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Brennholz – Eines der ältesten Mittel zum Heizen
liegt wieder mehr und mehr im Trend

Kaminholz fuer den Winter
Kaminholz fuer den Winter © Rainer-Sturm by pixelio.de







Kaminfeuer

Holz kann von einem Schreiner bzw. Tischler in vielerlei Hinsicht verwendet werden. Es wird zur Herstellung von Möbeln, Dachstühlen und Papier gebraucht. Aber auch in der Energieerzeugung spielt Holz eine bedeutende Rolle.

Brennholz war eines der ersten Mittel zur Energieerzeugung, welches die Menschheit nutzte. Schon vor 400.000 Jahren wurde Holz zum Heizen und Kochen als Brennholz verwendet.

In den vergangenen Jahrhunderten verlor Brennholz aufgrund des verstärkten Aufkommens der fossilen Brennstoffe zunehmend an Bedeutung. In letzter Zeit kann man eine Umkehrung des Trends beobachten.


Brennholz hat bei der Energiegewinnung für Privathaushalte wieder an Gewicht gewonnen, dieser Prozess wurde durch steigende Energiekosten für die fossilen Brennstoffe sowie durch die Entwicklung leistungsstärkerer Holzheizungen begünstigt.


Heizen mit Brennholz:
Was muss man beachten?

Der sogenannte Heizwert ist die phsysikalische Größe, die für die Energiegewinnung mit Brennholz interessant ist. Dabei handelt es sich um die Wärmemenge, die bei der Verbrennung des Brennholzes entsteht. Der Wert unterscheidet sich von Holzart zu Holzart. So haben Nadelhölzer beispielsweise einen höheren Heizwert als Laubbäume.

Einen viel größeren Einfluss auf den Heizwert als die Holzart, hat aber der Feuchtigkeitsgrad des Brennholzes. Frisch geschlagenes Holz hat einen Feuchtigkeitsgrad, der zwischen 55 und 70 Prozent liegt.

Durch Trocknen kann man den Wert auf unter 20 Prozent senken, dabei verdoppelt sich der Heizwert. Grund dafür ist, dass ein Teil der Wärmeenergie bei feuchtem Holz zum Verdampfen des gespeicherten Wassers genutzt werden muss, was den Heizwert senkt.


Heizen mit Brennholz:
Trocknung aber richtig

Bei der Lagerung von Brennholz muss man beachten, dass die Luftzirkulation gewährleistet ist. Am besten lagert man das Holz in einem überdachten Unterstand an der Luft. Zwei Jahre sollte man das Holz so trocknen lassen, bevor es als Brennholz Verwendung findet.

Neben der größeren Energieausbeute ist das Trocknen des Holzes auch unter ökologischen Gesichtspunkten sinnvoll: Ein höherer Heizwert bedeutet weniger Verbrauch beim Heizmittel und damit weniger Ausstoß von Kohlenstoffdioxid.

Wenn man keine Möglichkeiten hat, das Holz an der freien Luft zu trocknen, kann auch der Kellerraum als Lager dienen. Besondere Bedeutung hat der Belüftungsaspekt. Der Luftaustausch muss beim Trocknen auf jeden Fall gewährleistet sein.

Für einen schnellen Trocknungsprozess ist neben dem Luftaustausch auch die Größe des Brennholzes entscheidend. Größere Holzstücke haben im Verhältnis zum Volumen eine geringere Oberfläche und brauchen daher länger zum Trocknen.
Kaminholz Unterstand
Kaminholz-Unterstand © insektivor212 by pixelio.de

· BauPraxis Link-Tipps:

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