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Anlage zur Regenwassernutzung kann man nachrüsten

Kompakte Bauteile, in der Regel steckfertig vormontierte Einheiten, ermöglichen eine zügige Montage der Regenwassernutzungsanlage auch nachträglich.



Montage der Regenwasser Nutzungsanlage: Eine Beratung im Vorfeld durch einen Fachbetrieb hilft Fehler vermeiden. Denn beim Einbau sind einige wichtige Regeln zu beachten.

Dachmaterialien wirken sich unterschiedlich auf die Qualität und die tatsächlich nutzbare Niederschlagsmenge aus. Auf separate Schmutzfänge, sogenannte Laubfänge, in den Rinnen sollte verzichtet werden. Solche Laubfänge sind schwer zu reinigen und können den Regenabfluss vom Dach beeinträchtigen.

Die Reinigung des abfließenden Regenwassers wird von Regenwasserfiltern im Speicherzulauf übernommen und durch die Wasserführung im Speicher ergänzt.

Der nachträgliche Einbau einer Regenwassernutzungsanlage ist in vielen Fällen möglich. Wer ohnehin neue Wände einzieht oder Bäder modernisiert, wird in der Regel das Leitungsnetz ersetzen. In diesem Zusammenhang schlägt der Installationsaufwand für ein zusätzliches Leitungssystem nicht mehr als für einem Neubau zu Buche. Dieses zweite Leitungsnetz ist die Grundvoraussetzung für die Regenwassernutzung im Gebäude.

In der Regel werden die zusätzlichen Rohre durch vorhandene Leitungsschächte geführt und von dort zu den Verbrauchsstellen Toilette und Waschmaschine weiterverlegt.


Bei der Auswahl des Leitungsmaterials für das Betriebswassernetz sollte möglichst ein anderer Werkstoff (z. B. Kunststoff) als für das Trinkwassernetz verwendet werden. Grundsätzlich ist das Leitungssystem farblich zu kennzeichnen (gesetzlich vorgeschrieben), dies gilt auch für die Verlegung unter Putz, damit keine Verwechselungsgefahr besteht. Im Fachhandel sind Leitungs- und Kennzeichnungsmaterialien erhältlich.

Auch in bestehenden Bädern können, ohne Beschädigung der Fliesen, nachträglich Leitungen für die Regenwassernutzung eingebaut werden. Fehlen Vorwandinstallation oder Fliesenböcke im Fußbereich, können oberflächlich dünne Leitungen zum WC-Spülkasten verlegt und angeschlossen werden. Das Fachhandwerk hält hier entsprechendes Zubehörmaterial bereit.


Sind nachträgliche Rohrleitungen im Bad nicht möglich oder erwünscht, reicht es in der Regel aus, das Gäste-WC im Erdgeschoss und einen Anschluss für die Waschmaschine im Keller anzuschließen. Mit der Außenzapfstelle für die Gartenbewässerung sind dann alle Anwendungsmöglichkeiten für die Regenwassernutzung betriebsbereit. Die Außenzapfstelle sollte mit einem abnehmbaren Griff gesichert werden.

Die Regenwasserzentrale inkl. Steuerung, Pumpe und Trinkwassernachspeisung wird im Keller montiert, schallisoliert mit einem flexiblen Anschluss an das Regenwassersystem.

Regenwasserspeicher einbauen

Für die Steuerung der Anlagen bietet der Markt reichhaltiges Zubehör. Steuerungssysteme und Wasserstandsanzeigen informieren den Regenwassernutzer über den jeweiligen Betriebszustand seiner Anlage. Störmeldungen werden automatisch angezeigt.

Regenwassernetz und Trinkwasserinstallation dürfen nicht miteinander verbunden werden. Die modernen Regenwasserzentralen haben den sogenannten "freien Auslauf" im Gerät integriert, so dass bereits beim Anschluss keine Verwechselung der Rohrleitungen stattfinden kann.

Speicher + Steuerung


Wahl des Speichers

Auf jeden Fall soll das gesammelte Regenwasser dunkel gelagert werden.
Bei Erdspeichern spielt die Materialwahl, ob Kunststoff oder Beton, eine untergeordnete Rolle. Ist die Zufahrt zum Grundstück durch bauliche Maßnahmen oder durch die bereits fertige Gartengestaltung nicht möglich, bietet sich ein Speicher aus Kunststoff an, der mit Muskelkraft relativ einfach auf das Grundstück transportiert werden kann.

Will man auf Erdarbeiten verzichten, gibt es die Möglichkeit das Regenwasser auch im Keller zu speichern. Diese Kellertankanlagen lassen sich aus mehreren Einzelbehältern zu einer sinnvollen Speichergröße verbinden. Wichtig ist, dass die Behälter aus lichtundurchlässigem Kunststoff sind, um Algenbildung vorzubeugen.

Regenertrag und Bedarfsmengen lassen sich einfach ermitteln. Hersteller und Fachhandwerker helfen hier weiter.










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Klicken Sie hier und laden Sie die Broschüre auf Ihren PC:
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Weitere Informationen zur Regenwassernutzung finden Sie auch online
auf www.platzregen.info.

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