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Die Ziegelherstellung: vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt

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1. Rohstoffgewinnung: Tonabbau
Rohstoff für Mauerziegel sind verschiedene Lehme und Tone in unterschiedlicher Zusammensetzung. Der Abbau geschieht oberflächennah in meistens direkt neben dem Ziegelwerk befindlichen Lagerstätten. Beim Abbau werden die Gruben gezielt für die Rekultivierung als Biotope vorbereitet. Geräte für den Abbau sind vorwiegend Bagger und Radlader.

Tongrube

Transporte über längere Strecken sind bei fast allen deutschen Ziegelwerken unnötig - ein Beitrag zur Umweltentlastung durch Verminderung von Transportverkehr, verbunden mit Lärm und Abgasen auf der Straße. Ziegelwerke haben ihren Standort immer dort, wo Tonvorkommen in der Erde sind: Die Tongruben sind deshalb auf dem Werksgelände und die Transportwege sind sehr kurz. Oft gibt es sogar Transportbänder, teilweise unterirdisch, aus der Tongrube direkt in die Mischer im Ziegelwerk, so dass überhaupt kein Transportverkehr entsteht.

Rohstoff-Abbau
Bilder oben: Der natürliche Rohstoff Ton wird in der nahen Tongrube abgebaut und auf kurzen Wegen direkt ins Ziegelwerk gebracht.


2. Rohstofflager und Mischung
Der Rohstoff wird mit Fahrzeugen oder per Förderbandtechnik zur Zwischenlagerung, zum "Sumpfhaus" oder "Maukturm" in große Lagerhallen gebracht. Hier erfolgt die Bevorratung, die permanente gleichmäßige Mischung verschiedener Tonsorten, eine gleichmäßige Durchfeuchtung und Homogenisierung des Tonmaterials.

Tonmischung
Bild: Tonlagerhalle - auch Sumpfhaus genannt - mit automatischer Mischung der verschiedenen Tone. Hier wird das zerkleinerte Material zwischengelagert und über längere Zeit gut feucht gehalten, bevor es dann über Förderbänder an die Ziegelpresse zur Weiterverarbeitung kommt.
Tonlager oder Sumpfhaus
Bild: Im Sumpfhaus wird der feuchte Ton gelagert und per automatischem Baggergerät auf Förderbänder gebracht, die das Material zur Ziegelpresse bringen.
Transportband

3. Rohstoffaufbereitung
Die mechanische Aufbereitung, insbesondere das Mischen und Zerkleinern, geschieht im "Kollergang". Tonnenschwere Stahlwalzen zerdrücken den noch groben Ton aus der Grube. Zur Magerung werden bei sehr fetten (feinkörnigen) Tonen Sande und Kalkgranulat beigemengt; zur Erzielung höherer Rohdichten (Schalldämmziegel) wird Kalk- oder auch Natursteinmehl zugesetzt.

Zerkleinerung im Kollergang Bild: Das Material wird im Kollergang (schwere drehende Walzen) mechanisch zerkleinert.


4. Porosierung für wärmedämmende Energiespar-Ziegel
Bei der Herstellung von wärmedämmenden Ziegeln ist eine zusätzliche Porosierung des Tonmaterials erforderlich. Diese wird durch die Zugabe von feinen Zellulosefasern (z.B. unbehandeltem Sägemehl oder bei der Papierherstellung anfallendem Papierfangstoff) und/oder Polystyrol (Reststoffe und neu) erreicht. Je nach mineralogischer Zusammensetzung des Ausgangsmaterials und angestrebter Ziegelrohdichte ergeben sich unterschiedliche Mengenanteile.

Die Porosierung schafft die feinen Luftporen im Ziegelmaterial, denn beim Brennvorgang verbrennt der Zusatz (Sägemehl, Papier oder Polystyrolkügelchen) vollkommen und rückstandsfrei und bildet Millonen kleinster geschlossener Luftbläschen. Diese Luftporen sind eine Voraussetzung für die sehr hohe Wärmedämmung des Ziegels und seiner langen Wärmespeicherfähigkeit.

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