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Zinsen kennen kein Sommerloch

Trendwende bei zehnjährigen deutschen Staatsanleihen und Notenbank-Rhetorik lassen Baugeld im Juli auf Jahreshoch steigen
EZB kündigt mit Blick auf stabile Konjunktur- und Inflationsdaten zaghaft langsame Abkehr von bisheriger Geldpolitik ani
Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Experten sehen kurzfristig eine Seitwärtsbewegung

Mirjam Mohr, Vorstand Privatkunden bei der Interhyp AG München
Interhyp
München, 03. August 2017

Obwohl man den Sommer gemeinhin als Saure-Gurken-Zeit bezeichnet, mangelt es zumindest in diesem Jahr nicht an relevanten Nachrichten. Der G-20-Gipfel in Hamburg zu Monatsbeginn brachte trotz schwieriger Vorzeichen vor allem aus wirtschaftspolitischer Sicht eine gewisse Sicherheit - schließlich konnten sich die anwesenden Regierungschefs auf ein grundlegendes Bekenntnis zum Freihandel einigen.

Ein weiteres Highlight im Juli: Die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen haben sprunghaft zugelegt. Sie zogen auf mehr als 0,5 Prozent an, nachdem sie vor gut einem Jahr unter die 0-Prozent-Marke gefallen waren und lange im negativen Bereich verharrt haben. Ein Grund für die sinkende Nachfrage nach den sicheren deutschen Schuldscheinen: Einige Investoren spekulieren auf eine Zinswende an den Märkten - ausgelöst unter anderem durch erste zaghafte Andeutungen der Europäischen Zentralbank, langsam von der ultralockeren Geldpolitik abzukehren.

Vor diesem Hintergrund konnten Immobilieninteressenten mit Kreditbedarf im Juli zusehen, wie die Zinsen für zehnjährige Immobiliendarlehen um fast 0,2 Prozentpunkte zugelegt haben. Sie bewegen sich damit Anfang August über der 1,5-Prozent-Marke und markieren ein Jahreshoch. Statt einem Sommerloch gab es also ein Jahreshoch. Die gute Nachricht: Für den August ist zumindest bei den Zinsen kein weiteres Hoch wahrscheinlich.


> Zins- und Marktumfeld

Die positiven Konjunkturnachrichten reißen im Sommer nicht ab. Die Eurozone hat im Frühjahr beim Wirtschaftswachstum zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg in der Eurozone im zweiten Quartal um 0,6 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat Anfang August mitgeteilt hat. Im ersten Quartal hatte das Plus in den 19 Staaten mit 0,5 Prozent noch etwas daruntergelegen. Der Wirtschaftsaufschwung belebt zugleich den Arbeitsmarkt. Im Juni ist die Arbeitslosenquote laut Eurostat mit 9,1 Prozent auf den tiefsten Stand seit mehr als acht Jahren gesunken. Auch wenn die Inflation mit 1,3 Prozent im Euro-Raum im Juli deutlich hinter der Zielmarke von zwei Prozent zurückbleibt – EZB-Chef Mario Draghi wertete die aktuellen Zahlen als kräftige Erholung und als Indiz für einen Erfolg der bisherigen Geldpolitik.

Bei aller Euphorie bleibt jedoch abzuwarten, wie weltweite Investoren die weitere Entwicklung in Deutschland einschätzen. In den vergangenen Jahren galten hiesige Staatsanleihen als besonders sicherer Hafen, wofür auch negative oder geringe Zinsen in Kauf genommen wurden. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, wie Anleger die Bundestagswahl, die Diesel-Affäre oder die Eurostärke bewerten.

Denn: Die Automobilindustrie ist der mit Abstand bedeutendste Industriezweig mit knapp einer Million Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als 400 Mrd. Euro in 2016. Der Euro indes könnte die deutsche Konjunkturlokomotive ebenfalls etwas bremsen. Er liegt aktuell in etwa auf einem 2,5-Jahres-Hoch. Derzeit ist davon jedoch nichts zu spüren. Deutschland weist mit 3,8 Prozent eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in der Eurozone aus und besonders die Nachfrage nach Fachkräften ist im Sommer 2017 ungebrochen stark.


> Der Interhyp-Expertenrat

Natürlich ist der Zinsanstieg beim Baugeld für Kreditnehmer ärgerlich, verteuert er doch einen Immobilienkredit auf mehrere Jahre gerechnet um einige Tausend Euro. Im langfristigen Vergleich aber sind und bleiben die Baugeldkonditionen ausgesprochen attraktiv. Zudem sollten niedrige Zinsen ohnehin nicht die Hauptmotivation für einen Immobilienerwerb sein.

Entscheidend ist es, die individuelle Situation gut zu analysieren und die dafür am besten geeignete Finanzierungsstruktur zu entwickeln. Und das am besten, bevor man auf die Objektsuche geht. So wichtig es dabei ist, sich die Parameter und möglichen "Zusatzausstattungen" passgenau auf den Leib schneidern zu lassen - eine Grundregel ist im Zinstief Pflicht: nämlich hohe Tilgungsraten von mindestens zwei, besser drei Prozent.

















