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Institut Bauen und Umwelt e.V. informiert: Renovieren in der Schwangerschaft kann dem Baby schaden

AUB Informationen ::: Bauen und Umwelt




Ferienhaus auf Lanzarote = Privaturlaub

Giftige Ausdünstungen schwächen das Immunsystem:
Folgen können Allergien und Infektionen sein.

Institut Bauen und Umwelt e.V. (vormals AUB)

Baby Welch Glück - ein Kind wird erwartet und jetzt heißt es schnell noch renovieren! Das Kinderzimmer, das vorher Gästezimmer oder Ablageraum war, soll in neuen Farben und in neuem Glanz strahlen, wenn der Nachwuchs "auf der Matte steht". Da greift man am liebsten selbst zu Pinsel und Farbe, läßt noch den Teppichboden frisch verlegen und kauft bereits neue Möbel für das Baby-Zimmer.


Vorsicht:

Wer in der Schwangerschaft renoviert, kann bereits im Mutterleib die Gesundheit des ungeborenen Lebens schädigen.

Darauf verweist die AUB, Arbeitsgemeinschaft Umweltverträgliches Bauprodukt e.V.


Ausdünstungen aus Anstrichen, Klebstoffen, Teppichen und neuen Möbeln können das Immunsystem verändern. Dies kann zu späteren Atemwegserkrankungen, Infektionen und Allergien führen.


Das Institut Bauen und Umwelt e.V. verweist auf eine Studie des Umweltforschungszentrums Leipzig-Halle: Die Forscher untersuchten 436 Neugeborene, deren Eltern während der Schwangerschaft renoviert hatten. Atemwegsinfektionen, Hautprobleme und Allergien kamen bei diesen Kindern gehäuft vor.

Der Anteil von T-Lymphozyten im Blut der Kinder war vermindert, das Immunsystem somit geschwächt. Die T-Helferzellen (T-Lymphozyten im Blut) sorgen dafür, dass in den Körper eingedrungene Viren effektiv bekämpft werden können. Zudem verhindern sie mit speziellen Botenstoffen allergische Überreaktionen.


Quellen, die zur Erhöhung spezieller VOC führen können:

Holzmöbel, Holzverkleidungen, Laminat (Pinien, Caren)

Möbelspanplatten, Deckenplatten auf Spanplattenbasis (Formaldehyd)

Fußbodenbeläge geklebt (Cyclohexan, Toluol, Xylol)

Überstreichen von Tapeten und Wänden in Räumen (Dekan, Undekan, Dodekan)


Naturfarben (Limonen)

Rauchen (Benzol, Nikotin, Naphthalin)
Fenster zur Hauptstraße geöffnet (Benzol, Toluol, Xylole)

Lagerung neuer frisch gedruckter Zeitschriften (Toluol)

Nennungen aus einem Informationsblatt des UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle

Renovieren...
Renovieren in der Schwangerschaft kann gefährlich sein...


Nach Angaben der Experten des Instituts Bauen und Umwelt e.V. sollten Renovierungsmaßnahmen deshalb möglichst schon vor einer Schwangerschaft erfolgen.

Wenn es nicht anders geht, sollten sich werdende Mütter auf jeden Fall von Räumen fernhalten, die frisch renoviert werden und bei denen flüchtige organische Kohlenwasserstoffe - so genannte VOCs - freigesetzt werden. Wichtig ist zudem regelmäßiges und vor allem verstärktes Lüften der frisch renovierten Räume, um eine hohe Luftwechselrate zu gewährleisten und den schnellen Abzug der Schadstoffe zu gewährleisten.

Bei der Wahl der Farben, Tapeten, Teppiche, Möbel und Werkstoffe sollte eine genaue Prüfung und ein Hinterfragen unter dem Aspekt der "Schadstofffreiheit" erfolgen. Hier gilt: lieber genau informieren als schnell etwas billiges kaufen. Schließlich schläft und wohnt Ihr Baby in diesem Raum viele viele Stunden täglich und Sie wollen ja, dass es gesund und kräftig wird!

AUB Informationen ::: Bauen und Umwelt

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