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Bauwissen: Massive Mauersteine

2 Übersicht massive Mauersteine ( Seite 2 )

Leichtbetonsteine
Bauen mit Leichtbeton
Leichtbeton-Rohbau

Massivhaus

Leichtbeton

Wie schon Porenbeton hat auch Leichtbeton mit Beton an sich eigentlich wenig zu tun. Die Mauersteine bestehen zum größten Teil aus porösen Zuschlagstoffen, die von einer Zementschlämme umhüllt werden. Diese gibt dem Stein die nötige Festigkeit. Als Zuschlagstoff für die Porosierung eignet sich zum einen das natürlich vorkommende, poröse Bimsgestein, zum anderen Blähton aus unter Hitzeeinwirkung aufgeblähten Tonkügelchen.
Diese Zuschlagstoffe verleihen dem Baustoff seine gute bis sehr gute Wärmedämmfähigkeit. Leichtbetonsteine ermöglichen ebenfalls unterschiedliche Mauertechniken: das herkömmliche Vermauern mit Mörtel, den Verzicht auf die senkrechte Mörtelfuge bei Steinen mit Nut und Feder und die Vermauerung mit Dünnbettmörtel bei sehr maßgenau hergestellten Steinen. Leichtbetonsteine müssen immer verputzt oder verkleidet werden - außen zum Schutz des Materials, innen aus optischen Gründen.

Kalksandstein

Wie der Name schon sagt, bestehen diese Steine aus dem Grundmaterial Sand und dem Bindemittel Kalk. Die Bestandteile werden gemischt, mit Wasser versehen und unter Druck dampfgehärtet. Ein wenig poröser, relativ schwerer weißer Stein entsteht. Lochungen reduzieren das Gewicht der Mauersteine. Kalksandsteine gibt es zur herkömmlichen Vermörtelung, zur Vermauerung mit Mörteltaschen, mit Verzahnung zur Verarbeitung mörtelfreier Stoßfugen und zum Mauern mit Dünnbettmörtel. Mit Kalksandsteinmauern allein lassen sich die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung allerdings nicht erfüllen. Hier bieten zwei Möglichkeiten an: ein Wärmedämm-Verbundsystem mit einer zusätzlichen, verputzten Dämmschicht oder ein zweischaliges Mauerwerk aus Kalksandstein und Klinkerfassade. Kleinformatige Vormauersteine können für Sichtmauerwerk eingesetzt werden, das nach dem Mauern sauber verfugt eine sehr schöne und individuelle Optik bietet. Die besondere Stärke des Kalksandsteins liegt in seiner Schalldämmung, da er ein hohes Flächengewicht aufweist. Für Innenmauern gibt es spezielle Schallschutzsteine, die nur einen geringen Lochanteil besitzen und mit denen auch bei Mauerdicken von nur11,5 cm oder 17,5 cm eine sehr gute Schalldämmung erreicht wird.

Tipp für den Selbstbau:

Wenn Sie sich für einen Baustoff entschieden haben, dann sollten Sie für den Bau aller Mauern bei diesem Baustoff bleiben. Eine Mischbauweise (aus verschiedenen Wand-Baustoffen) sollte vermieden werden! Wer Baustoffe bedenkelos beim Rohbau mischt und miteinander vermauert, bei dem sind Bauschäden mit Sicherheit vorprogrammiert. Lassen Sie sich deshalb vom Bauprofi immer vorher gut und ausführlich beraten!
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