlich auch beides.


Köln, März 2017

Vollkommen unabhängig davon, für welchen Energieträger sich ein Bauherr heutzutage entscheidet – ob Pellets, Gas, Öl, Umwelt- oder Sonnenwärme – im Zentrum seiner Überlegungen sollte immer die durchdachte Speicherung der Energie stehen. Gerade beim Einsatz erneuerbarer Energie fallen Erzeugung und Verbrauch zeitlich nicht immer zusammen.

So wird beispielsweise durch die Mittagssonne Wärme gewonnen und dem Heizsystem zugeführt, welche ich aber vielleicht erst für die Dusche am Feierabend oder die abendliche Beheizung des Wohnzimmers benötige. Dafür muss diese Wärme effizient gespeichert werden. Deshalb liegt ein großes Einsparpotential für jede moderne Heizungsanlage mit Einbindung von erneuerbarer Energie in der Wahl des richtigen Speichers. Dieser speichert fortwährend Wärmeenergie, während die Heizung in Betrieb ist und gibt diese bedarfsgerecht wieder ab. Dadurch kann das Heizsystem im Tagesverlauf mit optimaler Effizienz Wärme erzeugen, speichern und bedarfsgerecht abgeben. Das spart Brennstoff und schont die Umwelt.


Bei der Wahl des Wärme- respektive Wasserspeichers kann der Verbraucher sich heutzutage zwischen drei grundsätzlich verschiedenen Speicherarten entscheiden:

•    Trinkwarmwasserspeicher
•    Pufferspeicher (Heizungsspeicher = Energiespeicherung im Heizsystem)
•    Kombispeicher (kombiniert Trinkwarmwasserspeicher und Heizungsspeicher)



Allen Speichern gemeinsam ist die Unterteilung in zwei Zonen: eine Trinkwasserzone und eine Heizungszone. Die Trinkwasserzone in der oberen Hälfte des Speichers wird mit einer höheren Temperatur von z.B. 60°C und die untere Heizungszone auf einem niedrigeren Temperaturniveau von z.B. 35°C betrieben.

Ein wesentlicher Bestandteil aller Speicher ist natürlich seine Dämmung bzw. Wärmeisolierung. Denn ohne Isolierung würde sich der erwärmte Speicher wieder schnell abkühlen. Um das zu verhindern, sind Speicher heute mit einer hochwertigen Isolierung (PU-Schaum, Styropor, Faserflies oder einer Vakuumisolierung) gedämmt. Die Güte der Wärmedämmung kann der Verbraucher seit 2015 an dem bestehenden Energielabel für Speichergeräte erkennen. Wobei hier die Formel gilt: Je kleiner der Wert, desto besser die Isolierung, da der Grad der Wärmedämmung über den sogenannten Wärmeverlustwert definiert wird.

Die Erneuerung bzw. energetische Optimierung einer Heizungsanlage in Verbindung mit einem Wärmespeicher wird übrigens auch über verschiedene Förderprogramme auf Bundesebene (MAP, KfW, etc.) sowie regionalbezogene Förderungen unterstützt. Diese Förderprogramme können auf linkhttp://www.bdh-koeln.de/fachleute/foerderung.html eingesehen werden.

Die zentrale Rolle des Wärmespeichers im Kontext der privaten Energieversorgung erläutert zusammenfassend Alexander Werner, Abteilungsleiter beim Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH): „Der durch höhere Baustandards auf der einen Seite stetig sinkende Heizenergiebedarf und der auf der anderen Seite gleichbleibende oder sogar steigende Energieaufwand für den Warmwasserbedarf führt zu geänderten Energieanforderungen, welche im Prinzip nur über den Einsatz von Speichern geschlossen werden können. Der Speicher sorgt sozusagen für den geregelten Ausgleich zwischen Energieangebot und -verbrauch.“

Bei der Wahl eines Speichers sollte der Bauherr übrigens unbedingt darauf achten, dass dieser systemunabhängig ist und sich damit problemlos an jedes modernes Heizsystem mit Einbindung erneuerbarer Energie anschließen lässt. Nur so eignet sich der Wärmespeicher auch ideal für die Nachrüstung.


Kombispeicher im Schnitt

Ein Tank-in-Tank Kombispeicher (wie im Bild) verfügt über ein Doppelkammersystem, das eine getrennte Erwärmung bzw. Speicherung von Trink- und Hei-zungswasser auf engstem Raum ermöglicht. Zudem hat ein Kombispeicher weniger Oberfläche und dadurch weniger Strahlungsverluste als ein „normaler“ Solarspeicher. Eine schnelle Montage sowie eine ein-fache Steuerung runden die Vorzüge des Kombispeichers ab.

Energielabel

Zertifizierte Energieeffizienz: Seit Februar 2015 kann der Verbraucher die hohe Energieeffizienz eines Wärmespeichers am offiziellen Energielabel erkennen.

Wichtige Verbraucher Informationen sind dabei die Kennzeichnung der Energie Effizienzklasse, der Warmhalteverlust des – in diesem Fall – Warmwasser Speichers in Watt und das Warmwasser Speichervolumen in Liter.