 

INTERHYP Bauzins Trendbarometer

Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer beruht auf den Aussagen des Expertenpanels*.

> Werden die Zinsen steigen, sinken oder gleich bleiben?

> Zinsentwicklung kurzfristig (4 Wochen)

Gleichbleibend: 78% ----- Fallend: 11% ----- Steigend: 11%

> Zinsentwicklung mittel- bis langfristig (6 Monate bis ein Jahr)

Gleichbleibend: 0% ----- Fallend: 0% ----- Steigend: 100%


> Kurz und knapp: Langfristig sehen die Marktbeobachter unverändert einen Trend hin zu höheren Zinsen. Ausschlaggebend für diese Einschätzung bleiben der leichte Wirtschaftsaufschwung in der Eurozone sowie die Ankündigung der Zentralbanken, die ultralaxe Geldpolitik zu drosseln.
 
Zinsentwicklung der letzten 10 Jahre

Fazit

Zum aktuellen Zeitpunkt scheinen die Wirtschaftsprognosen und –daten im Zinsniveau eingepreist. Das gilt ebenso für die ersten Anzeichen der EZB, die Zinspolitik künftig zu straffen. Für ein hohes Zinsniveau reichen diese Vorzeichen jedoch noch lange nicht. Zudem wird sich zeigen müssen, wie nachhaltig der an den Märkten eingeschlagene Weg tatsächlich ist. Das gilt primär für die Wirtschaft in Europa und in den USA, aber auch für die Wirtschaft in Asien.


> Finanzierungsbeispiel

Was die jüngste Entwicklung konkret bedeutet, zeigt das nachfolgende Finanzierungsbeispiel: Die Zehnjahreskonditionen liegen aktuell vielfach bei: 1,57% gebundener Sollzinssatz / 1,58% effektiver Jahreszins**. Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich mit dem genannten Zinssatz ein Netto-Darlehensbetrag von rund 336.000 Euro aufnehmen. Diese Darlehenshöhe gilt bei einer anfänglichen Tilgung von 2 Prozent. Bei 3 Prozent Anfangstilgung läge die mit 1.000 Euro zu finanzierende Darlehenshöhe bei rund 262.500 Euro. Wer ein Finanzierungsvorhaben plant, kann sich bei Interhyp beraten lassen oder direkt online ein Angebot anfordern.


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* Interhyp-Bauzins-Trendbarometer:

Für diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING-DiBa, der HypoVereinsbank, der MünchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lübeck ihre Einschätzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

** Repräsentatives Beispiel:

Bei 2/3 der durch die Vermittlung der Interhyp AG, Domagkstraße 34 in 80807 München, zustande kommenden Verträge, erhalten Interhyp-Kunden einen festen Sollzins von 1,57% p.a. und einen effektiven Jahreszins von 1,58% p.a., unter Berücksichtigung folgender Annahmen: Nettodarlehensbetrag 200.000 Euro (Kaufpreis der Immobilie 250.000), Tilgung 3% p.a., Laufzeit des Verbraucherdarlehensvertrages 26 Jahre und 10 Monate, 10 Jahre Sollzinsbindung, pro Jahr 12 Ratenzahlungen in der Höhe von 761,67 Euro. Weitere etwaige Gebühren (z.B. Teilauszahlungszuschläge, Auslagen (z.B. Grundbuchkosten)) und sonstige Kosten können anfallen. Sofern der Darlehensnehmer diese im Zusammenhang mit dem Vertrag zu tragen hat, kann sich der effektive Jahreszins erhöhen. Der zu zahlende Gesamtbetrag während der Sollzinsbindung beläuft sich auf 93.900,40 Euro. Die Restschuld am Ende der Zinsbindung beträgt 135.078,98 Euro. Weitere Voraussetzungen: Einwandfreie Einkommens- und Vermögenssituation, erstrangige Besicherung über ein Grundpfandrecht, Auszahlung in einer Summe. Die Konditionen können auch regional sowie von weiteren Faktoren abhängig sein.


Zinsen
Interhyp Zins-Charts - Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Unsere Grafik zeigt den Verlauf der Baugeld Zinsen im historischen Vergleich. Zinsbindung und Zeit können Sie dabei selbst einstellen!

   

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*** Hinweis:
Der obige Text "Die BauPraxis Interhyp Baugeld-News" spiegelt die aktuelle Meinung des Autors zum Veröffentlichungszeitpunkt wieder. Die künftigen Entwicklungen können von den geäußerten Aussagen und Prognosen abweichen. Die bereitgestellten Informationen ersetzen keine individuelle Beratung. Interhyp übernimmt keine Garantie für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der oben dargestellten Informationen in BauPraxis.de.

 

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