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Projektbeispiel Sanierung:
Der Traum vom Eigenheim - von der "Bruchbude" zum Musterhaus

Energieverbrauch und Nachhaltigkeit im Fokus

Altbausanierung - von der Bruchbude zum Musterhaus
Das Haus während der Bauarbeiten: bis auf die Außenwände,
die Decken- und Dachbalken blieb kaum etwas stehen...






Wenn es um Sanierung, Renovierung und Modernisierung von alten Gebäuden geht, ist der Bundesarbeitskreis Altbausanierung (BAKA) seit mehr als drei Jahrzehnten eine bewährte und neutrale Anlaufstelle.

Wer alte Häuser mag und keines "von der Stange" kaufen möchte, der muss dann eben richtig sanieren. Unter dem Motto "Praxis Altbau" präsentierte sich der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung auf der führenden ostdeutschen Baumesse 2010 mit täglich stattfindenden Kurzvorträgen, Podiums- Diskussionen und Forschungsprojekten.

> Auch Marlies und Wolfgang Marschelewski, die seit Jahren von ihrem Häuschen im Grünen träumten, sind bei ihren Eigenheim-Planungen irgendwann auf den BAKA gestoßen. Sie hatten sich in Berlin und um Berlin herum viele Objekte angesehen – alte und neue Häuser.


Doch von Anfang an waren sie verliebt in die alte fast 70jährige "Bruchbude" in der historischen Borsigsiedlung in Berlin-Heiligensee.

> Ein Gutachten, das der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung erstellte, bestätigte eine gesunde Grundsubstanz. Damit aus dem 1938 gebauten Haus ein Modellprojekt "Klimaschutz pur" entstehen konnte, musste die Haushälfte völlig entkernt werden.

Bis auf die Außenwände, Decken- und Dachbalken blieb kaum etwas stehen. Rund 60 Kubikmeter Schutt kamen zusammen und gingen an die Substanz der Hausbesitzer, die mittlerweile auf ihr so genanntes Passivhaus stolz sein können (siehe Bild unten).

> In Zusammenarbeit mit den BAKA-Beratern und deren Mitgliedsfirmen wurde der Grundstein für ein High-Tech-Haus gelegt. Das komplette Haus wurde praktisch ausgegraben, eine Feuchtigkeitssperre eingezogen, das Mauerwerk mit mineralischen Dämmplatten abgedichtet, das Dach gedämmt, Spezialfenster und Türen eingebaut, die keine sonst üblichen Kältebrücken zulassen. Ein ständiger Luftaustausch über die neue Lüftungsanlage auf dem Spitzboden sorgt zudem für ein gesundes Raumklima.

> Familie Marschelewski hatte sich nicht nur über Fachliteratur gut informiert, sondern ist darüber hinaus auch ausgesprochen umweltbewusst. Deshalb kamen Öl und Gas für die Heizungsanlage von vornherein nicht infrage. Mit Holzpelletheizungen und Solaranlagen kamen in die engere Wahl, doch letztlich haben sie sich auf Anraten der BAKA-Experten für eine Erdwärmepumpe als Energieträger entschieden.



> Eine gute Entscheidung, denn an Energiekosten kommen lediglich knapp mehr als 250 Euro pro Jahr auf sie zu. Und den Schornsteinfeger können sie sich auch noch sparen. Nach der energetischen Sanierung der Doppelhaushälfte mit einer Wohnfläche von rund 100 Quadratmetern beträgt die Energieeinsparung satte 93 Prozent. Der Energieverbrauch pro Quadratmeter sank von 32 auf 1,8 Liter.




Viel Sanierungs- und Dämmarbeiten waren notwendig, um den Energieverbrauch auf die neuen Anforderungen eines Passivhauses zu bringen.



> Weitere Informationen stehen direkt bei www.bakaberlin.de bereit.




> bautec 2010: Zu den wichtigsten Partnern der bautec 2010 zählen neben dem Bundesbauministerium auch der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), der Bundesverband Baustoffe - Steine + Erden e.V., das RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e.V., der Baustoff-Fachhandelsverband Ost e.V., die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg, die Absatzförderung der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, der Landesinnungsverband des Berliner Dachdeckerhandwerks, die Innung SHK Berlin, der Fachverband SHK Brandenburg, die Bundesarchitektenkammer und der Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung (BAKA).


Das neue Passivhaus
Marlies und Wolfgang Marschelewski können auf ihr saniertes Passivhaus stolz sein!

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