Verschiedene Speichersysteme – ein Ziel:
Energieeffizienz und Kosteneinsparung

ratiotherm Wärmespeicher

Trinkwarmwasserspeicher

In einem Trinkwarmwasserspeicher wird Trinkwasser erwärmt und gespeichert. Die Größe des Speichers richtet sich nach dem Wasserverbrauch und der Art und Anzahl der Wärmequellen. Ausschlaggebend für die Größe sind neben der Personenzahl im Haushalt, die Anzahl der Wohneinheiten und der Komfortwunsch der Benutzer. Das Trinkwasser fließt über den Hausanschluss mit etwa 10°C aus dem Trinkwassernetz in den Speicher und wird dort, über einen Wärmeübertrager, von einem Wärmeerzeuger (z.B. Gas- /Öl-/Festbrennstoffkessel oder Wärmepumpe) je nach Benutzerwunsch auf eine Temperatur von bis zu 60°C gebracht. Das gespeicherte warme Trinkwasser kann somit jederzeit bedarfsgerecht genutzt werden. Im Sommer ist dabei eine komplette Erwärmung durch Solarthermie problemlos möglich; im Winter findet dagegen eher eine Vorwärmung statt.
Bivalente Trinkwarmwasserspeicher haben in etwa das doppelte Volumen und verfügen zusätzlich über einen zweiten Wärmeübertrager, über den Wärme, beispielsweise von Sonnenkollektoren, eingespeichert werden kann.

Pufferspeicher (Heizungsspeicher)

Als Speichermedium dient Heizungswasser. Werden mehrere, unterschiedliche Wärmeerzeuger (z. B. Holzkessel, Wärmepumpe und Solar) kombiniert, dann dient der sogenannte Pufferspeicher als zentrale Komponente zur Speicherung und Verteilung der Wärme: Die Wärmeerzeuger liefern die Energie, entsprechend ihrer sonnenabhängigen Verfügbarkeit oder ihrer technischen Anforderungen (Kessellaufzeiten bei Biomasse- oder Ölkesseln), an den Speicher. Dank gutem Wärmeschutz bleiben die Verluste gering und die Wärme wird, bedarfsabhängig für die Raumerwärmung (z.B. Fußbodenheizung oder Heizkörper), wieder entnommen. Zudem entkoppeln linkPufferspeicher den Wärmeerzeuger vom Heizkreislauf, dadurch unterstützen Sie die Effizienz der gesamten Heizungsanlage, wenn unregelmäßig Energie erzeugt oder abgefragt wird. Das spart insgesamt Energie und schont die Umwelt.

Kombispeicher

Der Kombispeicher vereint die Funktionen Trinkwassererwärmung und Heizungswasserspeicherung in einem Behälter. Er benötigt weniger Platz und kann verschiedene Wärmeerzeuger einbinden. Es gibt hauptsächlich 3 Arten von Kombispeichern, die sich nach Art der Wassererwärmung unterscheiden:

• einen internen Trinkwarmwasser-Wärmetauscher,
• einen innenliegenden Trinkwarmwasserspeicher (Tank-in-Tank System) und über
• einen externen Wärmetauscher (Frischwassermodul)

Infoquelle:
Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH), Köln, 2017


BDH
 
Energiesparen mit der Sonne und einem Pufferspeicher

Energiesparen mit der Sonne: Mit Solarthermie-Kollektoren auf dem Dach und einem Pufferspeicher zur Heizungsunterstützung im Keller kann man bis zu 30 % Heizkosten sparen.
Mehr Infos zur Solarthermie unter www.sonnige-heizung.de.


> BauPraxis Link-Tipps:


ratiotherm pufferspeicher
Warum es sich lohnt, in einen Pufferspeicher zu investieren!
Wichtig für eine optimale Energienutzung der heimischen Wärmeversorgung ist vor allem die intelligente Steuerung.


Selbst modernste Heizungsanlagen produzieren selten exakt die Wärmeenergie, die gerade benötigt wird. Intelligente Pufferspeicher können die Wärme einer zentralen Heizungsanlage kontinuierlich speichern und dann bedarfsgerecht abgeben.


Aber wie funktioniert eigentlich ein Pufferspeicher und warum hat er so eine große Bedeutung für die Energieeffizienz einer Heizungsanlage? Lesen Sie unser Fachinterview!




Viessmann Hybridheizung

Brennstoffzellenheizung jetzt in ganz Deutschland möglich. Die saubere und unabhängige Strom- und Wärmeversorgung funktioniert nun mit High-Gas oder Low-Gas.
Bislang war diese zukunftsweisende Technologie des Herstellers Viessmann nur in Regionen anwendbar, in welchen sogenanntes H-Gas zur Verfügung stand, also Erdgas, das einen hohen Energiegehalt hat. Seit April 2016 kann das System in ganz Deutschland eingesetzt werden. Eine solche Anlage kann gegenüber einer neuen Öl- oder Gasheizung und Elektrizität aus dem Ortsnetz 40 Prozent der Energiekosten sparen und die CO2-Emissionen um die Hälfte verringern. Das sollten Sie wissen...
Solarthermie lohnt sich immer!Solarthermie lohnt sich auch im Winter.
Heizen mit der Sonne ist energieeffizient und macht die private Wärmeversorgung unabhängiger von zugekaufter Energie.
So kann der Verbraucher ungeachtet des Baustan- dards seiner Immobilie im Jahresdurchschnitt 60 Prozent des Warmwasserbedarfs solar decken sowie bis zu 30 Prozent der Heizkosten. Wobei das Heizen mit der Sonne sogar ein ganzjähriges Vergnügen ist. Mehr lesen Sie hier!

Climacell SClimacell SCellulose – der recycelbare Dämmstoff. Dem Dämmstoff Climacell "S" wurde jetzt erstmals offiziell bestätigt, dass er wiederverwertbar ist. Nach seinem Leben als Dämmstoff kann daraus wieder Papier hergestellt werden. Eine Wärmedämmung ist aus modernen Häusern nicht mehr wegzudenken. Doch was passiert mit den Dämmstoffen bei einem Abriss des Hauses oder einer Modernisierung? Das oft problematische Material muss dann aufwendig und kostspielig entsorgt werden. Dämmstoffe aus Cellulose haben dieses Problem nicht. Mehr hier...


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